ARTE Mediathek Do, 19.09.

El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln

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El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln

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Thriller-Serie

Richterin Candela traut ihren Augen kaum: Auf der kleinen kanarischen Insel El Hierro ist sie jedem Kleinstadtbewohner bekannt, ohne dass sie jemals zuvor dort war. Wegen Uneinigkeiten mit ihren Vorgesetzten vom spanischen Festland auf die Insel versetzt, ist die junge Mutter des schwer behinderten Nico wenig begeistert von den Traditionen am Ort ihrer neuen Arbeitsstelle. So scheinen die Vorbereitungen der vierjährlichen Bajada-Prozession die meiste Zeit der Menschen in Anspruch zu nehmen – bis auf einmal durch ein schwaches Erdbeben die Leiche des Inselbewohners Fran auftaucht. Versteckt in einer Unterwasserhöhle scheint der junge Mann mit einer Harpune ermordet worden zu sein. Die Insel steht unter Schock, nicht zuletzt weil Fran am selben Tag, an dem er tot aufgefunden wird, die schöne Pilar heiraten sollte. Candela leitet schnell die nötigen Schritte ein und koordiniert die gesamten polizeilichen Ermittlungen. Das stößt jedoch bei einigen der Polizisten, darunter Morata, auf großen Widerwillen. Ihrer Meinung nach müsste Candela als neu Zugezogene viel mehr auf die Einschätzungen der Einheimischen hören. Dennoch können schnell Fortschritte gemacht werden: Durch Hinweise von Anwohnern gerät Pilars Vater Antonio Díaz im Laufe der Untersuchungen immer mehr in den Fokus von Polizei und Justiz. War Díaz in der Tatnacht bei Frans Haus? Warum mochte er seinen Angestellten so wenig, und welche Sorgen quälen den Vorbestraften in Bezug auf seine Bananenplantage? Candela gerät schneller als ihr lieb ist in ein undurchsichtiges Geflecht von Beziehungen, Vorgeschichten und versuchten Einschüchterungen.
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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Do 19.09.

3SAT PRO7
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48:29
El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln THRILLER-SERIE (Staffel: 1 Folge: 1), F, E 2019
Richterin Candela traut ihren Augen kaum: Auf der kleinen kanarischen Insel El Hierro ist sie jedem Kleinstadtbewohner bekannt, ohne dass sie jemals zuvor dort war. Wegen Uneinigkeiten mit ihren Vorgesetzten vom spanischen Festland auf die Insel versetzt, ist die junge Mutter des schwer behinderten Nico wenig begeistert von den Traditionen am Ort ihrer neuen Arbeitsstelle. So scheinen die Vorbereitungen der vierjährlichen Bajada-Prozession die meiste Zeit der Menschen in Anspruch zu nehmen – bis auf einmal durch ein schwaches Erdbeben die Leiche des Inselbewohners Fran auftaucht. Versteckt in einer Unterwasserhöhle scheint der junge Mann mit einer Harpune ermordet worden zu sein. Die Insel steht unter Schock, nicht zuletzt weil Fran am selben Tag, an dem er tot aufgefunden wird, die schöne Pilar heiraten sollte. Candela leitet schnell die nötigen Schritte ein und koordiniert die gesamten polizeilichen Ermittlungen. Das stößt jedoch bei einigen der Polizisten, darunter Morata, auf großen Widerwillen. Ihrer Meinung nach müsste Candela als neu Zugezogene viel mehr auf die Einschätzungen der Einheimischen hören. Dennoch können schnell Fortschritte gemacht werden: Durch Hinweise von Anwohnern gerät Pilars Vater Antonio Díaz im Laufe der Untersuchungen immer mehr in den Fokus von Polizei und Justiz. War Díaz in der Tatnacht bei Frans Haus? Warum mochte er seinen Angestellten so wenig, und welche Sorgen quälen den Vorbestraften in Bezug auf seine Bananenplantage? Candela gerät schneller als ihr lieb ist in ein undurchsichtiges Geflecht von Beziehungen, Vorgeschichten und versuchten Einschüchterungen.
