ARTE
ARTE Sa. 28.03.
Doku
Harald Lesch in Milet, einem Geburtsort wissenschaftlichen Denkens ZDF
Harald Lesch in der Hagia Sophia ZDF
Harald Lesch in der Bibliothek der Universität al-Qarawiyyin in Fès, der ältesten Hochschule der Welt ZDF
Harald Lesch an der Spitze einer Karawane im Erg Chebbi, Marokko ZDF
Harald Lesch (Mi.) in der Mezquita-Catedral von Córdoba ZDF

Unterwegs zu den besten Ideen der Welt

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

und wo sie entstanden sind

  • D 2026
  • 89'
Dokumentation Wie werden geniale Ideen zu Wissen? Was brauchen sie, um zu wachsen? Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch begibt sich in diesem Roadmovie durch die Wissenschaftsgeschichte auf Spurensuche bei den klügsten Köpfen von Mesopotamien bis Cambridge. Und er stellt fest: Die besten Ideen gedeihen dort, wo Denken frei bleibt und Wissen geteilt wird.

Inhalt

Warum entstehen geniale Ideen an manchen Orten - und welches geistige Klima brauchen sie, damit sie wachsen und neues Wissen entsteht? Der Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch folgt den Spuren der klügsten Denkerinnen und Denker, die unser Verständnis von der Welt bis heute prägen. Ein Roadmovie bis zu den Ursprüngen der Wissenschaft: von Wüsten und antiken Ruinen über Bibliotheken und Klöster bis zu den Universitäten Europas. Alles beginnt unter dem Sternenhimmel Mesopotamiens: bei Sumerern und Babyloniern, die mit jahrhundertelangen Himmelsbeobachtungen Kalender und Zeitrechnung entwickelten - die Basis aller Wissenschaft. In der griechischen Hafenstadt Milet wagen Denker erstmals, Natur ohne Mythen, allein mit dem Verstand zu erklären. Alexandria wird mit seiner berühmten Bibliothek und seinem Museion zum größten Wissenszentrum der Antike - ein Ort, an dem Forschung gezielt politisch gefördert wird, weil Wissen als Macht- und Prestigefaktor gilt. Mit dem Zerfall der antiken Welt droht dieses Wissen zu verschwinden. Doch arabische Gelehrte übersetzen, bewahren und erweitern es: in Astronomie, Physik oder Medizin. Von Bagdad über Fès bis Kairo entsteht ein goldenes Zeitalter der Wissenschaft. Über das maurische Andalusien gelangt dieses Wissen schließlich zurück nach Europa. Muslime, Christen und Juden arbeiten hier gemeinsam an Übersetzungen aus dem Arabischen ins Lateinische. Über Venedig, London und Cambridge verfolgt Harald Lesch den Weg des Wissens weiter bis zu den Anfängen der modernen Naturwissenschaft. Am Ende des Films steht die Erkenntnis: Die besten Ideen gedeihen dort, wo Denken frei bleibt und Wissen geteilt wird.

Sendungsinfos

Regie: Leonard Claus Untertitel, Stereo
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