ARTE
ARTE Mo. 16.03.
Doku
Förster auf Korsika setzen auch auf kontrolliertes Abbrennen, um große Walbrände zu verhindern. BR
Auf einer alten Hochbahnlinie Rotterdams entsteht ein zwei Kilometer langer Park ? der speichert bei Regen Wasser und dient den Anwohnern als kleine Oase. BR
Die Bürger von São Paulo pflanzen urbane Miniwälder. Diese sollen dabei helfen, die brasilianische Millionenstadt zu kühlen. BR

Gute Nachrichten vom Planeten

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Wie schützen wir uns vor Hitze und Hochwasser?

  • D 2025
  • 43'
Natur und Umwelt Die Klimakrise eskaliert und führt an immer mehr Orten zu Überschwemmungen, extremer Hitze oder Waldbränden. Es ist also wichtig, dass schnell Wege gefunden werden, mit Extremwetter umzugehen. Zum Glück gibt es überall Visionärinnen und Forscher, die mit guten, ungewöhnlichen Ideen zu unserem Schutz beitragen.

Inhalt

Überschwemmungen, extreme Hitze und Waldbrände: An immer mehr Orten zeigt sich die zunehmende Klimakrise - und stellt Gesellschaften vor Herausforderungen. Doch überall arbeiten Menschen daran, sich und ihre Umgebung an diese neuen Bedingungen und ihre Folgen anzupassen. Auf der französischen Insel Korsika gehen engagierte Waldschützerinnen und Waldforscher ungewöhnliche Wege, um ihre Wälder widerstandsfähiger gegen Brände zu machen: sie legen sogar kontrollierte Feuer. Denn fehlt das Unterholz, breiten sich Waldbrände nicht so weit aus. Im Allgäu in Bayern hingegen bringt ein ehemaliger Feuerwehrmann elf Gemeinden zusammen, die sich nur gemeinsam gut gegen das nächste Hochwasser schützen können. Auch im niederländischen Rotterdam hat sich eine Gruppe von Menschen zusammengetan und schützt ihre Stadt durch verschiedene Schwammstadt-Projekte vor Überflutung. Gegen brütende Hitze von über 40 Grad Celsius kämpfen Menschen im brasilianischen São Paulo. Doch Freiwillige pflanzten Mini-Regenwälder - kleine kühle Oasen - mitten in die Stadt. Auch in der französischen Hauptstadt Paris kann die Hitze im Sommer lebensbedrohlich werden. Doch Ingenieurinnen und Ingenieure kühlen bereits einige hundert Gebäude der Stadt mit einem unterirdischen, zentralen System - und mit Hilfe des Flusswassers der Seine. Und obendrein stößt diese Art von Kühlung viel weniger Kohlendioxid aus als individuelle Klimaanlagen. Diese Geschichten zeigen, dass wir ungewöhnlichen Ideen brauchen, um uns besser vor Extremwetter schützen zu können.

Sendungsinfos

Regie: Frank Nischk Untertitel, Hörfilm, Stereo
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