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51:50
El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln THRILLER-SERIE (Staffel: 1 Folge: 2), F, E 2019
Trotz aller Risiken wird Díaz von Candela wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich aber alle 24 Stunden beim Gericht melden und es ist ihm verboten, die Insel zu verlassen. Die Inselbewohner sind empört, darunter auch Caporal Morata. Verlassen kann sich Candela auf die Unterstützung von Reyes, einer Polizistin mit großem Einfühlungsvermögen und einem guten Draht zu Pilar. Candela befördert sie aufgrund ihrer Ermittlungserfolge eigenmächtig in die Ränge der Kriminalpolizei. Schnell führt die ErmittlerInnen eine neue Spur vom Hafen direkt in das örtliche Tauchzentrum von Tomás. Währenddessen wird Yeray, ein sehr enger Freund des verstorbenen Fran, von Díaz auf seine Bananenplantage abgeworben. Hier haben seine Aufgaben nicht unbedingt mit der Bananenernte zu tun … Díaz seinerseits führt eine Paralleluntersuchung durch, um Frans Mörder ausfindig zu machen. Er weiß, dass er beim geringsten Fehltritt zurück ins Gefängnis muss, und möchte darüber hinaus das verlorene Vertrauen seiner Tochter Pilar zurückzugewinnen. Seine Bemühungen fruchten und er stößt auf neue, beunruhigende Informationen. Woher kam das viele Geld, das Fran kurz vor seinem Tod ausgab? Und welche Verbindungen hatte er in die Niederlande?
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49:26
El Hierro - Mord auf den Kanarischen Inseln THRILLER-SERIE (Staffel: 1 Folge: 3), F, E 2019
Die Insel hat ihren Mörder immer noch nicht ausfindig gemacht. Und da die vierjährliche Feier der Bajada naht, haben die Menschen von El Hierro auch andere Prioritäten. Wiederstrebend stimmt Candela zu, dass Díaz‘ Telefongespräche abgehört werden und er selbst überwacht. Unter den Bildern auf Frans Handy findet die Polizei indes neben Selfies von Pilar mit ihrem zukünftigen Ehemann auch das Bild von Fran mit einer tätowierten Frau. Die Intimität des Fotos scheint dafür zu sprechen, dass das Opfer also eine Geliebte hatte … Die Ermittlungen müssen vorangetrieben werden, aber Frans Verschwinden hinterlässt bei seiner Großmutter Asunción und seiner Freundin Pilar tiefe Spuren. Eine Geliebte? Kontakte in Holland? Pilar merkt auf einmal, dass sie nicht alles über das Leben ihres Verlobten wusste. Kann ihr Freundeskreis um Yeray, Cabrera und Daniel ihr in dieser schwierigen Phase zur Seite stehen? Währenddessen wird Díaz eng von der Polizei überwacht. Dabei kommt es zu einer brisanten Situation, als er mit seinem neuen Angestellten Yeray am Hafen fast an Bord einer Fähre geht. Die Polizei kann Pilars Vater gerade noch davon abhalten, aber was befindet sich in den Bananenkisten auf dem Kleintransporter? Warum ist Díaz‘ Kontaktmann Harley plötzlich verschwunden, und hat die Frau mit dem Tattoo etwas mit Candelas engstem Umfeld zu tun?
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25:47
Xenius INFOMAGAZIN Hornissen - Harmlos und doch gefürchtet, D 2019
Gefürchtet sind sie, bedrohlich wirken sie: Hornissen, die schwarz-gelben Rieseninsekten. Doch die Tiere aus der Familie der Faltenwespen sind harmloser als ihr Ruf. Sie sind weder aggressiver noch giftiger als Wespen, Hummeln oder Bienen. Im Gegenteil: Ihr Gift ist zwar schmerzhaft, wirkt aber zehnmal schwächer als das einer Biene. Sie machen Jagd auf Insekten und helfen dabei, Schädlinge in Feld und Wald fernzuhalten. Auch Menschen gegenüber verhalten sie sich in aller Regel zurückhaltend. Umgekehrt sind Hornissen auch wegen intensiver Landwirtschaft von uns Menschen bedroht und sind deshalb besonders geschützt. Doch von einer invasiven Hornissenart hört man nichts Gutes: Vespa velutina, eine asiatische Hornisse, wurde 2004 im Raum Bordeaux erstmals in Europa nachgewiesen, wahrscheinlich in einem Blumentopf aus China importiert. Rasch breitete sich das Tier mit der schwarzen Grundfärbung im Südwesten des Landes aus. Schrecken verbreitet sie vor allem bei Imkern, denn offenbar jagt die Riesenhornisse mit Vorliebe Honigbienen. Wie unterscheidet sich die Riesenhornisse von der bedrohten heimischen Art? Darf die asiatische Hornisse bekämpft werden, obwohl die europäische geschützt ist? Zusammen mit dem Biologen Denis Thiery untersuchen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sowohl die eine als auch die andere Hornissenart. Dabei wollen Sie erfahren, wie gefährlich die Hornissen tatsächlich für Mensch und Tier sind.
