Warum nehmen Deepfakes, Datenmissbrauch und digitale Gewalt immer mehr zu? Collien Fernandes beleuchtet als Host die Schattenseite der rasant voranschreitenden digitalen Entwicklung. Mit frei verfügbaren Tools ist es inzwischen einfach, täuschend echte Fake-Inhalte zu erstellen und diese zu verbreiten. Deepfakes werden gezielt eingesetzt, um Menschen zu sexualisieren, zu diskreditieren oder zu manipulieren. Moderatorin und Schauspielerin Collien Fernandes, die sich seit Jahren mit dem Thema Deepfakes und digitale Gewalt beschäftigt und sich für strengere Gesetze und mehr Schutz von Opfern engagiert, spricht mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft.
Auf den großen Opernbühnen der Welt stehen, tosenden Applaus genießen und die Leidenschaft zur klassischen Musik zum Beruf machen - für viele junge Menschen ist das der Traum schlechthin. In Deutschland ebnen renommierte Musikhochschulen mit internationalem Ruf den Weg, um genau diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Doch die Klassische Musik ist eine Branche, die von Druck, Abhängigkeiten und Machtgefälle geprägt ist. Gerade ganz am Anfang der Karriere, im Studium, sind die jungen Menschen ganz unten im Machtgefüge. Ihnen gegenüber stehen Lehrende, die meist als künstlerische Genies wahrgenommen werden, deren musikalisches Können offenbar über allem steht. REPORT MAINZ trifft Betroffene, die sexuelle, verbale oder diskriminierende Gewalt erfahren haben. Und zeigt, warum die Strukturen an Musikhochschulen Machtmissbrauch begünstigen können und Täter fast unantastbar scheinen. Der Film erzählt, wie für die Betroffenen der Weg zum vermeintlichen Traumberuf zum Albtraum wurde, Karrieren durch das Melden von Missbrauch ausgebremst wurden und die Täter weiter in der Branche für ihr musikalisches Können gefeiert werden.
Luxus war in der DDR von Staats wegen nicht vorgesehen. Doch wenn es um Devisen ging, gab es Ausnahmen. "ZDF-History" zeigt, wie im Osten manchmal Träume wahr wurden. Die Handelsunternehmen Genex, Intershop oder Delikat hatten in der DDR Güter für gehobene Ansprüche im Angebot. Ab Ende der 70er-Jahre gab es Autos, Häuser, Boote und sogar Reisen für DDR-Bürger. Doch wer shoppen wollte, brauchte Westgeld.
Das Leben in der DDR war begrenzt - im wahrsten Sinne des Wortes. Doch mit Witz und Phantasie eroberten manche DDR-Bürger Freiräume, ohne sich direkt mit der Staatsmacht anzulegen. Sie schufen sich ihre ganz eigenen Traumwelten. Der Phantasie schienen dabei keine Grenzen gesetzt. Ob exotische Speisen, extravagante Mode oder gar Sportwagen "Marke Eigenbau": Hauptsache, dem Alltag zumindest für ein paar Stunden entfliehen.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Diese investigative Recherche führt in rechtspopulistische Netzwerke. Die SWR Doku zeigt, wie hinter bürgerlicher Fassade Abweichler:innen auf Linie und politische Kontrahent:innen als "Störer" markiert und bekämpft werden. Die Autor:innenen treffen Menschen, die Opfer gezielter Einschüchterung wurden. Sie sprechen mit Insider:innen und gehen der Frage nach, wie Demokrat:innen sich wehren können.
Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts wurde von Deutschen begangen. Im damaligen Deutsch-Südwestafrika - dem heutigen Namibia - hatten sich zwischen 1904 und 1908 die beiden Volksgruppen der Herero und der Nama gegen die deutschen Kolonialherren erhoben. Das Kaiserreich hatte Jahre zuvor eigene Kolonien verlangt und auch bekommen, Deutsch-Südwestafrika war eine von ihnen. Das Gebiet war damals schon riesig, aber karg und trocken. Die Rinderherden der Herero und der Nama wanderten frei über das Land, auf der Suche nach Gras. Die Deutschen aber zogen willkürlich Grenzen ein, immer häufiger kam es zu gewaltsamen Konflikten. 1904 erhoben sich die Herero gegen die Besatzer, 1905 die Nama. Beide Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, Vernichtungsbefehle wurden erlassen, Konzentrationslager eingerichtet. 2021 erst bezeichnete die Bundesregierung die Gräueltaten als das, was sie waren: ein Völkermord. Ein Versöhnungsabkommen wurde verhandelt, bis heute aber ist es nicht in Kraft. Die Opferverbände der Herero und der Nama sagen, sie seien nicht ausreichend eingebunden gewesen. 2025 sollte das Abkommen dann ratifiziert werden, aber wieder passierte nichts. Wann kommt endlich die Versöhnung?
