ARTE
ARTE Do. 09.04.
Doku
Am "Tag der Ehre" gedenken Rechtsextreme des gescheiterten Versuchs der Nazi-Truppen und ihrer ungarischen Kollaborateure, die sowjetische Belagerung von Budapest im Februar 1945 zu durchbrechen. ARTE
Jedes Jahr am 11. Februar marschieren in Budapest Nostalgiker des Dritten Reichs in Naziuniformen auf, um ihren "Tag der Ehre" zu feiern. ARTE
Seit die Regierung die Antifa als terroristische Organisation eingestuft hat, geht unter den ungarischen Linksaktivisten, die gegen den "Tag der Ehre" demonstrieren, die Angst um. ARTE
Gegen ausländische antifaschistische Gegendemonstranten wie Maja T. aus Deutschland erließ die ungarische Regierung zuletzt mehrere Haftbefehle mit langen Gefängnisstrafen. ARTE

Re:

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Ungarns Hetze gegen Anti-Faschisten

  • 2026
  • 35'
Reportage Jedes Jahr am 11. Februar marschieren in Budapest Nostalgiker des Dritten Reichs in Naziuniformen auf, um ihren "Tag der Ehre" zu feiern. Sie gedenken des gescheiterten Versuchs der Nazi-Truppen und ihrer ungarischen Kollaborateure, die sowjetische Belagerung von Budapest im Februar 1945 zu durchbrechen. Am Gedenktag geraten Neonazis und Antifaschisten regelmäßig aneinander.

Inhalt

Für die ungarischen Behörden ist dieser "Tag der Ehre" nur ein historisches Gedenken, subventioniert mit staatlichen Zuschüssen, über das die von Premierminister Viktor Orbán kontrollierten Medien positiv berichten. Doch die ungarische Regierung geht noch weiter. Um ausländische antifaschistische Gegendemonstranten aufzuspüren, bedient sie sich missbräuchlich eines Rechtsinstruments der Europäischen Union: Seit 2023 ließ sie 14 Europäische Haftbefehle gegen sie ausstellen, die ursprünglich nur gedacht sind zur Bekämpfung von Terrorismus und organisierter Kriminalität. Unter den ungarischen Linksaktivisten geht deshalb die Angst um, seit kurzem noch verschärft durch die Veröffentlichung eines "Antifa-Dekrets" am 26. September 2025. Darin wird die antifaschistische Bewegung als terroristische Organisation eingestuft, deren Mitglieder mit bis zu 24 Jahren Haft bestraft werden können.
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN