ARTE Mediathek So, 17.10.

Daniel Day-Lewis

Daniel Day-Lewis - Der Weg zum weltbesten Schauspieler

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Daniel Day-Lewis

Daniel Day-Lewis - Der Weg zum weltbesten Schauspieler

Künstlerporträt

Daniel Day-Lewis gilt als einer der extremsten und wandlungsfähigsten Schauspieler der Kinogeschichte. Mit Filmerfolgen wie „Mein linker Fuß“, „There Will Be Blood“ und „Lincoln“ etablierte er sich als feste Größe in Hollywood. Er hat mit den bedeutendsten US-Regisseuren zusammengearbeitet – allen voran Martin Scorsese, Paul Thomas Anderson und Steven Spielberg. Seine Hingabe und Wandlungsfähigkeit brachten ihm als einzigen Mann drei Oscars für die beste Hauptrolle ein.Dabei hat Day-Lewis nichts vom typischen US-Selfmademan – im Gegenteil: Er stammt aus einer englischen Kulturelite, die er mal verleugnet, mal übernimmt, wenn er sie auf der Leinwand verkörpert.Der Schauspieler hat sich dem Method Acting verschrieben und ist bekannt dafür, seine Rollen intensiv und akribisch vorzubereiten. Da diese Arbeitsweise äußerst kräftezehrend ist, nahm er nur wenige Rollen an und legte nicht selten mehrjährige Pausen zwischen seinen Filmen ein. Nach seiner jüngsten Performance als exzentrischer Modeschöpfer im London der 50er Jahre in „Der seidene Faden“ (2017) – die ihm die sechste Oscarnominierung bescherte – gab Day-Lewis mit 60 Jahren bekannt, sich dauerhaft aus der Schauspielerei zurückzuziehen.Die Dokumentation beleuchtet die Karriere des Schauspielers, indem sie ihn selbst zu Wort kommen lässt. In verschiedenen Interviews gibt Day-Lewis mit seiner teils humorvollen, teils zurückhaltenden Art Einblicke in seine Gedankenwelt. Dabei werden einige private Details preisgegeben, anderes wird verschwiegen oder nur andeutet. Filmausschnitte und unveröffentlichte Familienakten vervollständigen das Porträt eines der größten Ausnahmetalente der Filmgeschichte.
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Vox Pop - Nichtbinarität

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Kunst und Kalkül

Kunst und Kalkül - Der ganze Nolde

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

So 17.10.

