ARTE
ARTE Mi. 08.04.
Film
Gemeinsam mit seiner Ex-Frau und Kollegin Bertina (Léa Drucker) stellt sich André Masson (Alex Lutz) der Herausforderung, ein von den Nazis geraubtes Bild zur Auktion zu bringen. ARTE F
André Masson (Alex Lutz), Auktionator im berühmten Auktionshaus Scottie’s, steht vor der Herausforderung, die verschiedenen Ansprüche und Interessen rund um das Bild in Einklang zu bringen. ARTE F
Aurore (Louise Chevillotte) ist die neue Praktikantin von André Masson (Alex Lutz) und steht ihm beim Umgang mit dem Sensationsfund zur Seite. Die Rituale und Machtmechanismen der Kunst- und Auktionswelt sieht sie kritisch. ARTE F
Im Haus des Fabrikarbeiters Martin (Arcadi Radeff) in Mulhouse ist ein Original des Malers Egon Schiele aufgetaucht - eine Sensation. ARTE F

Das gestohlene Bild

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2023
  • 88'
Tragikomödie Auktionator André Masson erhält einen Hinweis zu einem verschollenen Gemälde von Egon Schiele im elsässischen Mulhouse. Vor Ort findet er bei einem jungen Fabrikarbeiter tatsächlich das Original: ein 1939 verschwundenes, von den Nazis geraubtes Werk. Mit Unterstützung seiner Ex-Frau Bertina und seiner Praktikantin Aurore könnte der Fund zum Höhepunkt von Andrés Karriere werden. Dramatische Komödie (2024) aus Frankreich.
Mit Alex Lutz, Léa Drucker, Nora Hamzawi, Louise Chevillotte, Arcadi Radeff, Matthieu Lucci

Inhalt

André Masson, Auktionator im berühmten Auktionshaus Scottie's, erreicht ein Brief: Im Haus des Fabrikarbeiters Martin in Mulhouse soll ein Original von Egon Schiele aufgetaucht sein. Routiniert bleibt Masson zunächst skeptisch, macht sich von der Neugier getrieben aber schließlich doch auf den Weg nach Mulhouse. Dort wartet auf ihn und seine Kollegin und Ex-Frau Bertina eine Sensation: Das Gemälde scheint echt zu sein. Die Freude über den Fund und den erhofften Karrieresprung bekommt einen Dämpfer, als die Herkunft des Werks klar wird. Das Bild war einst Teil der Sammlung eines jüdischen Mäzens, der von den Nazis enteignet wurde - es handelt sich also um Raubkunst. Masson steht nun vor der Herausforderung, die Ansprüche der Nachfahren des Sammlers, die Interessen seines Auktionshauses und die Situation der Arbeiterfamilie, bei der das Bild gefunden wurde, so in Einklang zu bringen, dass er die Auktion des Gemäldes tatsächlich vollziehen kann. Unterstützt wird er dabei nicht nur von Bertina, sondern auch von seiner neuen Praktikantin Aurore, welche die Rituale und Machtmechanismen der Kunst- und Auktionswelt immer wieder infrage stellt.

Hintergrund

Die Handlung beruht auf einer wahren Begebenheit: dem Fund des Werks "Welke Sonnenblumen " von Egon Schiele. Das Bild stammte aus der Sammlung des jüdischen Mäzens Karl Grünwald. Nach dessen Flucht aus Wien wurde die Sammlung konfisziert und 1942 im von den Nationalsozialisten besetzten Straßburg versteigert. Regisseur Pascal Bonitzer wollte mit dem Film sowohl die Schoah als auch die mit der Ermordung der Juden und Jüdinnen in Deutschland und Europa verbundenen kulturellen Verluste thematisieren und zugleich zwei sehr unterschiedliche soziale Milieus aufeinanderprallen lassen.

Sendungsinfos

Darsteller: Alex Lutz, Léa Drucker, Nora Hamzawi, Louise Chevillotte, Arcadi Radeff, Matthieu Lucci Regie: Pascal Bonitzer Drehbuch: Pascal Bonitzer Musik: Alexeï Aïgui Kamera: Pierre Milon Produzent: Saïd Ben Saïd Stereo
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