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105:45
Greenpeace - Wie alles begann ... DOKUMENTARFILM, GB, CDN 2015
Die Umweltaktivisten charterten im September 1971 den Fischkutter „Phyllis Cormack“ mit der Absicht, einen US-Atomtest vor Alaska zu stören und die Zündung der Bomben zu verhindern. Das Schiff wurde in „Greenpeace“ umbenannt und setzte die Segel in Richtung des Testgeländes nach Amchitka. Die US Coast Guard fing sie mit einem Küstenwachschiff ab und zwang sie, zum Hafen zurückzukehren. Bei ihrer Rückkehr nach Alaska erfuhr die Mannschaft, dass in allen größeren Städten Kanadas Proteste stattgefunden und die USA den zweiten unterirdischen Test auf den November verschoben hatten. Viele weitere Greenpeace-Aktionen sollten in den nächsten Jahren folgen, teilweise unter Einsatz des Lebens. Überall auf der Welt formierten sich Gruppen und protestierten gegen Atomtests, gegen die Tötung der Wale und zur Rettung von Robben – Aktionen, die die Welt veränderten. Die Gründer von Greenpeace waren sich der Macht der Bilder für politische Kampagnen von Anfang an bewusst und dokumentierten ihre Aktionen auf 16-mm-Filmmaterial. Für seinen packenden Dokumentarfilm konnte sich Regisseur Jerry Rothwell deshalb aus einem riesigen Archiv unglaublicher, bisher unveröffentlichter Filmaufnahmen bedienen. Heute, da wir uns mit Problemen auf einer globalen Ebene auseinandersetzen müssen, kann der Dokumentarfilm über die Geschichte einer Handvoll engagierter Menschen den Zuschauer zum Nachdenken darüber bringen, wie wir agieren müssen – nicht nur jeder für sich alleine, sondern gemeinsam. Für viele ist es eine Reise in die eigene Vergangenheit, und gleichzeitig ist die Konfrontation mit der Tatsache, dass der Kampf gegen die Zerstörung des Planeten zu einem Wettlauf mit der Zeit geworden ist, aktueller denn je.
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50:51
Korallensterben - Rettung am Great Barrier Reef NATUR UND UMWELT, AUS 2018
In allen Meeren der Welt verschwinden nach und nach die Farben und das Leben aus den Korallenriffen. Verursacht wird die sogenannte Korallenbleiche durch die Erwärmung der Meere und den hohen Kohlenstoffausstoß weltweit. Die erste große Bleiche fand vor 20 Jahren statt, seither hat sich das Phänomen viermal wiederholt. Im australischen Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Welt, ist fast die Hälfte der Korallen abgestorben. Durch den Klimawandel wird das Problem noch verschärft. Aber vielleicht ist noch nicht alles verloren: Es gibt Korallen, denen der Anstieg der Wassertemperatur offenbar nichts anhaben kann. In den Meeren vor Australien und Hawaii haben Wissenschaftler besonders widerstandsfähige Korallen entdeckt, die durch Züchtung noch robuster gemacht werden. Später sollen diese Superkorallen im Great Barrier Reef angesiedelt werden. Denn wenn nichts unternommen wird, werden die Riffe wohl ganz absterben – so dramatisch ist die Lage inzwischen. Emma Johnston ist eine renommierte Meeresbiologin und Mitglied der Great Barrier Reef Marine Park Authority, die für den Schutz des großen Korallenriffs in Australien zuständig ist. Sie hat die Aufgabe, geeignete Lösungen zu finden, mit denen sich das Riff wiederbeleben lässt, bevor es zu spät ist. Dafür trifft sie die besten Wissenschaftler auf der ganzen Welt. In Australien züchtet Madeleine van Oppen Korallen, die sehr hohen Temperaturen standhalten. Vergleichbare Versuche gibt es im „Gates Coral Lab“ auf Hawaii, welches bis 2018 unter der Leitung der früh verstorbenen Meeresbiologin Ruth Gates stand. Sie wollen dort den Evolutionsprozess beschleunigen und später hochresistente Korallen auf geschädigten Riffen ansiedeln. Ist ein solches menschliches Eingreifen gefahrlos möglich?
