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Melania Trump

Melania Trump - Dieses obskure Objekt der Macht

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Melania Trump

Melania Trump - Dieses obskure Objekt der Macht

Dokumentation

Innerhalb von wenigen Jahren ist es ihr gelungen, zur Vorzeigefrau des „Trumpismus“ zu werden: Melania Trump. Schönheitswahn, Mode, Macht und Geld – dieses Porträt bietet einen neuen Blick auf die Frau an Donald Trumps Seite. Was ist über sie bekannt? Und warum hat sie eine so große weibliche Anhängerschaft? Melania wuchs in einer kleinen Industriestadt in Slowenien auf. Bereits im Alter von sieben Jahren schickt ihr Vater sie zu Modelwettbewerben. Auch heute träumen junge Mädchen in Slowenien von einer Karriere à la Melania. Ihre Schönheit ist für sie ihr Kapital und der Türöffner, um Slowenien den Rücken zu kehren. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium zieht die 26-jährige Melania nach New York, nachdem sie Slowenien über Nacht verlassen hatte und drei Jahre verschwunden war. Für eine Supermodel-Karriere ist sie nun bereits zu alt. Doch dank der Begegnung mit einem nahezu doppelt so alten, wohlhabenden Bauunternehmer in einem Varieté-Theater von Manhattan stellt sich der langersehnte Erfolg ein. Donald Trump beschafft seiner künftigen Ehefrau ein Arbeitsvisum und verhilft ihr auf die Titelseiten der Magazine. Als er 2015 seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl verkündet, kommt Melania eine wichtige Rolle im Kampf um weibliche Stimmen zu. Doch als sie 2016 nach dem Plagiat einer Rede von Michelle Obama zur Zielscheibe der Medien wird, zieht sie sich von der politischen Bühne zurück und engagiert sich für wohltätige Zwecke. Die ehemalige Washington-Korrespondentin Laurence Haïm geht in der Dokumentation dem Mysterium Melania Trump nach. Hat sie Einfluss auf Donald Trumps politische Entscheidungen, ist sie aktiver, als es den Anschein hat? Zu Wort kommen unter anderem Melanias Freund, der Modefotograf Alé de Basseville, einige der vielen sogenannten Meladias, die sich in die Hände der besten Schönheitschirurgen begeben, um Melania zu ähneln, sowie Mitglieder von „Women for Trump“. Wie Melania tragen sie High Heels, figurbetonte Kleider, sind für eine starke Rolle der Familie und die gleiche Bezahlung von Mann und Frau. Sie stehen für einen neuen konservativen Feminismus. Neben den „Trumpettes“, einem Frauenclub, der Trumps Politik mit sehr viel Geld unterstützt, spricht auch die Republikanerin Christina Hagan über ihre politischen Visionen und ihre Kandidatur für den US-Kongress. Sie wird von der Waffenlobby National Rifle Association unterstützt.
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Geschehen, neu gesehen. - "Wahre Geschichte"

Geschehen, neu gesehen. - "Wahre Geschichte" - Die Schweiz im Visier: "Bewaffnete Neutralität"

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In der Welt zuhause

In der Welt zuhause - Bolivien - Die Erdhäuser der Chipaya

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TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Fr 15.01.

