ARTE Mediathek Mi, 02.12.

Ein Mädchen

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Ein Mädchen

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Dokumentarfilm

„Ein Mädchen“ erzählt die Geschichte von Sasha, einem kleinen Jungen, der sich als Mädchen fühlt und  keine Lust hat, dem zu entsprechen, was seine Umgebung aufgrund seines Geschlechts von ihm erwartet.Der siebenjährige Sasha lebt seit seinem dritten Lebensjahr als Mädchen. Ein Jahr lang hat der Regisseur Sébastien Lifshitz Sashas Familie im Alltag begleitet, in Laon, im französischen Departement Aisne. Er hat gefilmt, wie unermüdlich die Eltern und Geschwister versuchen, Akzeptanz für Sashas Andersartigkeit zu schaffen, und das in einer Umgebung, in der es kaum Unterstützung für sie gibt. Sashas Mutter Karine, eine mutige, kämpferische Frau, liebt und verteidigt ihr Kind bedingungslos.Dank der Liebe ihrer Familie und des gegenseitigen Vertrauens kann Sasha zuhause als Mädchen leben, doch außerhalb dieser schützenden Burg wird ihr wenig Verständnis entgegengebracht. Ballettunterricht, Freundinnen einladen, mit Puppen spielen - .bei allen alltäglichen Dingen, die zumeist Mädchen zugestanden werden, trifft sie auf Widerstand seitens der Lehrerinnen und Lehrer. Ihre Umgebung ist, ebenso wie die Gesellschaft, trotz allen Fortschritts noch weit davon entfernt zu akzeptieren, dass ein als Junge geborenes Kind sich in seinem tiefsten Innern als Mädchen fühlt. Doch für Sasha ist das eine existenzielle Frage.Um Sasha beizustehen, hat ihre Mutter in einem Pariser Krankenhaus einen Termin bei einer Pädopsychiaterin vereinbart, die auf Fragen der Geschlechtsidentität spezialisiert ist. Ihr gegenüber gelingt es Sasha, über ihre Gefühle zu sprechen, zuzuhören und zu verstehen. Die Erkenntnis, dass sie nicht als Einzige in dieser Situation ist, eröffnet ihr eine neue Welt mit der Perspektive, so zu leben, wie sie ist und endlich glücklich zu sein.
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Geheimnisvolle Mangroven

Geheimnisvolle Mangroven - Vietnam, die Zeit der Wiederaufforstung

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Geheimnisvolle Mangroven

Geheimnisvolle Mangroven - Senegal, Verwurzelt im Salzwasser

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 02.12.

