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WDR Sa. 29.03.

Westart

  • 30'
Kunst und Kultur Neben kulturellen Themen finden hier auch politische Vorkommnisse ihren Platz. Mit einem Regionalbezug zu Nordrhein-Westfalen wird stets aktuell und mit detaillierten Hintergrundinformationen berichtet.

Themen


Saisonstart: Westart zu Besuch auf Zeche Zollverein in Essen: "Glück auf, fertig, los", heißt es bald wieder, wenn das rund 100 Hektar große Gelände der Zeche und Kokerei zum großen Saisonstart am 30. März seine Tore öffnet. Das wird gefeiert, mit einem umfangreichen kostenlosen Programm: von Bastel-Workshops und Outdoor-Spaß bis hin zu Führungen durch Museen und neue Ausstellungen. So zum Beispiel eine Schau des renomierten Fotografen Thomas Stachelhaus, der den Wandel der Zeche eindrücklich festhält: Ob bei Tag oder Nacht, in Schwarz-Weiß oder in Farbe - jedes Bild erzählt die Geschichte dieses lebendigen Industriedenkmals. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni nimmt uns kurz vor Beginn der neuen Saison mit zu dem Unesco-Welterbe, besucht mit uns eine Töpferei und die Proben eines Tanztheaterstücks, fährt mit einer Vespa, die zum Kunstobjekt wurde und stellt ihre eigene Wunschwelt im Glas her.

Sakrileg: Choreografie und Performance in Essen: Sich selber oder andere Menschen für Gott opfern - ein Ritual, das in vielen Religionen als Beweis des Glaubens seit der Antike bekannt ist. Was haben unsere Vorstellungen von Zusammenhalt, Liebe, Schönheit und Sinnlichkeit mit der Idee des Opferns zu tun? Und welche Vorstellung von Gott prägen die drei großen monotheistischen Religionen, zu denen das erste Buch Mose gehört, in dem Gott immer wieder Opfer von den Gläubigen fordert? Die israelische Regisseurin und Choreografin Saar Magal untersucht in ihrer Inszenierung am Schauspiel Essen die Folgen des Verlusts von Werten und des Entstehens neuer Werte. Ihre Produktionen bewegen sich stets zwischen Choreografie, Oper, Schauspiel und Performance. "Sakrileg" feiert am 5.4. Premiere am Schauspiel Essen.

Das Schwarz an den Händen meines Vaters: Roman über Alkoholsucht in der Familie: Motte heißt die Ich-Erzählerin in Lena Schättes Roman. Motte wächst in den sogenannten einfachen Verhältnissen auf, mit einem Vater, der auf der einen Seite die besten Verstecke beim Spielen kennt und sich Antworten auf alle möglichen Fragen ausdenkt, aber auf der anderen Seite eben Trinker ist, wie fast alle Männer der Familie. Lena Schätte debütierte 2014 mit dem Roman "Ruhrpottliebe". Sie betreut suchtkranke Menschen in Lüdenscheid und schreibt. "Das Schwarz an den Händen meines Vaters" ist ein autofiktionaler Roman über das Aufwachsen der Ich-Erzählerin mit einem schwer alkoholkranken Vater, und schließlich vom Versuch des Abschiednehmens, als bei ihm Krebs im Endstadium diagnostiziert wird.

Das zweite Attentat - Spionagethriller: Wenn man der Wahrheit zu nahe kommt, wird es gefährlich - das stellt der in Athen lebende Alex fest, als er nach dem Krebstod seiner Mutter den Zeugenschutz verlässt, um mehr über den Tod seines Vaters herauszufinden. Waren es wirklich serbische Nationalisten, die vor zwanzig Jahren auf offener Straße das Attentat auf ihn und seine Familie verübten? Und was hatte sein Vater als einfacher Gebirgsjäger bei der Bundeswehr damit zu tun? Mit seinen Nachforschungen wirbelt Alex viel Staub im politischen Berlin auf. Er gerät zwischen die Fronten von Geheimdiensten und Verschwörern, die um jeden Preis verhindern wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Zudem wird er mit einer kaum vorstellbaren Überraschung zu seiner eigenen Familiengeschichte konfrontiert....

