ARTE Mediathek Do, 10.10.

Unser Hirn ist, was es isst

Unser Hirn ist, was es isst

ARTE
VIDEO
Doku
Unser Hirn ist, was es isst

Unser Hirn ist, was es isst

Dokumentation

Du bist, was du isst! Seit jeher stellt der Volksmund einen engen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten her. Forschungsarbeiten in aller Welt belegen derzeit, dass sehr viel Wahres in diesen alten Weisheiten steckt. In Großbritannien beispielsweise hat eine Studie in einem Gefängnis gezeigt, dass Häftlinge, die Vitaminpräparate einnahmen, weniger gewaltbereit waren. Und in Deutschland hat eine Psychologin der Universität Lübeck nachgewiesen, dass die Zusammensetzung des Frühstücks das soziale Verhalten beeinflusst. Doch was passiert wirklich im Gehirn, wenn unsere Menüwahl Honig statt Marmelade und Fisch statt Wurst fällt? Wissenschaftler auf der ganzen Welt versuchen, genau das herauszufinden. Neuro-Nutrition heißt der Wissenschaftszweig an der Schnittstelle zwischen Neurologie und Ernährungswissenschaft. Experimente mit Ratten oder Fliegen geben dabei neue Einblicke in unser Essverhalten. So führt der Konsum von Junkfood bei Laborratten nicht nur zu Fettleibigkeit, sondern hat auch unmittelbaren Einfluss auf ihre Gedächtnisleistung. Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die Auswirkungen ungesunder Ernährung auf das Gehirn mitverantwortlich für die hohe Zahl übergewichtiger Menschen in den westlichen Industrieländern sind. Die Rolle der Darmflora ist schon länger bekannt, doch derzeit decken Wissenschaftler noch andere Zusammenhänge auf. „Brain Food“ zum Beispiel: Die sogenannte Mittelmeerdiät soll die beste Nahrung für die kleinen grauen Zellen liefern. Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in Fisch vorkommen, schützen die Nervenzellen und sind für die Entwicklung des Gehirns unentbehrlich – denn auch das Hirn ist eben, was es isst!
ARTE
VIDEO
Doku
Xenius

Xenius - Wasserknappheit - Wie wir Wasser sparen können

ARTE
VIDEO
Show
Philharmonix - The Berlin Vienna Music Club

Philharmonix - The Berlin Vienna Music Club

ARTE
VIDEO
Doku

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Do 10.10.