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82:59
Ein Mädchen DOKUMENTARFILM, F 2017
„Ein Mädchen“ erzählt die Geschichte von Sasha, einem kleinen Jungen, der sich als Mädchen fühlt und  keine Lust hat, dem zu entsprechen, was seine Umgebung aufgrund seines Geschlechts von ihm erwartet.Der siebenjährige Sasha lebt seit seinem dritten Lebensjahr als Mädchen. Ein Jahr lang hat der Regisseur Sébastien Lifshitz Sashas Familie im Alltag begleitet, in Laon, im französischen Departement Aisne. Er hat gefilmt, wie unermüdlich die Eltern und Geschwister versuchen, Akzeptanz für Sashas Andersartigkeit zu schaffen, und das in einer Umgebung, in der es kaum Unterstützung für sie gibt. Sashas Mutter Karine, eine mutige, kämpferische Frau, liebt und verteidigt ihr Kind bedingungslos.Dank der Liebe ihrer Familie und des gegenseitigen Vertrauens kann Sasha zuhause als Mädchen leben, doch außerhalb dieser schützenden Burg wird ihr wenig Verständnis entgegengebracht. Ballettunterricht, Freundinnen einladen, mit Puppen spielen - .bei allen alltäglichen Dingen, die zumeist Mädchen zugestanden werden, trifft sie auf Widerstand seitens der Lehrerinnen und Lehrer. Ihre Umgebung ist, ebenso wie die Gesellschaft, trotz allen Fortschritts noch weit davon entfernt zu akzeptieren, dass ein als Junge geborenes Kind sich in seinem tiefsten Innern als Mädchen fühlt. Doch für Sasha ist das eine existenzielle Frage.Um Sasha beizustehen, hat ihre Mutter in einem Pariser Krankenhaus einen Termin bei einer Pädopsychiaterin vereinbart, die auf Fragen der Geschlechtsidentität spezialisiert ist. Ihr gegenüber gelingt es Sasha, über ihre Gefühle zu sprechen, zuzuhören und zu verstehen. Die Erkenntnis, dass sie nicht als Einzige in dieser Situation ist, eröffnet ihr eine neue Welt mit der Perspektive, so zu leben, wie sie ist und endlich glücklich zu sein.
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43:15
Geheimnisvolle Mangroven LANDSCHAFTSBILD Senegal, Verwurzelt im Salzwasser, F 2020
Seit den 70er Jahren hat der Senegal etwa 40 Prozent seiner Mangrovenwälder verloren – eine besorgniserregende Entwicklung. Der Klimawandel in der Sahelzone führt dazu, dass das Wasser in den Mangroven verdunstet und das natürliche Milieu zunehmend salzhaltiger wird. Die senegalesischen Mangroven haben bereits jetzt eine der höchsten Salzkonzentrationen der Welt. Im Saloum-Delta ist der Salzgehalt flussaufwärts so hoch, dass die Menschen an den Flussufern seit Jahrhunderten Salz gewinnen. Die Salzkonzentration der Mangrovenwälder übersteigt die des Meerwassers um ein Vielfaches. Das Metier der Salzgewinnung ist harte Arbeit: Das Salz verätzt die Haut, dringt in jede noch so kleine Wunde ein und greift die Schleimhäute an. Die Salzgewinnung ist wie die Ernte der Mangroven-Austern Frauensache. Sie kennen die Stellen in den Mangroven, an denen sie wachsen, und müssen sich zwischen den Mangrovenwurzeln hindurchzwängen. Dennoch gibt es hier auch Süßwasserfische, die sich an diese extreme Umgebung angepasst haben. Darunter eine Art aus der Familie der Tilapia oder der amphibisch lebende Schlammspringer, der außerhalb des Wassers, wo ihm seine Kiemen nichts nützen, durch die Haut atmen kann. Dank der Widerstandskraft der Natur sowie der Willensstärke der Menschen ist die Wiederaufforstung der Mangrovenwälder des Saloum-Deltas und der Casamance im Senegal heute in vollem Gang.
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43:04
Geheimnisvolle Mangroven LANDSCHAFTSBILD Vietnam, die Zeit der Wiederaufforstung, F 2020
Mit seiner über 3.000 Kilometer langen Pazifikküste hat das zwischen Äquator und dem nördlichen Wendekreis gelegene Vietnam ideale Voraussetzungen für die Entwicklung von Mangrovenwäldern. Die Mangrovenwälder Vietnams sind hart im Nehmen. Sie überstanden verheerende Kriege und die Entlaubung durch Agent Orange. Heute werden sie für die Garnelenzucht industriell ausgebeutet und auch noch regelmäßig von Taifunen heimgesucht – und schaffen doch immer wieder den Neuanfang. Die dicht bewachsenen, von trüben Gewässern umspülten Sumpflandschaften sind unwirtlich und schwer zugänglich. Die Biologin Quynh Huong Pham hat dennoch eine Leidenschaft für diesen schlammigen, salzigen, sauerstoffarmen, den Gezeiten unterworfenen Lebensraum. Die dort lebenden Organismen haben mit der Zeit eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit entwickelt. Die vietnamesischen Mangrovenwälder beherbergen zahlreiche