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ZDFinfo Sa. 12.04.
Doku
Je reicher die Verstorbenen, desto kunstfertiger und wertvoller waren ihre Grabbeigaben. ZDF/Label News - Label Image
Das Archäologenteam fand die Mumie von Hekaschepes in einem 15 Meter tiefen Graben. ZDF/Label News - Label Image
Hekaschepes lebte vor über 4300 Jahren. Seine mit Blattgold geschmückte Mumie ist eine der ältesten Ägyptens. ZDF/Label News - Label Image
Die Handarbeit der ägyptischen Steinmetze hat die Zeiten überdauert. ZDF/Label News - Label Image
Personen aus unteren sozialen Schichten wurden oft nur in einem Schilfsarg beerdigt. ZDF/Label News - Label Image
Ein Jahrhundertfund: Pharao Tutanchamuns Grab wurde 1922 von dem Archäologen Howard Carter entdeckt. Könnte so auch die Grabkammer des Imhotep aussehen? ZDF/Label News - Label Image
Es ist eine regelrechte Schatzkammer des Alten Ägypten: In der Totenstadt Sakkara finden Archäologen immer wieder gut erhaltene Mumien. ZDF/Label News - Label Image
Wird es den Archäologen gelingen, Imhotep und seine sagenumwobene Grabkammer zu finden? ZDF/Label News - Label Image
Der Ägyptologe Zahi Hawass hat schon viele spektakuläre Entdeckungen in Sakkara gemacht. ZDF/Label News - Label Image
Je angesehener und wohlhabender die Verstorbenen, desto kunstfertiger und wertvoller waren ihre Grabbeigaben. ZDF/Label News - Label Image

Die Geheimnisse von Sakkara

Die Totenstadt

  • F 2023
  • 45'
Archäologie

Inhalt

Wo ist Imhoteps Grab? Bis heute fehlt jede Spur von der letzten Ruhestätte des großen Bauherrn. Ägyptologe Zahi Hawass sucht im Wüstensand der Totenstadt Sakkara nach einer Antwort. Seit mehreren Jahrzehnten durchkämmt der Archäologe den Grund der südlich von Kairo gelegenen Nekropole. Immer wieder hat er dort spektakuläre Entdeckungen gemacht. Wird er nun Imhoteps Grabkammer finden? Auf seiner Suche nach dem Grab des Baumeisters der Djoser-Pyramide begeben sich Zahi Hawass und sein Team in die Unterwelt der Nekropole. Tief unter dem Wüstensand finden sie eine Grabkammer. Ein zehn Meter tiefer, senkrechter Schacht führt hinab. Vor 2500 Jahren wurde dort eine Mumie beigesetzt. Der Sarkophag ist aus Kalkstein und tonnenschwer. Der Mumie beigelegt liegt ein langer Stab. Befehligte die dort begrabene Person zu ihren Lebzeiten eine große Anzahl von Arbeitern? Ist also der Stock ein Symbol ihres sozialen Status zu Lebzeiten? Archäologe und Radiologe Basem Gehad durchleuchtet die Mumie. Es ist eine etwa 30-jährige Frau. War die dort aufwendig beerdigte Frau eine Hohepriesterin? Bei den Ausgrabungen auf dem Gelände von Sakkara macht Zahi Hawass' Team eine weitere Entdeckung: eine in einem einfachen Schilfsarg zur letzten Ruhe gebettete Mumie. Das Grab der einfachen Leute. Grabbeigaben, die etwas über ihr Leben verraten könnten, gibt es keine. Die Osteologin Afaf Wahba will mehr über den Verstorbenen erfahren. Anhand der Knochen bestimmt sie Alter, Größe und Geschlecht. Es handelt sich um eine Frau, 1,58 Meter groß und über 50 Jahre alt. Nur wenige Hundert Meter von der Djoser-Pyramide entfernt findet Zahi Hawass' Team ein weiteres Schachtgrab. 15 Meter unter der Erde steht dort ein imposanter, 25 Tonnen schwerer Kalkstein-Sarkophag. Im Inneren des Sarkophags befindet sich eine mit reichem Perlenschmuck beigesetzte Mumie. Anhand der Art ihrer Mumifizierung kann Zahi Hawass ihr Alter bestimmen: mindestens 4200 Jahre. Damit könnte sie die älteste je in Ägypten gefundene Mumie sein. Neben ihr liegt ein langer, mit Blattgold verzierter Stab. Die Hinweise sind eindeutig: Der dort bestattete Mann gehörte zur gesellschaftlichen Elite des Alten Reichs. Auch seinen Namen hinterließ er der Nachwelt. Auf dem Deckel des Steinsarges steht in roten Hieroglyphen "Hekaschebes" geschrieben. Zahi Hawass glaubt: Das Grab des Baumeisters Imhotep muss in der Nähe seines wichtigsten Bauwerks zu finden sein. Zwar wurden schon viele Grabkammern in der Umgebung der Djoser-Pyramide vor langer Zeit geplündert. Doch ein so genialer Architekt wie Imhotep müsste in der Lage gewesen sein, seine Wohnstatt im Totenreich vor den Grabräubern zu verbergen. Noch immer hat der ägyptische Wüstensand den größten Teil seiner archäologischen Schätze nicht preisgegeben. Die Suche nach Imhotep geht weiter.

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