3SAT PRO7
Sender Zeit Zeit Titel Start Titel
ARTE Doku
Video
Video
52:11
Unser Hirn ist, was es isst DOKUMENTATION, F 2018
Du bist, was du isst! Seit jeher stellt der Volksmund einen engen Zusammenhang zwischen Ernährung und Verhalten her. Forschungsarbeiten in aller Welt belegen derzeit, dass sehr viel Wahres in diesen alten Weisheiten steckt. In Großbritannien beispielsweise hat eine Studie in einem Gefängnis gezeigt, dass Häftlinge, die Vitaminpräparate einnahmen, weniger gewaltbereit waren. Und in Deutschland hat eine Psychologin der Universität Lübeck nachgewiesen, dass die Zusammensetzung des Frühstücks das soziale Verhalten beeinflusst. Doch was passiert wirklich im Gehirn, wenn unsere Menüwahl Honig statt Marmelade und Fisch statt Wurst fällt? Wissenschaftler auf der ganzen Welt versuchen, genau das herauszufinden. Neuro-Nutrition heißt der Wissenschaftszweig an der Schnittstelle zwischen Neurologie und Ernährungswissenschaft. Experimente mit Ratten oder Fliegen geben dabei neue Einblicke in unser Essverhalten. So führt der Konsum von Junkfood bei Laborratten nicht nur zu Fettleibigkeit, sondern hat auch unmittelbaren Einfluss auf ihre Gedächtnisleistung. Viele Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass die Auswirkungen ungesunder Ernährung auf das Gehirn mitverantwortlich für die hohe Zahl übergewichtiger Menschen in den westlichen Industrieländern sind. Die Rolle der Darmflora ist schon länger bekannt, doch derzeit decken Wissenschaftler noch andere Zusammenhänge auf. „Brain Food“ zum Beispiel: Die sogenannte Mittelmeerdiät soll die beste Nahrung für die kleinen grauen Zellen liefern. Omega-3-Fettsäuren, die beispielsweise in Fisch vorkommen, schützen die Nervenzellen und sind für die Entwicklung des Gehirns unentbehrlich – denn auch das Hirn ist eben, was es isst!
ARTE Doku
Video
Video
43:24
Philharmonix - The Berlin Vienna Music Club DOKUMENTATION, D 2019
Gegründet von Mitgliedern der Berliner und Wiener Philharmoniker haben sich die Philharmonix einen wichtigen Code in ihre Ensemble-DNA geschrieben: Sie spielen alles – wirklich ALLES! –, worauf sie schon immer Lust hatten. Und sie spielen es, wo sie wollen. Auf der Brücke oder der Rolltreppe, unter Arkaden oder Unterführungen, am Flussufer, neben dem Riesenrad oder einfach mitten auf der Straße. Nicht alles ist klassische Musik. Aber alles hat musikalische Klasse. Und immer trifft dabei Virtuosität und eiserne Disziplin auf unbändige Freude und Leidenschaft für Musik. Und zwar aller Art: Tristan trifft auf Tango, Strauss’ „Fledermaus“ auf „Don’t stop me now“, der Ragtime „Rose Room“ auf Beethoven. Es ist Musik, die sie nicht nur mit Leib und Seele spielen, sondern die sie zum großen Teil auch selbst komponiert oder arrangiert haben. Einer der beiden kompositorischen Köpfe ist der Cellist Stephan Koncz. Sein Anspruch: „Du probierst, dass der Kopf sich freut, das Herz jubelt und das Bein zuckt.“ Und das gelingt! Die Philharmonix sind allesamt Solisten der Spitzenklasse. In ihren Hausorchestern spielen sie auf den Solo-Positionen, Noah Bendix-Balgley ist sogar der Konzertmeister der Berliner Philharmoniker. Und so ist der Berlin Vienna Music Club durchaus auch organisatorisch eine Herausforderung: zwei verschiedene Orchester, die man zusammenbringen muss und viele solistische Tätigkeiten. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. In diesem Fall sogar gepflastert mit Musik.
ARTE Show
Video
Video
26:14
Xenius INFOMAGAZIN Wasserknappheit - Wie wir Wasser sparen können, D 2019
Wasser ist ein kostbares Gut, das jedoch weltweit immer knapper wird. Auch in Europa drohen vor allem heiße Regionen wie Andalusien auszutrocknen, wenn nicht bald Lösungen für einen sparsameren Wasserverbrauch gefunden werden. „Xenius“ zeigt, wie wir besser mit knappem Wasser umgehen können. Viel Hoffnung steckt die Wissenschaft dabei in Abwasser: Verschmutztes Wasser soll mit Hilfe von Sonneneinstrahlung gereinigt werden, um damit Felder zu bewässern. Bei der Suche nach Lösungen für den Wassermangel lohnt aber auch ein Blick in die Vergangenheit: Schon vor Hunderten von Jahren haben andalusische Bauern Kanalisationssysteme entwickelt, mit denen sie das Schmelzwasser einfangen und für die heißen Sommermonate speichern konnten. Diese traditionelle Methode wird auch heute noch genutzt. Aber auch moderne Technik kommt im Kampf gegen Wassermangel zum Einsatz. Wissenschaftler und Landwirte setzen Drohnen ein, um ausgetrocknete Pflanzen zu erkennen und so die Felder zielgenauer bewässern zu können. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lassen mit der Landschaftsökologin Carolina Puerta Piñero und dem Biologen Ricardo Diaz-Delgado eine solche Drohne steigen und lernen, wie die Infrarotbilder der Drohne beim Wassersparen helfen.
Weitere Tage laden
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN