BR
BR Mi. 04.02.
Doku
Skeptisch begutachtet der Braunbär seine Umgebung. Gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht, würde er sich gerne über einen Elchkadaver hermachen - doch Futterdiebe sind in der Nähe. Bayerischer Rundfunk
Keine Angst vorm bösen Bär: Die Wölfin weiß, dass sie dem Braunbär in diesem Moment überlegen ist - viel schneller als er kann sie durch den Sumpf laufen. Bayerischer Rundfunk
Junge Braunbären in Finnlands letzter Wildnis nahe der russischen Grenze. Die Kleinen haben noch viel zu lernen - dazu gehört, sich vor fremden Bärenmännchen in Acht zu nehmen. Bayerischer Rundfunk
Waldrentiere sind in Europa äußerst selten geworden: Außer in Teilen Russlands gibt es sie nur noch in Finnland - der kapitale Hirsch ist in der Brunft. Bayerischer Rundfunk
Ein Fischadler hat in einem See in Finnland Beute gemacht. Bayerischer Rundfunk
Vorsicht ist geboten, wenn sich ein Bärenmännchen fremden Jungtieren nähert. Der kleine Bär ist bereit, auf einen Baum zu fliehen. Doch die schützende Mutter ist an seiner Seite. Bayerischer Rundfunk
Wald und Wasser: Unzählige Seen und Inseln prägen die finnische Landschaft. Bayerischer Rundfunk
Schwarzspechte sind häufige Bewohner finnischer Wälder - dieses Männchen füttert seinen nimmersatten Nachwuchs. Bayerischer Rundfunk
Finnland ist die Heimat von Gleithörnchen: Die seltenen Nagtiere bewohnen verlassene Spechthöhlen. Mit ihrer Flughaut können sie viele Meter weit von Baum zu Baum segeln. Bayerischer Rundfunk
Kein einsamer Wolf, der durch die finnischen Sümpfe streift. Gemeinsam mit seinem Weibchen und drei Jungtieren wird er bald zwei Bären die Beute abjagen. Bayerischer Rundfunk

Abenteuer Wildnis

Wildes Skandinavien - Finnland

  • D 2011
  • 43'
Landschaftsbild Für "Wildes Skandinavien - Finnland" gelangen den Tierfilmern Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg außergewöhnliche Einblicke in das faszinierende Leben wilder Gleithörnchen, Bären und Wölfe, Luchse und Vielfraße.

Inhalt

Im Osten Skandinaviens erstreckt sich Finnland - ein Mosaik aus Wasser und Wald. Nur fünf Millionen Menschen leben auf einer Fläche so groß wie Deutschland. In den Wäldern nahe der russischen Grenze gibt es noch Braunbären und Wölfe. Bis ins 18. Jahrhundert verehrten die Finnen Bären als Gottheit. Noch immer gilt der Bär als Nationalsymbol. Wo sich Bären wohlfühlen, können auch Wölfe leben - im Rudel trauen sie sich, einen Braunbären um seine Beute zu bringen. Eine Wolfsfamilie in der finnischen Wildnis zu filmen, hat Seltenheitswert, da es dort nur noch 150 Tiere gibt. Im Frühjahr treffen sich die Auerhähne zur Balz in ihren Arenen. Dem Sieger winkt die Paarung mit den Weibchen, dem Verlierer bleibt nur die Hoffnung auf einen neuen Versuch. Merkwürdig erscheint es, wenn sich Gleithörnchen um die Gunst eines Weibchens bemühen. Nachdem ein Weibchen einen Baum mit Kot markiert hat, treffen "wie im Flug" die ersten Verehrer ein. Dank ihrer Flughaut können die Nager relativ große Distanzen überwinden. Verlassene Spechthöhlen sind nicht nur bei Gleithörnchen beliebt. Auch Schellenten nutzen sie, um darin ihre Küken auszubrüten. Schon kurz nach dem Schlupf lockt die Mutter ihren Nachwuchs ins Freie. Erstmals aus sechs Kamera-Perspektiven und in der Wildnis gedreht, ist der Absprung der flugunfähigen Kleinen in die Tiefe zu sehen. Oliver Goetzl und Ivo Nörenberg haben über drei Jahre außerordentlich detailliert Tierverhalten dokumentiert.

Sendungsinfos

VPS: 04.02.2026 11:50, Untertitel, Stereo
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