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43:38
Tschaikowskis Violinkonzert mit Stella Chen KLASSISCHE MUSIK Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2019, F, B 2019
Der erste Preis des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2019 für Violine ging an Stella Chen. Die junge Amerikanerin hat nicht damit gerechnet, als Gewinnerin aus dem internationalen Musikwettbewerb hervorzugehen. Drei Tage nach der Bekanntgabe der Juryentscheidung konnte sie ihr Glück immer noch kaum fassen. Der Showcharakter großer Wettbewerbe ist eigentlich nicht ihre Sache. Vielmehr liebt sie es, beim Spielen ganz aufs eigene Herz zu hören und ihre Gefühle über romantische Phrasen mit dem Publikum zu teilen. Stella Chen ist im kalifornischen Palo Alto geboren und hat viele Dinge ausprobiert, bevor sie sich für die Geige entschied. Ihre Eltern wollten, dass sie in möglichst viele Bereiche hereinschnuppert: Klavier, Eiskunstlauf, Schach – die junge Stella hat praktisch nichts ausgelassen. Dann, im Alter von sieben Jahren, hörte sie ein Violinkonzert und ihre Entscheidung stand fest. Was sie an der Geige so schätzt, ist ihr melodischer Charakter. Außerdem lassen sich die Töne im Gegensatz zum Klavier durch die eigene Bogenführung viel besser kontrollieren. Stella Chen beschreibt sich selbst als introvertiert, aber offen für Wagnisse, wenn sie wirklich für eine Sache brennt. So hat das Studium der Geige ihr geholfen, sich auch persönlich weiterzuentwickeln. Die glückliche Gewinnerin erhielt für vier Jahre die Huggins-Stradivari aus dem Jahr 1708 als Leihgabe der Nippon Music Foundation. Ein neues Instrument, an das sie sich erst herantasten muss – gleichzeitig aber auch eine sehr emotionale Annäherung an die Geschichte dieser besonderen Geige. Im Finale präsentierte Stella Chen das Violinkonzert in D-Dur von Tschaikowsky. Es ist eines der ersten Werke, in das sie sich verliebt hat, weil es direkt zum Herzen spricht.
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43:14
Inseln der Zukunft DOKUMENTATION Madeira - Kampf um Wasser und Strom, D 2015
Auf der Atlantikinsel Madeira wollen Ingenieure einen Traum verwirklichen. Sie haben dort einen riesigen Speicher für Windenergie gebaut, um umweltfreundlichen Ökostrom auch dann zu erzeugen, wenn kein Wind weht. Die Insel will die Wasser-, Wind- und Solarenergie in den kommenden Jahren weiter ausbauen und schon im Jahr 2020 die Hälfte des Stroms mit Hilfe erneuerbarer Energien gewinnen. Zum Vergleich: Die EU plant bis zum Jahr 2030 einen Anstieg der Ökostrom-Produktion auf lediglich 27 Prozent. Das Leben auf der Insel fernab vom Mutterland Portugal hat die Bewohner Madeiras schon immer erfinderisch gemacht. Sie haben ihre Insel mit einem Netz von Bewässerungskanälen durchzogen, um Wasser aus dem regenreichen Norden der Insel an die trockene Südküste zu leiten, wo die meisten Menschen leben. Diese „Levadas“ genannten Kanäle führen durch schroffe Bergtäler und durch immergrüne Bergwälder und machen Madeiras Küste zu einem blühenden Paradies. Die spektakuläre Natur zieht jedes Jahr mehr Touristen an. Diese vielen Besucher mit Wasser und klimafreundlichem Strom zu versorgen, wird zur Herausforderung für die Insulaner. Der Film begleitet Ingenieure, Biologen, Bauern und einen Levadero, einen der traditionellen Wasserverteiler Madeiras, bei ihrer Arbeit. Sie alle wollen, dass es auch in Zukunft noch genügend Wasser und Strom auf ihrer Insel gibt und dass das größte Kapital der Ferieninsel, ihre grandiose Natur, erhalten bleibt.
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86:35
Konzerne als Retter? DOKUMENTARFILM Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe, D 2017
Die Vereinten Nationen haben sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Jahr 2030 sollen Armut und Hunger weltweit beendet werden. Um das zu erreichen, setzt die staatliche Entwicklungshilfe zunehmend auf die Privatwirtschaft. Die öffentlichen Gelder seien knapp, zusätzliche Investitionen aus der Wirtschaft nötig, um sogenannte Hebeleffekte zu erzielen. Der Einsatz unternehmerischen Know-hows kreiere eine Win-win-Situation für alle Beteiligten, so die Befürworter des Trends aus Politik und Wirtschaft. Kritiker halten dagegen, dass das Einbeziehen von Konzernen in die Entwicklungshilfe eine Außenwirtschaftsförderung sei und nicht den Hungernden zugutekomme. Die Dokumentation analysiert die politischen Hintergründe öffentlich-privater Partnerschaften in der Entwicklungshilfe. Sie beleuchtet sieben unterschiedliche Modelle der Zusammenarbeit im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor in Kenia, Sambia und Tansania: vom Versuch deutscher Unternehmen, die Produktivität kenianischer Kartoffelbauern zu steigern, bis hin zum Investmentfonds, der Entwicklungsgelder nutzt, um mit gigantischen Soja- und Maisplantagen Rendite für Anleger in Deutschland zu erzielen. Der aufwendig recherchierte Film zeigt den Missbrauch staatlicher Entwicklungsgelder durch die Industrie auf und macht den Grundkonflikt zwischen industrieller und kleinbäuerlicher Landwirtschaft deutlich. Ist die Zusammenarbeit von privat und Staat in der Entwicklungszusammenarbeit möglich, so dass die lokale Bevölkerung auch wirklich von ihr profitiert?
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