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Xenius - Der Reiz am Oldtimer - Zwischen Dreckschleuder und Kulturgut

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Xenius - Der Reiz am Oldtimer - Zwischen Dreckschleuder und Kulturgut

Infomagazin

Kein anderes Land der Welt ist so sehr für seine Oldtimer berühmt wie der Inselstaat Kuba. Hier verkehren noch alte Chevrolet, Chrysler, Mustang und Buick. Aufgrund des Handelsembargos gibt es auf Kuba quasi keinen Autoschrott. Alles wird repariert, recycelt und umgebaut. Oftmals ist es schwer vorherzusehen, welches Auto zum begehrten Oldtimer wird. Der Citroën 2CV erntete bei der Präsentation auf dem Pariser Autosalon im Jahre 1948 reichlich Spott. Doch in Frankreich avancierte dieses robuste und preisgünstige Gefährt – die „Deux Chevaux“ – zur Familienkutsche, in Deutschland wurde sie zum klassischen Studentenauto. Die legendäre „Ente“ verkörperte ein Lebensgefühl. Genau wie der Käfer oder der VW Bulli, der auf Versteigerungen Höchstpreise erzielt. In Deutschland sind zurzeit mehr als 500.000 Oldtimer, in Frankreich sogar 800.000 zugelassen – mit entsprechenden Privilegien. Ergibt sich daraus ein Freifahrschein für Dreckschleudern, die in unsere Innenstädte fahren dürfen? Oldtimer sind nicht unumstritten, doch von ihren Fans werden sie heiß geliebt. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen den Psychiater Jean Meyer, der in einer umgebauten „Ente“ von Paris nach Peking und retour gefahren ist. Welche Lebensphilosophie verkörpert dieser Oldtimer? Während Adrian das gemeinsam mit Jean auf einer Spritztour ergründet, probiert Emilie mit Aurie Dumora, ob und wie sich der Motor ausbauen lässt.
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Vor uns die Sintflut

Vor uns die Sintflut - Klimaflüchtlinge in Bangladesch

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Eine Stadt ohne Wasser

Eine Stadt ohne Wasser - Warnung aus Südafrika

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Fr 20.09.

