NDR
NDR Mi. 09.04.
Doku
Blaue Stunde an den Externsteinen. Gerade ist die Sonne an der berühmten Steinformation bei Horn-Bad Meinburg untergegangen. NDR/NDR Naturfilm/Doclights GmbH/blende8media UG
Farbenpracht: Eine Zauneidechse in seinem Revier hält Ausschau nach einem Weibchen. NDR/NDR Naturfilm/Doclights GmbH/blende8media UG
Huckepack zum Laichtümpel: Die Männchen der Erdkröte lassen sich von den größeren Weibchen zur Paarung tragen. NDR/NDR Naturfilm/Doclights GmbH/blende8media UG
Immer hungrig: Zwei Wochen alte Frischlinge suchen nach Bucheckern. NDR/NDR Naturfilm/Doclights GmbH/blende8media UG
Seltenes Phänomen: Haareis wächst in Nächten um Null Grad Celsius aus abgestorbenen Ästen. NDR/NDR Naturfilm/Doclights GmbH/blende8media UG

Expeditionen ins Tierreich

Wildes Deutschland - Der Teutoburger Wald

  • 45'
Tiere Über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn, erstreckt sich auf 150 Kilometern einer der schönsten Wälder Deutschlands - der Teutoburger Wald. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Von den Römern einst gefürchtet, ist der Wald heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Hier leben Wildschweine, Rotwild, Siebenschläfer, Neuntöter und Zauneidechsen. Dank modernster Techniken wie Highspeed-Aufnahmen und Drohnen-Flügen, sowie einer besonders langen Drehzeit, wird dieser Wald in Szene gesetzt.

Inhalt

Der Teutoburger Wald erstreckt sich auf 150 Kilometer über Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, von Osnabrück bis Paderborn. Er gilt als einer der schönsten Wälder Deutschlands. Berühmt wurde das deutsche Mittelgebirge durch die Varusschlacht im Jahre 9 n. Chr. Der Cheruskerfürst Hermann besiegte hier das römische Besatzungsheer. Sein Denkmal bei Detmold ist noch heute das bedeutendste Wahrzeichen des Teutoburger Waldes. Der Wald, den die Römer einst fürchteten, ist heute für seine urwüchsige Natur bekannt. Die dichten, hohen Gehölze auf dem Bergkamm sind Heimat von Wildschweinen und Rothirschen, Siebenschläfern und Erdkröten: wertvoller Wald und einzigartiger Lebensraum. * Haareis - ein seltenes Phänomen In feuchten und windstillen Winternächten ist an den imposanten Externsteinen ein seltenes Phänomen zu beobachten: Haareis wächst aus alten Ästen am Boden. Wie durch Zauberhand schieben sich gefrorene Fäden aus dem Totholz. Dünn wie Haare, können sie bis zu 20 Zentimeter in nur einer Nacht wachsen. In der Wistinghauser Senne leben tierische Waldpfleger. Im Zuge eines Naturschutzgroßprojektes wurden Exmoorponys und Schottische Hochlandrinder angesiedelt, um den Wald in Ordnung zu halten. Dabei erschaffen sie offene Lichtungen, die für andere Tiere, zum Beispiel dem Neuntöter, wichtig sind. * Alte Buchenwälder als Lebensraum In den alten, oft über 100 Jahre alten Buchen findet der seltene Schwarzspecht genug Platz, um seine Höhle in das Holz zu hämmern. Fast einen Monat dauert der Bau dieser Höhle. Bis zu 17 Mal muss der Specht zuhaken, bis sich ein einziger Span löst. Es werden etwa 10.000 Späne, bis die Höhle fertig ist! * Ein besonderes Waldporträt Während der zweijährigen Dreharbeiten gelang es den TierfilmerInnen Svenja Schieke und Ralph Schieke, die Tierwelt des Teutoburger Waldes intensiv zu dokumentieren. Zeitraffer und Jahreszeiten-Morphings bringen die eindrucksvolle Dynamik des Waldes nahe. Aus der Luft setzen hochwertige Bilder von ferngesteuerten Flugkameras die einzigartige Waldlandschaft in Szene. Die ungewöhnlichen Blickwinkel und einzigartigen Verhaltensaufnahmen schaffen ein Porträt des Teutoburger Waldes wie es so noch nicht gezeigt wurde.

Sendungsinfos

Musik: Andreas Dicke Von: Ralph Schieke, Svenja Schieke Untertitel
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