ARTE
ARTE Di. 17.03.
Doku
Deutsche Kriegsgräberstätte Rossoschka bei Wolgograd: Hier liegen 61.791 deutsche Soldaten begraben. RBB
Am 23. August 1942 beginnt die deutsche Wehrmacht mit der Bombardierung der Stadt Stalingrad, welche mehrere Wochen andauert. RBB
Am Nachmittag des 23. August 1942 beginnen schwere Luftangriffe auf Stalingrad ? in seinem Tagebuch beschreibt der damals 12-jährige Oleg Trubatschow die Umstände. RBB
Wolgograd, ehemals Stalingrad, war Ende des Jahres 1942 Schauplatz einer erbitterten Schlacht zwischen der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee. RBB
Kampfpause für die deutschen Soldaten: Die Schlacht um Stalingrad stellt ungeheure Anforderungen an die seelischen und körperliche Kräfte jedes einzelnen Mannes. RBB
Mutter-Heimat-Statue in Wolgograd, ehemals Stalingrad RBB

Stalingrad - Stimmen aus Ruinen

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • D 2023
  • 89'
Dokumentation Im Februar 1943 endete die Schlacht von Stalingrad. Heute schaut man mit neuem Blick auf die Ereignisse von damals. Denn es herrscht wieder Krieg in Europa. Die Bilder der lange vergangenen Schlacht rufen Erinnerungen wach, die bis in die Gegenwart reichen. Aus Tagebucheinträgen und Briefen sprechen die Stimmen jener, die Stalingrad erlebten - Zivilistinnen und Zivilisten, Soldaten, Russen wie Deutsche. Es sind ungeschönte Notizen, manchmal das Letzte, was von einem Menschen geblieben ist.

Inhalt

Angesichts des derzeit wütenden Kriegs in Europa verbindet man die Bilder der lang vergangenen Schlacht um Stalingrad unausweichlich mit dem immer noch andauernden Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Im Februar 1943 endete sie mit der Niederlage der Wehrmacht gegen die Rote Armee. Man sieht Bilder und hört Stimmen von damals - die Stimmen derer, die in Stalingrad lebten. Sie sprechen aus Tagebucheinträgen und Briefen: von Zivilisten und Soldaten, von Russen und Deutschen. Diese Zeugnisse wurden nicht im Nachhinein verfasst - sie sind kein Werk der Erinnerung mit all ihren Unschärfen und Verklärungen. Es sind Aufzeichnungen, oft flüchtig niedergeschrieben inmitten der Ereignisse - direkt, ungeschönt und manchmal das letzte Zeugnis eines verlorenen Lebens. Die Erzählung beginnt im Sommer 1942, als die Wehrmacht und ihre Verbündeten auf Stalingrad vorrücken, und reicht bis zur Kapitulation der deutschen 6. Armee im Februar 1943. Auf deutscher Seite: Soldaten, zunächst noch selbstsicher, am Ende erschöpfte, frierende und hungernde junge Männer, die wissen, dass sie dem Tod geweiht sind. Auf sowjetischer Seite: Strategen der Armee und Partei - darunter der spätere Staatschef Nikita Chruschtschow - und vor allem Zivilistinnen und Zivilisten, die in Splittergräben und Ruinen Schutz suchen. In den 200 Tagen der Schlacht von Stalingrad kamen über eine Million Menschen ums Leben. Für die Sowjetunion wurde hier jener unerschütterliche Siegeswille geschmiedet, der die Rote Armee bis zum endgültigen Triumph tragen sollte.

Sendungsinfos

Regie: Artem Demenok Untertitel, Stereo
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