Diese investigative Recherche führt in rechtspopulistische Netzwerke. Die SWR Doku zeigt, wie hinter bürgerlicher Fassade Abweichler:innen auf Linie und politische Kontrahent:innen als "Störer" markiert und bekämpft werden. Die Autor:innenen treffen Menschen, die Opfer gezielter Einschüchterung wurden. Sie sprechen mit Insider:innen und gehen der Frage nach, wie Demokrat:innen sich wehren können.
Der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts wurde von Deutschen begangen. Im damaligen Deutsch-Südwestafrika - dem heutigen Namibia - hatten sich zwischen 1904 und 1908 die beiden Volksgruppen der Herero und der Nama gegen die deutschen Kolonialherren erhoben. Das Kaiserreich hatte Jahre zuvor eigene Kolonien verlangt und auch bekommen, Deutsch-Südwestafrika war eine von ihnen. Das Gebiet war damals schon riesig, aber karg und trocken. Die Rinderherden der Herero und der Nama wanderten frei über das Land, auf der Suche nach Gras. Die Deutschen aber zogen willkürlich Grenzen ein, immer häufiger kam es zu gewaltsamen Konflikten. 1904 erhoben sich die Herero gegen die Besatzer, 1905 die Nama. Beide Aufstände wurden brutal niedergeschlagen, Vernichtungsbefehle wurden erlassen, Konzentrationslager eingerichtet. 2021 erst bezeichnete die Bundesregierung die Gräueltaten als das, was sie waren: ein Völkermord. Ein Versöhnungsabkommen wurde verhandelt, bis heute aber ist es nicht in Kraft. Die Opferverbände der Herero und der Nama sagen, sie seien nicht ausreichend eingebunden gewesen. 2025 sollte das Abkommen dann ratifiziert werden, aber wieder passierte nichts. Wann kommt endlich die Versöhnung?
In Großstädten hat sich die queere Community längst einen festen Platz erkämpft, doch auf dem Land leben queere Menschen weniger öffentlich. Und wenn, dann prallen häufig Welten aufeinander. Die Dokumentation lässt teilhaben an stillen Kämpfen, aber auch Momenten des Zusammenhalts.
"Ich bin Salwa Houmsi. Berlinerin. Meine Familie ist eine von Millionen, denn Deutschland ist ein Einwanderungsland." Ein selbstbewusstes Statement. Salwa spricht mit Menschen, die in den letzten 70 Jahren nach Deutschland kamen, über ihre Hoffnungen und Enttäuschungen. Über Rassismus und Heimat. Die Serie erzählt Einwanderungsgeschichte aus BRD und DDR, aus der Nachkriegszeit, vom Mauerfall und von heute. Zu Wort kommen ausschließlich Menschen, die eine Migrationsbiografie haben.
Einst war die Keupstraße ein Arbeiterviertel, geprägt vom Kabelwerk Felten & Guilleaume. Als in den 1960er-Jahren immer mehr Arbeitskräfte für die Fabrik gebraucht wurden, kamen viele Familien aus der Türkei nach Köln-Mülheim. Aus den Werkswohnungen wurde bald ein Zuhause. Die Keupstraße - mit ihren kleinen türkischen Supermärkten, Restaurants und Reisebüros - wurde ein Stück Heimat. Dort entstand das türkische Herz Kölns. Für viele ist die Keupstraße vor allem durch den Nagelbombenanschlag des NSU bekannt. Nach diesem schweren Anschlag ist sie jedoch mittlerweile wieder lebendig, bunt und voller Geschichten, die von Neuanfang, Mut und Gemeinschaft erzählen.
Der 16-jährige Dima ist Sohn russischer Einwanderer und Jude. Unterstützt von direkt an die Kamera gerichteten Kommentaren zeigt er den Zuschauer:innen einen Tag in seinem Leben und trifft dabei verschiedene Menschen, die scheinbar alle eine Meinung dazu haben, wie er als Jude ist oder zu sein hat. Dima hat allerdings keine Lust mehr darauf in Schubladen gesteckt zu werden und reagiert aus seiner Sicht auf die einzige Art, die ihm noch bleibt.
Ein Etagenbett in einen fensterlosen Raum am Stadtrand für 700 Euro Miete - ein Ein-Zimmer-Appartement zum Kaufpreis für 300.000 Euro. In Portugal sind Immobilienpreise und Mieten so stark gestiegen wie in kaum einem anderen EU-Land. Dank einer liberalen Einwanderungspolitik haben Arbeitsmigranten aus Afrika, Südamerika oder Asien, aber auch wohlhabende Expats aus Frankreich, Deutschland oder den USA vor allem im Großraum Lissabon ein neues Zuhause gefunden. Gleichzeitig sind tausende Wohnungen zu Ferienappartements umgewandelt worden. Doch der Wohnraum ist begrenzt. Und die Immobilienpreise sind in der Hauptstadt mittlerweile so stark gestiegen, dass sich viele Lissabonner eine Bleibe in ihrer Stadt nicht mehr leisten können. Damit wird Wohnen nicht nur zu einer drängenden sozialen Frage, sondern auch zu einer politischen. Viele sehen darin die Ursache für zunehmende Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus. Wer greift dagegen ein? Und was steht für Lissabon auf dem Spiel?