ORF2
ORF2 Fr. 27.02.
Doku
Im Bild: Die Historikerin Dr. Leonie Treber im Dresdner Stadtarchiv: Trümmerräumung war zwangsverordnet, körperlich schwere Arbeit und lebensgefährlich. ORF
Im Bild: In den Archiven des Roten Kreuzes in München lagern Millionen Dokumente zur Vermisstensuche in der Nachkriegszeit. Die Historikerin, Dr. Nadine Recktenwald, erforscht die Geschichte der Suchdienste. ORF
Im Bild: Der Deckel von einem Einmachglas ist Teil einer ausrangierten Gasmaske. Hergestellt von einer ehemaligen Rüstungsfirma. Die Historikerin, Prof. Marita Krauss, untersucht "Notprodukte" der Nachkriegszeit. ORF
Im Bild: Flüchtlinge wurden häufig bei Familien vor Ort untergebracht. In den Zwangs-Wohngemeinschaften gab es wenig Platz und häufig noch weniger zu essen. ORF
Im Bild: Eine kurze Pause von der schweren Arbeit. Das einst prachtvolle "Elbflorenz" ist eine Trümmerwüste. ORF
Im Bild: Elli Goebel (Henrike von Kuik,l.) auf der Suche nach ihrer Schwester. Erst mit der Einrichtung des zentralen "Suchdienstes für Vermisste Deutsche in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands" werden systematische Suchaktionen möglich. ORF
Im Bild: SA-Männer verteilen den Völkischen Beobachter. ORF
Im Bild: In Breslau war Elli Göbel (Henrike von Kuik) Geigenlehrerin. Seit ihrer Flucht nach Dresden arbeitet sie als Trümmerfrau. Den Job hat ihr das Arbeitsamt zugewiesen. ORF
Im Bild: Dresden 1946: Das einst prachtvolle "Elbflorenz" ist eine Trümmerwüste. Durch den verheerenden Bombenangriff in der Nacht auf den 14. Februar 1945 sind 30 Prozent des Wohnraums völlig zerstört. ORF
Im Bild: Chefredakteur des Völkischen Beobachters, Hermann Esser (Sebastian Kempf). ORF

Ein Leben in Schutt und Asche - Trümmerfrau in Dresden

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  • 43'
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Geschichte

Inhalt

Es ist ein Mythos, der sich bis heute hält: "Trümmerfrauen", die nach Kriegsende angeblich freiwillig mitanpacken, um die Kriegsschäden zu beseitigen. Tatsächlich wurden aber vor allem ehemalige NSDAP-Mitglieder und deutsche Kriegsgefangene herangezogen, in der sowjetischen Besatzungszone auch Arbeitslose - der Großteil von ihnen Männer. Die Frauen, die sich darunter befanden, wurden bewusst in Szene gesetzt, um dem negativen Image der Trümmerarbeit etwas entgegenzusetzen. Die Spieldoku dokumentiert eindrücklich den Alltag einer dieser Frauen in Dresden 1946. Eine Produktion von NFP Neue Film Produktion GmbH

Sendungsinfos

Regie: Carsten Gutschmidt Drehbuch: Dorothea Nölle Bearbeitung: Andrea Lehner VPS: 27.02.2026 22:35, Untertitel, Stereo
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