ARTE
ARTE Sa. 13.12.
Doku
Manche Elefantenkälber versuchen, den toten Körper ihrer Artgenossen zu bewegen, und machen dabei die Erfahrung der Nonfunktionalität. ARTE F
Die Mutter-Kind-Bindung ist bei Affen, wie bei vielen Säugetieren, die stärkste zu beobachtende Beziehung. ARTE F
Nach dem Tod eines Herdenmitglieds versammeln Elefanten sich zum Trauern und beruhigen sich gegenseitig mit Berührungen. ARTE F

Empfinden Tiere Trauer?

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Neues aus der Verhaltensforschung

  • F 2025
  • 56'
Dokumentation Paviane, Raben, Delfine und Elefanten - auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Arten, doch sie eint eine erstaunliche Gemeinsamkeit: Sie zeigen komplexe emotionale Reaktionen, wenn ein Artgenosse stirbt. Verhaltensbiologen haben im Laufe der Jahre beeindruckende Szenen dokumentiert und versuchen heute, diese wissenschaftlich zu erklären. Doch bedeuten solche Verhaltensweisen, dass Tiere den Tod und den Verlust bewusst verarbeiten? Die Dokumentation gibt Einblicke in ein neues Forschungsfeld, das sich mit Trauer bei Tieren beschäftigt.

Inhalt

Warum beschützt der Schimpanse Pan den Körper seines gerade verstorbenen Freundes Thomas? Warum schiebt ein Delfinweibchen tagelang den leblosen Körper ihres Kalbes durchs Wasser? Und warum versammeln sich Elefanten und Raben in Trauer um tote Artgenossen - während Raben dabei sogar laut rufen? Diese faszinierenden Phänomene werden in einem jungen Forschungsfeld untersucht: der vergleichenden Thanatologie. Dieses Gebiet liegt an der Schnittstelle von Verhaltensforschung und Biologie und erforscht das Verhalten von Tieren im Zusammenhang mit dem Tod. Wissenschaftler analysieren, wie Tiere auf den Tod von Artgenossen reagieren - und ob sie dabei Trauer empfinden. Haben manche Tiere ein Bewusstsein vom Tod, das dem unseren ähnelt? Und was bedeutet das für unser Verständnis von Tierethik? Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche - mit einmaligen Aufnahmen und Erkenntnissen, die unser Bild von tierischen Emotionen grundlegend verändern könnten. James Anderson, Primatenforscher und Psychologieprofessor an der Universität Kyoto, ordnet die Befunde ein.

Sendungsinfos

Regie: Jacques Mitsch Untertitel, Stereo
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