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57:41
Melania Trump DOKUMENTATION Dieses obskure Objekt der Macht, F 2020
Innerhalb von wenigen Jahren ist es ihr gelungen, zur Vorzeigefrau des „Trumpismus“ zu werden: Melania Trump. Schönheitswahn, Mode, Macht und Geld – dieses Porträt bietet einen neuen Blick auf die Frau an Donald Trumps Seite. Was ist über sie bekannt? Und warum hat sie eine so große weibliche Anhängerschaft? Melania wuchs in einer kleinen Industriestadt in Slowenien auf. Bereits im Alter von sieben Jahren schickt ihr Vater sie zu Modelwettbewerben. Auch heute träumen junge Mädchen in Slowenien von einer Karriere à la Melania. Ihre Schönheit ist für sie ihr Kapital und der Türöffner, um Slowenien den Rücken zu kehren. Nach einem abgebrochenen Architekturstudium zieht die 26-jährige Melania nach New York, nachdem sie Slowenien über Nacht verlassen hatte und drei Jahre verschwunden war. Für eine Supermodel-Karriere ist sie nun bereits zu alt. Doch dank der Begegnung mit einem nahezu doppelt so alten, wohlhabenden Bauunternehmer in einem Varieté-Theater von Manhattan stellt sich der langersehnte Erfolg ein. Donald Trump beschafft seiner künftigen Ehefrau ein Arbeitsvisum und verhilft ihr auf die Titelseiten der Magazine. Als er 2015 seine Kandidatur für die US-Präsidentschaftswahl verkündet, kommt Melania eine wichtige Rolle im Kampf um weibliche Stimmen zu. Doch als sie 2016 nach dem Plagiat einer Rede von Michelle Obama zur Zielscheibe der Medien wird, zieht sie sich von der politischen Bühne zurück und engagiert sich für wohltätige Zwecke. Die ehemalige Washington-Korrespondentin Laurence Haïm geht in der Dokumentation dem Mysterium Melania Trump nach. Hat sie Einfluss auf Donald Trumps politische Entscheidungen, ist sie aktiver, als es den Anschein hat? Zu Wort kommen unter anderem Melanias Freund, der Modefotograf Alé de Basseville, einige der vielen sogenannten Meladias, die sich in die Hände der besten Schönheitschirurgen begeben, um Melania zu ähneln, sowie Mitglieder von „Women for Trump“. Wie Melania tragen sie High Heels, figurbetonte Kleider, sind für eine starke Rolle der Familie und die gleiche Bezahlung von Mann und Frau. Sie stehen für einen neuen konservativen Feminismus. Neben den „Trumpettes“, einem Frauenclub, der Trumps Politik mit sehr viel Geld unterstützt, spricht auch die Republikanerin Christina Hagan über ihre politischen Visionen und ihre Kandidatur für den US-Kongress. Sie wird von der Waffenlobby National Rifle Association unterstützt.
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26:13
In der Welt zuhause DOKUMENTATION Bolivien - Die Erdhäuser der Chipaya, F 2017
Auf 3.700 Meter Höhe leben die Menschen vom Stamm der Chipaya autark in den Weiten des bolivianischen Altiplano. Auf diese von der Sonne verbrannte und vom Salz ausgedörrte Hochebene flüchteten sie einst nach Konflikten mit ihren Nachbarn. Um den dort herrschenden widrigen Bedingungen zu trotzen, haben die Menschen des über 2.500 Jahre alten indigenen Stamms eine einzigartige Lebensweise entwickelt. Ihr Gemeinschaftsleben spielt sich zwischen dem Dorf und ihren runden Lehmhütten ab. Diese werden Putukus genannt und sind, umringt von Feldern, weit über die riesige Ebene verstreut. Das Besondere an den Putukus: Ihr kegelförmiger Körper sorgt dafür, dass sie trotz des widrigen Wetters stabil bleiben – und das bis zu 15 Jahre lang. Für die Chipaya sind die Hütten ein Symbol für Schutz und bieten ein Zuhause, in der die Familie eine Einheit bildet. Philippe Simay ist bei Elias zu Gast, der ihm zeigt, wie die Chipayas ihre Lebensweise und ihre Wohnform an die alles beherrschende Natur angepasst haben. Dazu verlassen die beiden das Dorf und fahren mit zwei klapprigen Rädern los in die weite Landschaft: Es geht vorbei an wunderschönen Flächen bis zu Elias‘ Campo, an dem sie seine Frau und Kinder treffen. Die Familie besitzt noch zwei weitere Felder, die abwechselnd bewirtschaftet werden, mit einer alt überlieferten Technik namens Lameo. Diese erlaubt es, den vom Salz vergifteten Boden fruchtbar zu machen, indem Wasser umgeleitet und die dortige Erde gewaschen und entsalzt wird – eine weltweit einzigartige Methode, die das Leben in einer so unwirtlichen Gegend überhaupt erst möglich macht.
