MDR
MDR Sa. 07.03.
Doku
Zur Zwangsarbeit verurteilte Russlanddeutsche in der Republik Komi in den 1950ern. MDR/Lea Hardock
Großmutter Melina ist in Deutschland angekommen. MDR/Lea Hardock
Ankunft der sogenannten Volksverräter am Verbannungsort in der Republik Komi. MDR/Lea Hardock
Großmutter Melina hat ein schweres Schicksal erlebt. MDR/Lea Hardock

Ja prischlá - Ich bin angekommen

  • D 2024
  • 28'
Dokumentation Großmutter Melina ist Russlanddeutsche. In der Stalinzeit wurde sie als Volksverräterin verurteilt und erlebte brutale Jahrzehnte in der Verbannung. Ihre Enkeltöchter wollten ihre Lebensgeschichte hören und haben ein berührendes Porträt gestaltet.

Inhalt

Die Schwestern Anna und Lea Hardock haben russlanddeutsche Wurzeln. Ihre Mutter kam in den 1990er Jahren als sogenannte Spätaussiedlerin nach Deutschland. Auch die Großmutter Melina übersiedelte. Für sie war es der letzte von vielen Ortswechseln. In der Stalinzeit war Melina als Volksverräterin verurteilt worden und erlebte brutale Jahrzehnte in der Verbannung. "Ja prischlá - Ich bin angekommen" ist ein Dialog dreier Generationen über Krieg, Vertreibung, Mutterschaft und Verlust.

Hintergrund

Der Debütfilm der in Halle und Leipzig lebenden Schwestern Anna und Lea Hardock wurde von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert. 2025 gewann er beim Leipziger Kurzsuechtig Festival den Jurypreis im Wettbewerb Dok sowie den Nachwuchspreis.

Sendungsinfos

Regie: Anna Hardock, Lea Hardock Drehbuch: Anna Hardock, Lea Hardock Musik: Mauricio Vivas Kamera: Lea Hardock, Anna Hardock Untertitel, Stereo
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