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26:13
Xenius INFOMAGAZIN Der Reiz am Oldtimer - Zwischen Dreckschleuder und Kulturgut, D 2019
Kein anderes Land der Welt ist so sehr für seine Oldtimer berühmt wie der Inselstaat Kuba. Hier verkehren noch alte Chevrolet, Chrysler, Mustang und Buick. Aufgrund des Handelsembargos gibt es auf Kuba quasi keinen Autoschrott. Alles wird repariert, recycelt und umgebaut. Oftmals ist es schwer vorherzusehen, welches Auto zum begehrten Oldtimer wird. Der Citroën 2CV erntete bei der Präsentation auf dem Pariser Autosalon im Jahre 1948 reichlich Spott. Doch in Frankreich avancierte dieses robuste und preisgünstige Gefährt – die „Deux Chevaux“ – zur Familienkutsche, in Deutschland wurde sie zum klassischen Studentenauto. Die legendäre „Ente“ verkörperte ein Lebensgefühl. Genau wie der Käfer oder der VW Bulli, der auf Versteigerungen Höchstpreise erzielt. In Deutschland sind zurzeit mehr als 500.000 Oldtimer, in Frankreich sogar 800.000 zugelassen – mit entsprechenden Privilegien. Ergibt sich daraus ein Freifahrschein für Dreckschleudern, die in unsere Innenstädte fahren dürfen? Oldtimer sind nicht unumstritten, doch von ihren Fans werden sie heiß geliebt. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen den Psychiater Jean Meyer, der in einer umgebauten „Ente“ von Paris nach Peking und retour gefahren ist. Welche Lebensphilosophie verkörpert dieser Oldtimer? Während Adrian das gemeinsam mit Jean auf einer Spritztour ergründet, probiert Emilie mit Aurie Dumora, ob und wie sich der Motor ausbauen lässt.
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52:26
Eine Stadt ohne Wasser DOKUMENTATION Warnung aus Südafrika, D 2018
In Südafrika herrscht eine Jahrhundertdürre – Kapstadts Wasserversorgung ist bedroht, denn die Metropole stillt ihren Durst allein mit Hilfe von Oberflächenwasser. Doch aufgrund des Klimawandels wird das Wetter unberechenbarer und die Stauseen leerer. Die Angst vor sozialen Unruhen, Seuchen und dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Region geht um. Nur durch die Disziplin der Bewohner, die sich seit Monaten mit 50 Litern Wasser pro Tag und Person begnügen, konnte „Day Zero“ abgewendet werden – der Tag, an dem die Wasserhähne der Stadt abgedreht werden und die Menschen nur noch an öffentlichen Verteilstationen Wasser schöpfen können. Der Wassermangel bringt die gesellschaftliche Spaltung des Landes deutlich zutage: Reiche Südafrikaner können sich Wasser kaufen, während ärmere Bürger sich das kostbare Lebenselixier nicht leisten können. Dorothe Dörholt und Antje Christ begleiten eine Spezialeinheit der Polizei auf der Suche nach Wassersündern in den Townships sowie eine Mittelschichtsfamilie, die alles daran setzt, sich vom Gemeindewasser unabhängig zu machen. Sie zeigen das Schicksal von Bauern, deren Existenz auf dem Spiel steht. Es ist ein Rennen gegen die Zeit und ein Kampf gegen den politischen Filz. Denn für die Wasserknappheit ist auch Missmanagement verantwortlich. Die Filmemacherinnen zeigen Ursachen und das Spektrum der Folgen dieser Wasserkrise sowie die Anstrengungen der Regierung, die Lage in den Griff zu bekommen. Kapstadt – ein Lehrstück für den Rest der Welt, denn 2050 wird weltweit jede vierte Stadt von Wasserknappheit betroffen sein.
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43:46
Vor uns die Sintflut DOKUMENTATION Klimaflüchtlinge in Bangladesch, D 2018
Eine Reise in die Zukunft unseres Planeten, nach Bangladesch, wo die Menschen am meisten unter dem Klimawandel leiden: Zum Beispiel am Fluss Meghna, der inzwischen an manchen Stellen neun Kilometer breit ist. Dessen Wassermassen fließen zehnmal schneller als der Rhein. Wie lebt es sich an so einem Monstrum? „Wir reißen das Haus ab, das ich als Braut betreten habe, in dem ich meine vier Kinder auf die Welt gebracht habe. Das bricht mir das Herz.“ Momtaj Begum muss hilflos zusehen, wie Arbeiter ihr Haus zerlegen. Sie und ihr Sohn retten, was geht, bevor der Fluss Meghna alles mit sich reißt. In Harirampur, ihrem Dorf, sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld, der Boden hat tiefe Furchen, der Fluss frisst sich von unten nach oben durch und zieht den Menschen buchstäblich den Boden unter den Füßen weg. „Ohne mein Haus bin ich auf die Gnade anderer angewiesen.“ Momtaj Begum weiß, dass sie und ihre achtköpfige Familie zu Klimaflüchtlingen geworden sind. Ganze Dörfer müssen dem Fluss weichen. Durch den Anstieg der Fluss- und Meeresspiegel wird Bangladesch in den nächsten 30 Jahren 17 bis 20 Prozent seiner Landmasse verlieren, sagen Experten voraus. Das bedeutet, dass 25 bis 30 Millionen Menschen umgesiedelt werden müssen. Das wäre die größte Zahl an Klimaflüchtlingen der Welt in einem einzigen Land. In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka kommen täglich 2.000 an. Die Stadt steht mit 20 Millionen Einwohnern und ohne entsprechende Infrastrukturen kurz vor dem Kollaps. Hier erleben die Klimaflüchtlinge erneut Vertreibung, diesmal durch den Staat. Ihre Baracken werden unter Einsatz von Polizeigewalt von Baggern zerstört. Für Klimaforscher ist Bangladesch erst der Anfang. Jedes Land der Welt wird von den Auswirkungen des Klimawandels und dem steigenden Meeresspiegel früher oder später betroffen sein.
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