ARTE
ARTE Mi. 11.03.
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Tracks East

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Iran - Zwischen Angst und Aufstand

  • D 2026
  • 30'
Magazin Schmerz, Wut und unbändiger Mut - "Tracks East" blickt auf die Situation im Iran nach den Protesten. Rapper Meraj Tehrani berichtet von Verzweiflung und dem Gefühl, nichts zu verlieren zu haben. Mina Richman lebt in Deutschland. Sie bangt um Familie und Freunde im Iran. Exil-Journalistin Sima Sabet, ein bekanntes Gesicht des iranischen Exil-Fernsehens, ordnet ein: Wo steht die Opposition jetzt?

Inhalt

Die Proteste im Januar 2026 im Iran zeigen erneut, wie groß der Frust, die Wut und gleichzeitig der Mut der Menschen sind. "Tracks East" taucht durch sehr persönliche Geschichten in die politische Realität rund um den Iran ein. Im Zentrum steht Mina Richman, eine deutsch-iranische Musikerin. Sie erzählt von ihrer Familie im Iran, von den Reisen dorthin in ihrer Kindheit und von dem Gefühl, als die Proteste begannen: Angst um die Angehörigen, aber auch eine Hoffnung, wie es sie lange nicht gab. Mina erzählt auch sehr persönliche Alltagsgeschichten, etwa von einem TikTok-Video, in dem sie zeigt, wie viele ganz normale Dinge im Iran verboten sind - und wie groß die Resonanz darauf war. Neben Mina kommen weitere Stimmen aus der Diaspora zu Wort. Der Rapper Meraj Tehrani berichtet von seinen Erlebnissen während der Proteste 2026 in Teheran und davon, warum es für ihn heute so wichtig ist, darüber zu sprechen. Die Journalistin Sima Sabet ordnet ein, wie sehr sich das Land seit der Islamischen Revolution verändert hat und welche offenen Fragen es für die Zukunft des Iran gibt - auch mit Blick auf umstrittene politische Figuren wie Schah-Sohn Reza Pahlavi. Kunst spielt für alle Beteiligten eine große Rolle: als Form von Erinnerung und Widerstand. In Nafirs politischer Kunst werden Persische Teppiche zur Metapher für gelebte Geschichte und Erinnerung. Die Arbeiten des iranischen Künstlers und politischen Flüchtlings wurden zu Symbolen der Protestbewegung. Zum Schluss richtet sich der Blick auf die Proteste von 2022 und auf Reza, der Gefängnis, Gewalt und den Verlust von Freunden überlebt hat.

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