ARTE Mediathek So, 15.09.

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 15.09.

3SAT PRO7
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ARTE Doku
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26:12
Kunst in der Wüste DOKU-REIHE New Mexico, D 2019
In dieser Folge des Roadtrips durch die Wüsten in den südwestlichen Staaten der USA zählen die Orte Santa Fe und Taos zu den Reiseetappen und führen auf die Spuren der berühmtesten Malerin der USA, Georgia O'Keeffe, die dort in der kargen Wüstenlandschaft viele Motive für ihre Bilder fand. Für die abstrakte Malerin Agnes Martin hingegen war die Wüste der Auslöser dafür, ihren Blick nach innen zu kehren und ihre Gefühle auf die Leinwand zu übertragen. Außerdem steht ein Treffen mit dem jungen Künstler Cannupa Hanska Luger auf dem Programm, der mit seiner Kunst den Blick auf die indigenen Kulturen hinterfragt, die diese Landstriche so sehr geprägt haben.
ARTE Serien
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25:00
Der Krieg und ich DRAMA (Staffel: 1 Folge: 3), D 2018
In der französischen Auvergne, 1942: Sandrines Vater hilft als Dorfpfarrer verfolgten Juden bei der Flucht vor dem Nazi-Regime. Sandrine teilt daher ihr Zimmer mit drei Flüchtlingen aus Deutschland, die versteckt bei der Familie leben. Als ihre Mutter auch noch ihre Kleidung verteilt, wird es Sandrine zu viel. Ihrer Mutter erzählt sie von ihren Sorgen und der Angst um ihren Vater. Ihre Mutter reagiert verständnisvoll, macht Sandrine aber auch klar, dass die Eltern sich entschieden haben zu helfen und nicht wegzusehen. Dann geschieht das, was Sandrine befürchtet hat: Der Vater wird verhaftet, die Situation immer gefährlicher. Der Polizist Major Dubois macht Sandrine ein Angebot: Wenn sie die Namen und Verstecke der Juden verrät, kommt ihr Vater frei. Sandrine steht vor der Frage: Macht sie weiter oder verrät sie die Flüchtlinge und hilft ihrem Vater freizukommen? Die dritte Folge lehnt sich an die Biografien von André und Magda Trocmé an. Sie organisierten in Le Chambon-sur-Lignon nicht nur die Unterbringung von jüdischen Flüchtlingen im Dorf, sondern öffneten auch ihr eigenes Zuhause zahlreichen Flüchtlingen. Ihr Leben war geprägt vom Glauben und der praktischen Hilfsarbeit beziehungsweise einem pazifistisch motivierten Widerstand – mit den „Waffen des Geistes“. Die älteste Tochter Nelly Trocmé vergleicht ihr Zuhause in den Kriegsjahren mit einem Bahnhof, in dem Leute mit fremdem Akzent auf Durchreise sind. Eine Episode über Mitmenschlichkeit und Solidarität.Krieg - ein Thema für Kinder? Es gibt zahlreiche Bücher und Dokumentarfilme über den Zweiten Weltkrieg. Sie zeigen uns auf verschiedenste Weise, wie wichtig es ist, die Erinnerung wachzuhalten, um die Geschehnisse nicht dem Vergessen preiszugeben. Auch aus der Schule ist das Thema nicht wegzudenken. Im vorliegenden Programm wird die Geschichte des Krieges und des Holocausts mit sorgfältig ausgesuchtem Archivmaterial erzählt, dessen Aufbereitung für Kinder ab zehn Jahren geeignet ist.
ARTE Doku
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51:41
Mumbai High DOKUMENTATION Eine Schule im Slum, GB 2015
Dharavi in Mumbai ist das größte Slumgebiet in ganz Asien. Niemand weiß genau, wie viele Menschen dort leben, Schätzungen lauten auf bis zu eine Million. Eine der wenigen Schulen in Dharavi ist der Schauplatz des Films. Viele der Kinder, die hier zur Schule gehen, leben auf der Straße oder in baufälligen Hütten, schlafen auf dem Boden zwischen Müll und Ratten. Und dennoch: Auch in dieser Schule bündeln sich wie an allen Schulen der Welt die Hoffnungen der Kinder und Jugendlichen auf ihr zukünftiges Leben. Sie sind die Protagonisten dieses Films, clever, aufgeweckt, smart – und das Überraschende ist: Sie singen! Der Film ist ein dokumentarisches Musical, das das alltägliche Leben und teilweise dramatische Schicksal von einigen der Kinder und Jugendlichen erzählt, ihren täglichen Kampf ums Überleben und wie Kultur dabei einen Hoffnungsschimmer birgt: Ihren tristen Alltag verarbeiten sie mit Musik und Tanz. In ihren eigenen Liedern, von Bollywood-Komponisten neu komponiert, singen sie über ihre Hoffnungen und Sehnsüchte. Es geht nicht um die Kinder und Jugendlichen als Opfer, sondern um Teenager, die versuchen, ihre Hoffnungen und Träume zu verwirklichen. In den „Straßen“ von Dharavi läuft die Kanalisation offen ab, es gibt im Schnitt eine Toilette für 1.500 Menschen. Die Familien mit meist zehn und mehr Mitgliedern leben zusammen in einem Zimmer in baufälligen Hütten. Für einige wenige gibt es eine Schule, und manche erhalten dort das Rüstzeug für ein Leben außerhalb des Slums.
ARTE Kids
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14:01
Wenn ich groß bin, werde ich ... KINDERSENDUNG Bonsaizüchter, B, F 2019
Marc steckte schon als Kind bis über beide Ohren im Grünen. Sein Großvater war Dahlienzüchter und seine Eltern züchteten ebenfalls jede Menge besonderer Blumen und Pflanzen. Marc hatte zeichnerisches Talent und wollte gerne Innenarchitekt oder Schaufenstergestalter werden. Aber nach weiteren Umwegen als Schreiner, Konditor, Verkäufer von Autolacken und sogar als Automechaniker kehrte er zu seinen Ursprüngen zurück und übernahm das Geschäft seiner Eltern. Marc fing ebenfalls an Pflanzen zu züchten, aber ganz besondere Pflanzen: Bonsais. Marc hat Tausende von ihnen in seinen Gewächshäusern stehen. Sein Betrieb heißt "Bauwens Bonsai" und befindet sich in Dilbeek nahe der belgischen Hauptstadt Brüssel. "Ein Bonsai ist ein kleiner Baum in einem Blumentopf", erklärt er. Das wichtigste Instrument für einen Bonsaizüchter ist eine Gartenschere. "Indem man über viele Jahre an einem Baum arbeitet, wird er zu einem wahren Kunstwerk." Bonsai ist ein japanisches Wort, aber ursprünglich kommen Bonsais wohl aus China. Vor vielen Jahrhunderten fingen Mönche an, die Eingänge ihrer Tempel mit Bäumen zu schmücken, die klein geblieben waren und eine besondere Form hatten, da sie unter schwierigsten Umständen wachsen mussten, etwa bei sehr starkem Wind oder hohen Temperaturschwankungen. Nach und nach lernten die Mönche verschiedene Techniken, um normale Bäume klein zu halten, und fingen an, den Zwergbäumen harmonische Formen zu geben und sie in Miniaturlandschaften einzubauen. Gut tausend Jahre später kamen dann die ersten Bäumchen nach Japan. Dort entwickelte man noch ausgeklügeltere Methoden und machte das Bonsaizüchten zu einer echten Kunstform. Und deshalb ist Japan auch bis heute das wichtigste Land für alles, was mit der Bonsaizucht zu tun hat.
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