Saisonstart: Westart zu Besuch auf Zeche Zollverein in Essen: "Glück auf, fertig, los", heißt es bald wieder, wenn das rund 100 Hektar große Gelände der Zeche und Kokerei zum großen Saisonstart am 30. März seine Tore öffnet. Das wird gefeiert, mit einem umfangreichen kostenlosen Programm: von Bastel-Workshops und Outdoor-Spaß bis hin zu Führungen durch Museen und neue Ausstellungen. So zum Beispiel eine Schau des renomierten Fotografen Thomas Stachelhaus, der den Wandel der Zeche eindrücklich festhält: Ob bei Tag oder Nacht, in Schwarz-Weiß oder in Farbe - jedes Bild erzählt die Geschichte dieses lebendigen Industriedenkmals. Westart-Moderatorin Siham El-Maimouni nimmt uns kurz vor Beginn der neuen Saison mit zu dem Unesco-Welterbe, besucht mit uns eine Töpferei und die Proben eines Tanztheaterstücks, fährt mit einer Vespa, die zum Kunstobjekt wurde und stellt ihre eigene Wunschwelt im Glas her.

Sakrileg: Choreografie und Performance in Essen: Sich selber oder andere Menschen für Gott opfern - ein Ritual, das in vielen Religionen als Beweis des Glaubens seit der Antike bekannt ist. Was haben unsere Vorstellungen von Zusammenhalt, Liebe, Schönheit und Sinnlichkeit mit der Idee des Opferns zu tun? Und welche Vorstellung von Gott prägen die drei großen monotheistischen Religionen, zu denen das erste Buch Mose gehört, in dem Gott immer wieder Opfer von den Gläubigen fordert? Die israelische Regisseurin und Choreografin Saar Magal untersucht in ihrer Inszenierung am Schauspiel Essen die Folgen des Verlusts von Werten und des Entstehens neuer Werte. Ihre Produktionen bewegen sich stets zwischen Choreografie, Oper, Schauspiel und Performance. "Sakrileg" feiert am 5.4. Premiere am Schauspiel Essen.

Das Schwarz an den Händen meines Vaters: Roman über Alkoholsucht in der Familie: Motte heißt die Ich-Erzählerin in Lena Schättes Roman. Motte wächst in den sogenannten einfachen Verhältnissen auf, mit einem Vater, der auf der einen Seite die besten Verstecke beim Spielen kennt und sich Antworten auf alle möglichen Fragen ausdenkt, aber auf der anderen Seite eben Trinker ist, wie fast alle Männer der Familie. Lena Schätte debütierte 2014 mit dem Roman "Ruhrpottliebe". Sie betreut suchtkranke Menschen in Lüdenscheid und schreibt. "Das Schwarz an den Händen meines Vaters" ist ein autofiktionaler Roman über das Aufwachsen der Ich-Erzählerin mit einem schwer alkoholkranken Vater, und schließlich vom Versuch des Abschiednehmens, als bei ihm Krebs im Endstadium diagnostiziert wird.

Das zweite Attentat - Spionagethriller: Wenn man der Wahrheit zu nahe kommt, wird es gefährlich - das stellt der in Athen lebende Alex fest, als er nach dem Krebstod seiner Mutter den Zeugenschutz verlässt, um mehr über den Tod seines Vaters herauszufinden. Waren es wirklich serbische Nationalisten, die vor zwanzig Jahren auf offener Straße das Attentat auf ihn und seine Familie verübten? Und was hatte sein Vater als einfacher Gebirgsjäger bei der Bundeswehr damit zu tun? Mit seinen Nachforschungen wirbelt Alex viel Staub im politischen Berlin auf. Er gerät zwischen die Fronten von Geheimdiensten und Verschwörern, die um jeden Preis verhindern wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Zudem wird er mit einer kaum vorstellbaren Überraschung zu seiner eigenen Familiengeschichte konfrontiert....

Sendungsinfos

Moderator: Siham El-Maimouni Redaktion: Klaus Reimann Untertitel, Stereo
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