ARTE
ARTE Fr. 10.04.
Shannon T. Lewis, kanadische Künstlerin mit karibischen Wurzeln, in ihrem Berliner Atelier SR
In seinem Kölner Atelier hängt Peter Uka malend seinen Erinnerungen an Nigeria nach. SR
Meist malt er Menschen, die er kennt: Jerrell Gibbs bei der Arbeit in seinem Atelier in Baltimore SR
Ausschnitt aus dem noch unfertigen Gemälde "Seals of the Habitual" von Shannon T. Lewis SR
Kunsthändlerin Mariane Ibrahim, die derzeit wichtigste Galeristin für Schwarze Künstler, in ihrer Pariser Niederlassung SR
Gus Casely-Hayford: Gründungsdirektor des Victoria & Albert East in London und ehemaliger Direktor des Smithsonian National Museum of African Art in Washington SR

Yes We Can - Die neue Schwarze Malerei

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • D 2023
  • 52'
Malerei Die Porträts von Michelle und Barack Obama in der National Gallery: Sie sind das erste People-of-Color-Präsidentenpaar, das dort vertreten ist und es wurden auch zum ersten Mal ein PoC-Maler und eine PoC-Malerin beauftragt. So wurden die Obamas zu Wegbereitern einer neuen Künstlergeneration, die sich vor allem die Porträtmalerei zu eigen macht und nun international gefeiert wird. Dazu zählen Jerrell Gibbs, Peter Uka, Shannon T. Lewis und Michael Armitage. Wie verstehen sie ihre Arbeit und wie nehmen sie ihren Erfolg wahr?

Inhalt

In der westlichen Welt hat die Aufmerksamkeit für die Malerei von People-of-Color-Künstlerinnen und -Künstlern deutlich zugenommen. Was können Darstellungen von People-of-Color in der Kunst zu ihrer Emanzipation und ihrem Wunsch nach Gleichberechtigung beitragen? Oder zugespitzt gefragt: Wie viel Macht steckt in der Kunst? Jerrell Gibbs aus Baltimore malt mit seinen Porträts gegen die gängigen Klischees über PoC-Männer an. Peter Uka malt in Köln in leuchtenden Farben Erinnerungen an seine nigerianische Heimat. Shannon T. Lewis, Kanadierin mit karibischen Wurzeln möchte die Darstellung von People-of-Color allgegenwärtig machen und Schönheit auf etwas historisch Abstoßendem aufbauen. Der kenianisch-britische Maler Michael Armitage erzählt emotional aufgeladene Geschichten aus Ostafrika und lässt dabei seine detaillierte Kenntnis europäischer Kunstgeschichte durchscheinen. Wie verstehen Gibbs, Uka, Lewis und Armitage ihre Arbeit und wie nehmen sie ihren Erfolg wahr? Werden sich Museen, Porträtgalerien und andere Institutionen ihrer Kunst öffnen? Werden sie unsere Sicht auf die Kunstgeschichte radikal verändern?

Sendungsinfos

Regie: Marion Schmidt Untertitel, Hörfilm, Stereo
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