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Letzter Aufruf BER

Letzter Aufruf BER - Der lange Weg zum Hauptstadtflughafen

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Letzter Aufruf BER

Letzter Aufruf BER - Der lange Weg zum Hauptstadtflughafen

Dokumentarfilm

Der BER sollte Europas modernster Flughafen werden, stattdessen wurde er beinahe Europas prominenteste Flughafen-Ruine und machte seine Erbauer zum Gespött der Welt. Der neue Hauptstadtflughafen verschlang mehr als sieben Milliarden Euro, er ruinierte Politikerkarrieren und geht nun mit neunjähriger Verspätung Ende Oktober 2020 an den Start. Am 5. September 2006 begannen die Bauarbeiten noch mit einem fröhlichen Spatenstich. Sechs stolze Männer in dunklen Anzügen nahmen in Schönefeld, südöstlich von Berlin, die Schippe in die Hand und lachten in die Kameras. Darunter die Landesväter Brandenburgs und Berlins, Matthias Platzeck und Klaus Wowereit, der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn und der damalige Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Ursprünglich war eine Bauzeit von fünf Jahren geplant. Nur einer durfte nicht mit auf das Bild: der Bürgermeister der Gemeinde, Udo Haase. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieses Flughafenneubaus im märkischen Sand, zeigt die hochfliegenden Pläne und bitteren Katastrophen, Gewinner und Verlierer. Architekten, Planer und Manager nahmen ihren Hut. Auch die sechs Männer, die den Baubeginn für den BER ausriefen, sind nicht mehr dabei. Udo Haase, der Bürgermeister von Schönefeld, hielt 14 Jahre die Stellung, seine Gemeinde boomt. Doch als er seine letzte Amtszeit antrat, hätte er es sich nicht träumen lassen, dass er die Eröffnung des BER als Ruheständler erleben würde. Der Film fragt: Was lief schief auf der Flughafen-Baustelle vor den Toren Berlins? Woran scheiterten die Bauherren? Und warum muss sich bis heute niemand für den Bauskandal verantworten?
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Xenius

Xenius - Möwen - Küstenschreck oder einfach zu intelligent?

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Kanadas Nationalparks

Kanadas Nationalparks - Grasslands

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Mi 28.10.

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89:03
Letzter Aufruf BER DOKUMENTARFILM Der lange Weg zum Hauptstadtflughafen, D 2020
Der BER sollte Europas modernster Flughafen werden, stattdessen wurde er beinahe Europas prominenteste Flughafen-Ruine und machte seine Erbauer zum Gespött der Welt. Der neue Hauptstadtflughafen verschlang mehr als sieben Milliarden Euro, er ruinierte Politikerkarrieren und geht nun mit neunjähriger Verspätung Ende Oktober 2020 an den Start. Am 5. September 2006 begannen die Bauarbeiten noch mit einem fröhlichen Spatenstich. Sechs stolze Männer in dunklen Anzügen nahmen in Schönefeld, südöstlich von Berlin, die Schippe in die Hand und lachten in die Kameras. Darunter die Landesväter Brandenburgs und Berlins, Matthias Platzeck und Klaus Wowereit, der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn und der damalige Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Ursprünglich war eine Bauzeit von fünf Jahren geplant. Nur einer durfte nicht mit auf das Bild: der Bürgermeister der Gemeinde, Udo Haase. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieses Flughafenneubaus im märkischen Sand, zeigt die hochfliegenden Pläne und bitteren Katastrophen, Gewinner und Verlierer. Architekten, Planer und Manager nahmen ihren Hut. Auch die sechs Männer, die den Baubeginn für den BER ausriefen, sind nicht mehr dabei. Udo Haase, der Bürgermeister von Schönefeld, hielt 14 Jahre die Stellung, seine Gemeinde boomt. Doch als er seine letzte Amtszeit antrat, hätte er es sich nicht träumen lassen, dass er die Eröffnung des BER als Ruheständler erleben würde. Der Film fragt: Was lief schief auf der Flughafen-Baustelle vor den Toren Berlins? Woran scheiterten die Bauherren? Und warum muss sich bis heute niemand für den Bauskandal verantworten?
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43:06
Kanadas Nationalparks NATUR UND UMWELT Grasslands, D 2019
Ganz im Süden der Provinz Saskatchewan, direkt an der Grenze zu den USA, liegt der Grasslands-Nationalpark, einer der jüngsten Nationalparks und eine der letzten intakten Prärielandschaften Kanadas – ein Meer aus hüfthohem Gras, das bis zum Horizont zu reichen scheint. Die Prärie gehört zu den am stärksten bedrohten Habitaten der Erde, was den Grasslands-Nationalpark zu einem wichtigen Lebensraum für viele Tierarten wie den Schwarzschwanz-Präriehund, der Kurzhornkrötenechse und dem unterirdisch lebenden Kaninchenkauz macht. Passionierte Tierforscher und Ranger haben sich dem Schutz der Landschaft und ihrer Tierarten verschrieben. Inzwischen wurde auch der Bison erfolgreich angesiedelt – über 250 der majestätischen Tiere streifen heute wieder durch den Park. Während der westliche Teil durch ein grüngelb schimmerndes und schier endloses Meer aus hohem Präriegras besticht, erinnert der östliche Teil des Grasslands-Nationalparks an alte Wildwest-Filme. Gletscherwasser hat tiefe Schneisen durch das 60 Millionen Jahre alte Gestein gefressen und eine wilde und ungestüme Landschaft hinterlassen: die sogenannten Badlands. Sie sind nicht nur ein Hotspot für Paläontologen wie Emily Bamforth, die dort nach Dinosaurierknochen gräbt, sondern auch historisches Indianergebiet. Mitglieder der Cree First Nation, wie Wendel Starblanket, führen durch das Jahrhunderte alte Jagdterritorium ihrer Vorfahren.
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26:10
Xenius INFOMAGAZIN Möwen - Küstenschreck oder einfach zu intelligent?, D 2018
Es klingt wie aus einem Horrorfilm: Möwen greifen Touristen an, verletzen Kinder und töten Haustiere. Im englischen Cornwall leben viele Menschen in Angst vor den Silbermöwen. Wie sind die Tiere zu einer Bedrohung geworden? „Xenius“ sucht nach den Gründen und zeigt, was Tierschützer und Behörden tun, um wieder ein entspannteres Zusammenleben mit den geschützten Tieren zu ermöglichen. In Deutschland und Frankreich ist die Lage nicht so extrem wie in England, aber auch hier gibt es Probleme mit Möwen. Sie sind zu laut, zu aufdringlich und zu aggressiv. Andererseits werden Möwen aber auch immer häufiger selbst zum Opfer von Übergriffen: Sie werden mutwillig verletzt oder geraten unter Autos. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen in der Bretagne ein Auffanglager. Der Tierschützer Didier Masci sammelt verletzte Möwen auf und kümmert sich um sie. Dörthe und Pierre verbinden gebrochene Flügel, helfen beim Füttern und bereiten die Tiere darauf vor, wieder in die Wildnis entlassen zu werden. Der Konflikt zwischen Mensch und Tier – bei Möwen hat er sich in den letzten Jahren immer weiter verschärft. Dabei haben Möwen viele interessante Eigenschaften. So können sie sich nicht nur weite Wege merken, sondern auch Menschen an ihren Gesichtern wiedererkennen – und sie sind extrem anpassungsfähig. „Xenius“ fragt nach: Sind Möwen Opfer oder Täter?
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