ARTE
ARTE Mo. 13.04.
Doku
"La Charmeuse de serpents" wurde 1907 von Henri Rousseau gemalt und ist heute im Musée d’Orsay ausgestellt. ARTE France
Der Maler Henri Rousseau in seinem Pariser Atelier in der Rue Perrel. ARTE France
Der Maler Henri Rousseau neben seinem Werk "Nègre attaqué par un jaguar" im Jahr 1910. ARTE France
"La Guerre ou la chevauchée de la discorde" wurde 1894 von Henri Rousseau gemalt und ist heute im Musée d’Orsay zu sehen. ARTE France

Der Maler Henri Rousseau oder Die Geburt der Moderne

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2015
  • 52'
Künstlerporträt Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren des Pariser Malers Henri Rousseau (1844-1910). In seinen Gemälden geht es meist um Träume, Fantasie und Kindheit. Auf originelle Weise beschäftigt sich die Dokumentation mit den Inspirationsquellen, der Arbeitsweise und dem weitreichenden Einfluss des Autodidakten auf die moderne Malerei.

Inhalt

Henri "Le Douanier" Rousseau (1844-1910) zählt zu den überraschendsten und zugleich am schwierigsten zu ergründenden Künstlern des späten 19. Jahrhunderts. Der große französische Maler war - wie sein Spitzname verrät - in Wirklichkeit ein einfacher Angestellter bei der Pariser Zoll- und Steuerbehörde. Dennoch hat der Autodidakt ein beachtliches künstlerisches Werk geschaffen: Für seine üppigen und kindlich wirkenden Dschungeldarstellungen ist er mittlerweile weltweit berühmt. Die Dokumentation erkundet das wunderliche Leben und das vielgestaltige Werk Rousseaus, das im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts entstand. Erstmals wird der Zusammenhang zwischen seinen Gemälden und der Entstehung der modernen Kunst aufgezeigt. Denn auch wenn Henri Rousseau bei den meisten seiner Zeitgenossen nur Hohn und Spott erntete, erkannten einige Avantgardisten wie Guillaume Apollinaire, Pablo Picasso und Robert Delaunay in seinen Bildern ungekannte Abstraktionsmöglichkeiten, die vom Surrealismus bis zum Kubismus reichen. Bis heute ist es ein Rätsel, wie ein einfacher Autodidakt diese modernen Entwicklungen vorausahnen konnte. Auf originelle Weise - mit Anlehnungen an das Schattentheater und an die Urform des Kinos, die Laterna magica, sowie mit zeitgenössischen Briefwechseln und traumhaften Filmsequenzen - begibt sich die Dokumentation Schritt für Schritt auf die Suche nach Hinweisen auf die Modernität des Malers.

Sendungsinfos

Regie: Nicolas Autheman Stereo
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