ARTE Mediathek Fr, 23.10.

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Fr 23.10.

3SAT PRO7
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ARTE Doku
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26:13
Medizin in fernen Ländern DOKUMENTATION Guayana: Tropenmedizin auf dem Maroni, F 2017
Bernard Fontanille reist nach Maripasoula, einer Stadt mit zehntausend Einwohnern, eingebettet zwischen dem Regenwald und dem Fluss Maroni, der gleichzeitig die Grenze zu Suriname bildet. Hier liegt der „Wilde Westen“ von Französisch-Guayana. Der Zugang ist nur per Flugzeug, Hubschrauber oder Einbaum möglich, eine Straße gibt es nicht. Bernard Fontanille trifft hier auf Cécile Rabiller. Die junge Allgemeinmedizinerin arbeitet im Gesundheitszentrum von Maripasoula, nimmt aber auch an Visiten in abgelegenen Indiodörfer teil. Die Schwerpunktgebiete ihrer Arbeit sind Tropenkrankheiten, Infektionen in Verbindung mit der feuchten Umgebung und Notfälle. Für Fontanille ist diese an die extreme Umgebung angepasste Tropenmedizin Neuland: Anforderungen und Behandlungsmethoden unterscheiden sich deutlich von denen im französischen Mutterland ...
17.11.
Medizin in fernen Ländern DOKUMENTATION Guayana: Tropenmedizin auf dem Maroni, F 2017
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25:48
Xenius INFOMAGAZIN Bewegliche Lettern - Gutenbergs Erfindung, D 2020
Sie gilt als sein Hauptwerk und zählt zu den wertvollsten Büchern der Welt: die Gutenberg-Bibel. Etwa 180 solcher Bibeln wurden zwischen 1452 und 1454 von Johannes Gutenberg und seinen Mitarbeitern in Mainz gefertigt. Erhalten sind noch 49 Exemplare. Allerdings wurde auch schon davor gedruckt, doch erst Gutenberg hat den Prozess durch die beweglichen Lettern perfektioniert. Zuvor war die Herstellung von Büchern in Europa ein sehr mühseliges Geschäft, das sich nur Eliten leisten konnten. Gutenbergs Erfindung war also maßgeblich an der Demokratisierung von Wissen beteiligt. Eine ähnliche Revolution gab es erst wieder mit Aufkommen des Internets. Bis heute existiert der Buchdruck, nach altem Vorbild werden sogar noch Raritäten produziert. Allerdings sind nur noch wenige Drucker und Schriftsetzer dazu in der Lage; Fotosatz und Offset haben die alten Techniken abgelöst. Dennoch ist es Heike Schnotale gelungen, nach dem Studium der Grafik und Fotografie noch eine Ausbildung zur Schriftsetzerin anzufangen. So bewahrt sie – zumindest vorläufig – ein Handwerk vor dem Aussterben. Seit mehr als 20 Jahren erforscht Olivier Deloignon in Straßburg die Anfänge des Buchdrucks und möchte das von Gutenberg konzipierte Verfahren in allen Details nachvollziehen. Die „Xenius“-Moderatoren untersuchen mit ihm einige Seiten der Gutenberg-Bibel in der Mediathek André-Malraux in Straßburg. Anschließend gießen sie ihre eigenen Lettern, setzen einen Text und drucken ihn – fast so wie Johannes Gutenberg – auf einer Druckpresse.
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54:00
Black Panthers DOKUMENTATION (Folge: 2), USA 2020
Die Black Panther Party faszinierte die Medien und bereitete den amerikanischen Behörden einiges Kopfzerbrechen. FBI-Direktor J. Edgar Hoover bezeichnete die Bewegung 1969 als „größte Bedrohung der nationalen Sicherheit“. Richard Nixons Einzug ins Weiße Haus war der Startschuss für eine radikale Repressionspolitik. Mit einem komplexen Überwachungs- und Infiltrationssystem wollte Hoover die Black Panthers von innen heraus zerstören. Illegale Hausdurchsuchungen, Verhaftungen und Verfahren wegen Planung von Terroranschlägen zermürbten die mit einer terroristischen Organisation gleichgesetzte Partei. Viele Angeklagte wurden mangels Beweisen freigelassen, aber ihre Verteidigung kostete zu viel Kraft und Geld, und die Vorstände der einzelnen Gruppierungen wurden zunehmend von Spionen infiltriert. Ihre Faszination verloren die Black Panthers deshalb noch lange nicht – im Gegenteil: Neue Anhänger wie Fred Hampton, der Vorsitzende der Ortsgruppe in Chicago, gaben ihre aufständischen Botschaften an die Studentenbewegungen weiter. In einer Zeit, in der die Bewegung fast gestoppt schien, erreichten ihre Botschaften so viele Menschen wie nie, darunter auch die weiße Protestbewegung gegen den Vietnamkrieg. Doch schließlich stellten innerparteiliche Zerwürfnisse die Zukunft der Partei infrage. Nachdem Bobby Seale 1973 die Bürgermeisterwahlen in Oakland verlor, schwand der Glaube an einen Wiederaufschwung. Einem ihrer Mitglieder zufolge prägte die Black Panther Party die Geschichte mit „ihren Idealen und ihrer Jugend“ – angesichts des immer brutaleren Vorgehens von Regierung, Polizei und Ordnungskräften wurden ihnen diese beiden Tugenden leider auch zum Verhängnis ...