Reptilien- und Amphibienarten, die bisher noch kaum bekannt sind. Von der Strömung des Wassers über die Sedimentablagerung und die Wirkung der Mikroorganismen, bis hin zum Wachstum der Pflanzen und der Rolle der Krabben, gibt es in diesem natürlichen Kreislauf viel zu erforschen. Als grüne Mauer gegen Seestürme und Schutz bietendes Rückzugsgebiet für Flora und Fauna spielen Mangrovenwälder zudem eine Schlüsselrolle für das Gleichgewicht der Küstenökosysteme. Sie erholen sich langsam nach einer Zeit voller Umwälzungen. Von ihrer ursprünglichen, üppigen Pracht sind sie noch weit entfernt, doch die Vietnamesen sind sich der Bedeutung dieser Wälder bewusst und setzen sich dafür ein, dieses einzigartige Naturerbe zu erhalten.
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26:14
Xenius INFOMAGAZIN Zoo, D 2020
Moderne Zoos in Europa befinden sich im Wandel: Die Zeiten, in denen Menschen Raubkatzen hinter Gitterstäben sehen wollen, sind vorbei. Attraktiver wirkt die Kulisse „echter Natur“. Weitläufigere Gehege und genügend Beschäftigungsmöglichkeiten sind dabei ein erster Schritt. Doch reichen diese Maßnahmen aus? Oder sind tiergerechte Haltung und Zoo ein Widerspruch in sich? „Xenius“ schaut sich aktuelle Entwicklungen an und beschäftigt sich mit der Frage, wie und wo wir in Zukunft Tiere erleben werden und wollen.Viele Zoos setzen auf das Prädikat „Arterhaltung“ und Zuchtprogramme. Sie sehen sich nicht mehr nur als Ausstellung, sondern als Bewahrer gefährdeter Spezies. Doch einige Tiere tun sich schwer damit, in Gefangenschaft Nachwuchs großzuziehen. Für Zuchterfolge werden deswegen einige Tiere durch ganz Europa bewegt.Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard verbringen einen Tag im „Parc Zoologique de Paris“. Er ist der einzige Zoo der Welt, der einen kompletten Umbau erlebte: Von 2008 bis 2014 war er geschlossen und das gesamte Areal ist neugestaltet worden. Sieht so der Zoo der Zukunft aus?
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52:03
Marquesas-Inseln - Ismaëls Odyssee DOKUMENTATION, F 2018
Ismaël Huukena (45) repräsentiert eine Welt, in der sich Realität und Mythos vermischen. Dies entspricht der Tradition der Marquesas-Inseln und der uralten Beziehung der Maori zum Pazifischen Ozean. In dieser Kultur kann eine Meeresschildkröte einem Menschen das Schwimmen beibringen! Nach seinen ersten Jahren auf den Marquesas lebte Ismaël rund 15 Jahre im Südwesten Frankreichs und kehrte dann nach Polynesien zurück. Nun verwirklicht er seinen großen Traum: Er will fünf Marquesas-Inseln schwimmend verbinden, unterstützt durch einen Skipper und dessen Katamaran. Bei seinen Landgängen trifft Ismaël unter anderem einen Bürgermeister, der sich für die Traditionspflege einsetzt, eine sehr aktive Umweltschützerin, einen jungen Jäger und Kopra-Sammler, die Leiterin eines meerespädagogischen Zentrums und den Hüter einer alten Legende. Auf der letzten Insel, Tahuata, findet gerade das Kulturfestival „Matava‘a“ statt: Hier zeigen die besten Tänzer und Tätowierer des Archipels ihre Künste. Im Laufe von Ismaëls Abenteuer wird deutlich, dass er sich dank seiner animistischen Glaubensvorstellungen inzwischen im Ozean völlig zuhause fühlt. Aus dieser Verbundenheit entstand eine neue Spiritualität, die ihn seinen Vorfahren näherbringt. Ismaël ist zum Hüter der Pazifik-Gewässer geworden. Er will bei seinen Mitmenschen die traditionelle Mentalität der Polynesier wieder zum Leben erwecken, die so lange das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur aufrechterhielt.
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12:07
Mit offenen Karten INFOMAGAZIN Namibia und die koloniale Vergangenheit, F 2020
An der Atlantikküste zwischen Angola und Südafrika liegt ein weitgehend unbekanntes Land: Namibia. Der von Gebirgszügen und Wüste geprägte südwestafrikanische Staat hat zwei schmerzhafte Kolonialerfahrungen hinter sich. Unter deutscher Kolonialherrschaft wurde an den einheimischen Herero und Nama ein Völkermord verübt, und unter südafrikanischer Verwaltung das rassistische Apartheidregime eingeführt. Welche Spuren hat das doppelte Kolonialerbe in Namibia hinterlassen? Und welche Zukunft hat ein Land, das einerseits zu den ärmsten der Welt gehört und in dem die soziale Ungleichheit besonders ausgeprägt ist, das aber andererseits mit traumhaften Landschaften und Tierparks zahlreiche Touristen und Besucher anzieht?
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