3SAT PRO7
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51:58
Daniel Day-Lewis KÜNSTLERPORTRÄT Der Weg zum weltbesten Schauspieler, F 2020
Daniel Day-Lewis gilt als einer der extremsten und wandlungsfähigsten Schauspieler der Kinogeschichte. Mit Filmerfolgen wie „Mein linker Fuß“, „There Will Be Blood“ und „Lincoln“ etablierte er sich als feste Größe in Hollywood. Er hat mit den bedeutendsten US-Regisseuren zusammengearbeitet – allen voran Martin Scorsese, Paul Thomas Anderson und Steven Spielberg. Seine Hingabe und Wandlungsfähigkeit brachten ihm als einzigen Mann drei Oscars für die beste Hauptrolle ein.Dabei hat Day-Lewis nichts vom typischen US-Selfmademan – im Gegenteil: Er stammt aus einer englischen Kulturelite, die er mal verleugnet, mal übernimmt, wenn er sie auf der Leinwand verkörpert.Der Schauspieler hat sich dem Method Acting verschrieben und ist bekannt dafür, seine Rollen intensiv und akribisch vorzubereiten. Da diese Arbeitsweise äußerst kräftezehrend ist, nahm er nur wenige Rollen an und legte nicht selten mehrjährige Pausen zwischen seinen Filmen ein. Nach seiner jüngsten Performance als exzentrischer Modeschöpfer im London der 50er Jahre in „Der seidene Faden“ (2017) – die ihm die sechste Oscarnominierung bescherte – gab Day-Lewis mit 60 Jahren bekannt, sich dauerhaft aus der Schauspielerei zurückzuziehen.Die Dokumentation beleuchtet die Karriere des Schauspielers, indem sie ihn selbst zu Wort kommen lässt. In verschiedenen Interviews gibt Day-Lewis mit seiner teils humorvollen, teils zurückhaltenden Art Einblicke in seine Gedankenwelt. Dabei werden einige private Details preisgegeben, anderes wird verschwiegen oder nur andeutet. Filmausschnitte und unveröffentlichte Familienakten vervollständigen das Porträt eines der größten Ausnahmetalente der Filmgeschichte.
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52:16
Kunst und Kalkül DOKUMENTATION Der ganze Nolde, D 2021
Emil Nolde (1867-1956), einer der wichtigsten Vertreter des deutschen Expressionismus, verkörpert ein Dilemma: Einerseits galt er im Nationalsozialismus als „entarteter“ Künstler, wurde zeitweise mit einem Berufsverbot belegt und nach 1945 als Opfer des Dritten Reichs anerkannt. Andererseits war der Maler seit 1934 Mitglied der NSDAP und vertrat die antisemitischen Ideologien des NS-Regimes. In seinen Briefen und Schriften positionierte er sich als antijüdischer Vorkämpfer einer neuen deutschen Kunst und entwickelte einen „Entjudungsplan“, der eine Territorialstaatenlösung vorsah.Die bisherige Nolde-Erzählung als ausschließlich verfemter Künstler ist nicht länger haltbar. Nolde selbst hat diesen Mythos kreiert: Vor seinem Tod vernichtete er verfängliche Notizen und Dokumente. Außerdem erfand er eine Legende, die sich über viele Jahrzehnte fortschrieb: die angeblich heimlich im Versteck entstandenen „Ungemalten Bilder“.Die Dokumentation „Kunst und Kalkül“ spürt dem Leben und Werk des Künstlers nach. Sie deckt den Mythos auf und macht den ganzen Nolde ausfindig: seine nationalsozialistische Gesinnung, aber auch die Themen seiner Bilder und seine Arbeitsweise.Im Rahmen eines mehrjährigen Forschungsprojekts wurde die Rolle Noldes im Dritten Reich erstmals eingehend untersucht und vorgestellt. Die Expertinnen und Experten des Projekts geben ihre Antworten auf grundlegende Fragen. Denn: Wie sollte mit Künstlerinnen und Künstlern umgegangen werden, die eine solch schwierige Biografie aufweisen? Und: Was sind die Maßstäbe für eine Bewertung von Kunst?
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28:14
Vox Pop INFOMAGAZIN Nichtbinarität, F 2019
Nichtbinär, genderfluid, agender ... überall in Europa definieren sich Menschen nicht mehr als eindeutig weiblich oder männlich. Einige Regierungen haben sich ihres Anliegens angenommen und bieten geschlechtsneutrale Pässe an oder nehmen genderneutrale Pronomen in ihre Sprachregelung auf.Gesellschaftliches Phänomen oder nur eine Medienblase? Nichtbinarität ist aber auch zu einem Marketing-Argument geworden. Einige Bekleidungsgeschäfte haben ihre geschlechtsspezifischen Artikel durch neutrale Kleidung ersetzt. Aber muss das Geschlecht aus dem Alltag, der Sprache und den Texten verbannt werden, um eine Minderheit zufriedenzustellen?„Vox Pop“ hat in Schweden recherchiert, wo einige Eltern ihre Kinder nichtbinär erziehen. Sie werden dabei von immer mehr Schulen unterstützt, die im Unterricht eine geschlechtsneutrale Sicht auf die Welt vermitteln.Zu Gast bei „Vox Pop“: Lann Hornscheidt forscht in Deutschland im Bereich Gender Studies und Sprachwissenschaft. Pablo de Lora ist in Spanien Professor für Philosophie an der Autonomen Universität Madrid.Und wie immer berichten „Vox-Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern: In Großbritannien bieten einige Gefängnisse gemischte Abteilungen. Und in Finnland wurde die „Hän“-Kampagne gestartet, die für die weltweite Nutzung eines geschlechtsneutralen Personalpronomens wirbt.
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