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53:30
Black Panthers DOKUMENTATION (Folge: 1), USA 2020
Als in den 1960er Jahren der Schlachtruf „Black Power“ immer mehr Resonanz gewann, formierte sich die Black Panther Party als militante Gruppierung der Bürgerrechtsbewegung. Die Dokumentation zeigt anhand von Interviews mit den Gründungsmitgliedern, was die Black Panthers von anderen Protestbewegungen der damaligen Zeit unterschied. Archivbilder rufen den einzigartigen Kleidungsstil der „schwarzen Panther“ in Erinnerung: schwarze Sonnenbrille, Lederjacke, soldatischer Schritt und eine ausladende Afrofrisur, die zu verkünden schien – „Black is beautiful!“. Rhetorisch inspiriert wurde die Bewegung durch die separatistischen Statements von Malcolm X, der die weiße Vormachtstellung anprangerte und sich seiner Rolle in der Geschichte durchaus bewusst war. Die Black Panthers demonstrierten gegen die willkürlichen Verhaftungen in den Schwarzenvierteln und stellten politische Forderungen, wie etwa das Recht auf Beschäftigung, Bildung und würdiges Wohnen. Als nordstaatliches Pendant zur Bürgerrechtsbewegung in den Südstaaten stellten sie auch das kapitalistische System an sich infrage. Ihre Devise: Damit jeder Schwarze im Land frei sein kann, muss sich das ganze System verändern. Die Black Panther Party faszinierte zeitgenössische Intellektuelle wie den jungen Schriftsteller Eldridge Cleaver und wurde auf den studentischen Campussen als revolutionäre Avantgarde gehandelt. Nach der Ermordung von Martin Luther King und mehreren blutigen Auseinandersetzungen mit der Polizei und dem FBI radikalisierte sich die Bewegung jedoch zunehmend.
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12:12
Mit offenen Karten INFOMAGAZIN China, ein Land, viele Gesichter, F 2019
Das beliebte geopolitische Magazin „Mit offenen Karten“ wurde von Jean-Christophe Victor aus der Taufe gehoben. Seit September 2017 moderiert Emilie Aubry die Sendung. Jeden Samstag gegen 18.00 Uhr nimmt „Mit offenen Karten“ eine stets wachsende Anzahl von Zuschauern auf eine Reise rund um die Welt mit und beleuchtet im zeitgemäßen Zwölf-Minuten-Kurzformat eine zentrale Problematik des internationalen Zeitgeschehens. In einer Zeit, da sich der Mittelpunkt der Welt von Westen nach Osten verschiebt, unsere gegenseitigen Abhängigkeiten vor dem Hintergrund der Corona-Krise überdeutlich zutage treten und Digitalzeitalter, Künstliche Intelligenz und Klimawandel alle vor neue Herausforderungen stellen, ist es wichtiger denn je, diese komplexe Welt anhand von Karten, Zahlen und Fakten verständlich zu machen.Neben seiner regelmäßigen Ausgabe am Samstag bietet „Mit offenen Karten“ seit dem Lockdown ein neues Format auf den digitalen Ausspielwegen von ARTE: Jeden Mittwoch beleuchtet Emily Aubry geopolitische Aspekte eines Landes, das gerade im internationalen Rampenlicht steht, und befragt einen Korrespondenten vor Ort. Auf andere Art ist auch diese „geopolitische Lektion“ ganz nah am Puls der Zeit: brandaktuell, in weniger als zehn Minuten, anhand von Karten und konkreten Fragen. Mit rund 250.000 Abonnenten hat das neue Format vor allem auf dem seit zwei Jahren existierenden YouTube-Kanal von „Mit offenen Karten“ eine treue Anhängerschaft.
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26:15
Xenius INFOMAGAZIN Frachtschifffahrt - Was kostet sie uns wirklich?, D 2020
Riesige Ozeantanker schaden dem Klima. Trotzdem ist der globale Handel auf sie angewiesen. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen das ma-co im Hamburger Hafen, ein Ausbildungsgelände für angehende Hafenmitarbeiter. Ausbilder Arne Schumacher hält die beiden auf Trab: Sie müssen Waren und Container sichern und entsichern. Am Ende stellt sich Adrian einer großen Herausforderung: Wird er es schaffen, mit dem Schwertransporter einen Container zu bewegen, in dem sich ein Auto befindet? Außerdem lernen die beiden „Xenius“-Moderatoren den Alltag eines Seefahrers kennen: Wie geht es den Menschen, wenn sie viele Wochen auf einem Schiff verbringen, mit begrenztem Raum und wenig Freizeit? Studien zufolge kämpfen viele Seeleute mit schweren seelischen und körperlichen Belastungen.
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