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ARTE So. 25.01.
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Darwins Alptraum? Selbstlosigkeit oder ?Survival of the Fittest?: Was Wespen uns über die Evolution verraten. NDR
Warum verzichten Wespenarbeiterinnen auf eigene Nachkommen? Ein Rätsel der Evolution NDR
Unterschätzen wir die Wespen? Wespen sind besser als ihr Ruf ? und ihr Sozialleben fasziniert die Wissenschaft bis heute. NDR

42 - Die Antwort auf fast alles

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Sind Wespen Gamechanger der Evolution?

  • D 2025
  • 28'
Infomagazin Auf der Picknickdecke ist sie unsere natürliche Antagonistin: die Wespe. Doch wer sie nur als Plagegeist abtut, unterschätzt sie gewaltig. Wespen zählen zu den ersten sozialen Arten der Erde und helfen uns, eines der größten Rätsel der Evolution zu lösen: Warum gibt es Altruismus? Laut Charles Darwin und seinem Prinzip "Survival of the fittest" dürfte er eigentlich gar nicht existieren - doch Wespen beweisen das Gegenteil. Warum sie mehr können als nur stören, zeigt diese Folge von "42 - Die Antwort auf fast alles".

Inhalt

Wespen finden die meisten von uns vor allem: unendlich nervig. Insbesondere, wenn sie uns mal wieder den Pflaumenkuchen streitig machen wollen. Doch damit werden wir ihnen nicht gerecht, findet der Biologe Michael Ohl vom Naturkundemuseum Berlin. Denn Wespen spielen für das Ökosystem eine ganz entscheidende Rolle. Sie bestäuben jede Menge Pflanzen - ja, auch Wespen tun das! Und wären sie nicht so erfolgreiche Jägerinnen, würden wir wahrscheinlich in Insekten versinken, vermutet er. Eigentlich müssten wir uns also beim Anblick jeder Wespe freuen - über all die Mücken, die uns dank ihr nicht gestochen haben. Die Verhaltensforscherin Seirian Sumner findet sogar: Wespen sind eines der spektakulärsten Tiere der Welt. Denn sie gehören zu den ersten sozialen Wesen auf dem Planeten - und bis heute wird beforscht, wie sie mit einem so geringen Gehirnvolumen derart ausgefeilte Sozialstrukturen managen. Das interessiert auch Alessandro Cini von der Universität Pisa. Er erkennt in den Wespen einen Schlüssel zur großen Frage der Evolution: Warum Lebewesen wie die Wespenarbeiterinnen auf ihre eigene Fortpflanzung verzichten, um die Kinder ihrer Königin großzuziehen - obwohl sich bei der Evolution doch alles um den Erhalt der eigenen Gene dreht.

Sendungsinfos

Regie: Carolin Riethmüller Untertitel, Stereo
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