ARTE
ARTE Di.. 11.03.
Rinderrouladen sind ein typisches Sonntagsgericht: dünne, mit Senf bestrichene Rindfleischscheiben, die mit einer Mischung aus Speck, Gewürzgurken und gehackten Schalotten belegt werden. ARTE F
Die Tanzprozession Bumba-meu-boi hat eine lange Tradition: Sie erinnert an die Zeit, als die afrobrasilianische Bevölkerung als Sklaven in den Zuckerrohrplantagen schuften musste. ARTE F
Auf der Suche nach außergewöhnlichen Landschaften begab sich der Künstler Claude Monet in die Creuse. ARTE F

Stadt Land Kunst

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2025
  • 45'
Magazin (1): Die Creuse: Wo sich Claude Monet neu erfand (2): Brasilien: Ein Tanz gegen die Sklaverei (3): Hannover: Die Rinderrouladen von Klaus (4): USA: Jazzklänge im Weißen Haus

Themen


Die Creuse: Wo sich Claude Monet neu erfand: 1889 fieberte ganz Paris der Weltausstellung entgegen, die zum hundertjährigen Jubiläum der Französischen Revolution stattfand und zu der Millionen Besucher erwartet wurden. Der Maler Claude Monet (1840-1926) bereitete für die Expo die bedeutendste Retrospektive seiner Karriere vor: Gemälde aus seinem bis dato 25-jährigen Schaffen, aber auch neue Werke, die zusammen mit Skulpturen des Bildhauers Auguste Rodin (1840-1917) gezeigt werden sollten. Monet war daran gelegen, sich als moderner Künstler zu präsentieren. Auf der Suche nach außergewöhnlichen Landschaften begab er sich in die Creuse. In der eher unwirtlichen Gegend entdeckte Monet ein neues künstlerisches Ausdrucksmittel: die Serie. Sie sollte die Arbeit des Malers bis zu seinem Lebensende prägen.

Brasilien: Ein Tanz gegen die Sklaverei: Die Tanzprozession Bumba-meu-boi hat in Brasilien lange Tradition. Sie erinnert an eine Zeit, als die afro-brasilianische Bevölkerung als Sklaven in den Zuckerrohrplantagen schuften musste und diente den Armen immer auch als Möglichkeit, die Eliten zu kritisieren und zu verspotten. Bumba-meu-boi basiert auf einer mündlichen Überlieferung, die besagt, dass einst ein Sklave den Ochsen seines Herrn getötet haben soll. Seither spielen die Sklaven und ihre Nachkommen diesen Akt des Widerstands in einer Prozession nach, die afrikanisches und katholisches Brauchtum miteinander verbindet. Im 20. Jahrhundert wurde Bumba-meu-boi - bis dahin von den weißen Eliten verachtet - zum festen Bestandteil des brasilianischen Kulturerbes.

Hannover: Die Rinderrouladen von Klaus: Wenn Klaus Rinderrouladen zubereitet, schwelgt er automatisch in Kindheitserinnerungen, denn sie sind ein typisches Sonntagsgericht. Sie bestehen aus dünnen Rindfleischscheiben, die mit Senf bestrichen und mit einer Mischung aus Speck, Gewürzgurken und gehackten Schalotten belegt werden. Anschließend wird das Ganze zusammengerollt und in Brühe geschmort. Wenn die Roulade beim Kochen nicht auseinanderfällt, ist ein Festmahl garantiert!

USA: Jazzklänge im Weißen Haus: Washington ist seit 1791 nicht nur Amtssitz sämtlicher US-Präsidenten, sondern hat auch jede Menge großer Jazz-Musiker hervorgebracht. Lange Zeit gab es zwischen der Welt des Jazz und der Welt der Politik wenige Berührungspunkte - bis irgendwann ein Musiker versuchte, auf zwei Hochzeiten zu tanzen ...

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