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52:39
Geschehen, neu gesehen. - "Wahre Geschichte" GESCHICHTE Die Schweiz im Visier: "Bewaffnete Neutralität", F 2019
Am 1. September 1939 begann in Europa der Krieg. Angesichts der sich abzeichnenden Bedrohung berief die Schweiz ihre Mitbürger zum Wehrdienst ein. Das Land und seine Armee sahen sich einer möglichen Invasion jedoch nicht gewachsen. Zudem war die schweizerische Volkswirtschaft weitgehend importabhängig, vor allem von deutscher Kohle. Daher bemühte sich die Schweiz, die Kontakte mit allen Partnern weiterhin zu pflegen, ohne ihre traditionelle Neutralität aufs Spiel zu setzen. Einige Monate später gewann die Wehrmacht den Krieg an der Westfront gegen Frankreich, die britische Armee war auf der Flucht. Und die Schweiz war eingekesselt. Aus Pragmatismus und um ihren mächtigen Nachbarn nicht vor den Kopf zu stoßen, entschied sich die Alpenrepublik für eine drastische Verschärfung ihrer Flüchtlingspolitik. Tausende Juden wurden an den Grenzen abgewiesen, während das Internationale Rote Kreuz mit seinen humanitären Diensten versuchte, den Ruf des Landes aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig wurden die Schweizer Banken zu willfährigen Hehlern des in den besetzen Ländern gestohlenen Nazigoldes. Die schweizerische Industrie lief auf Hochtouren, um die Wehrmacht mit Waffen und Ausrüstung zu beliefern, und schweizerische Tochterunternehmen in Deutschland beteiligten sich ohne Skrupel an den deutschen Kriegsanstrengungen. Mit Kriegsbeitritt der USA im Jahr 1942 wurden die Beziehungen zwischen Bern und Berlin zunehmend anrüchig, zumal sich die Schweiz mit ihren Gefälligkeiten immer stärker kompromittierte. Trotz allen Drucks behielt sie jedoch ihren Kurs bei und setzte weiter auf eine boomende Wirtschaft als Garant der vielbeschworenen Neutralität. Erst in den letzten Kriegsmonaten verwehrte Bern Deutschland die zahlreich genossenen Finanzvorteile. Während Europa in der Nachkriegszeit am Boden lag, erfreute sich die Schweiz bester Gesundheit. Nur ihr Ruf war etwas ruiniert. Doch sehr schnell konnte die Schweiz ihr früheres Prestige zurückgewinnen. Die Kungelei mit dem Dritten Reich war vergessen. Erst 2002 offenbarten die Archive der Banken und großen Firmen, dass Bern – bewusst oder unbeabsichtigt – die Kriegsanstrengungen der Nazis kräftig unterstützt hatte. Die Schweizer debattierten, entschuldigten sich, entschädigten die Opfer und schlossen in der Überzeugung, die Vergangenheit hiermit bewältigt zu haben, wieder ihre Archive.
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50:37
Geschehen, neu gesehen. - "Wahre Geschichte" GESCHICHTE Hiroshima. Stalins Niederlage, F 2017
In den Geschichtsbüchern wird die Tragödie von Hiroshima und Nagasaki als einziger Grund für die Kapitulation Japans präsentiert. Ganz falsch ist diese Aussage nicht, doch verschleiert sie die wichtige Rolle der Roten Armee bei der Beendigung des Zweiten Weltkriegs. Denn nicht allein die Bomben, die Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten, zwangen Japan in die Knie, vielmehr spielte auch der Einmarsch der sowjetischen Gruppen in die Mandschurei eine entscheidende Rolle: Die düstere Aussicht einer sowjetischen Besatzung und das drohende Ende der Kaiserdynastie bewogen Kaiser Hirohito, in die Kapitulation einzuwilligen. Die Legende der Wunderwaffe, die einen endlosen Krieg auf einen Schlag beendete, hält sich dennoch hartnäckig. Grund dafür ist, dass sie den Amerikanern als Rechtfertigung für die Unterordnung Japans unter die USA diente. Sie erlaubte es, den sowjetischen Anteil am Sieg aus der Erinnerung zu tilgen. Angesichts des sich abzeichnenden Kalten Krieges galt es zudem, den Kaiser von seinen Verbrechen reinzuwaschen, um Japan zu einer wichtigen Säule der amerikanischen Verteidigung in Asien zu machen. In Japan selbst nützte die Mär einer kriegsentscheidenden Atombombe den Machthabern, die sich fortan als Opfer präsentierten und ihre Täterschaft vertuschen konnten. Die Dokumentation erzählt eine Geschichte ohne echte Helden oder Schurken. Sie präsentiert die Abfolge der Ereignisse innerhalb eines kleinen Zeitfensters, die in die Kapitulation des japanischen Kaiserreichs mündeten. In einem erbarmungslosen Wettlauf mit der Zeit führte das Zusammenspiel nationaler Interessen und menschlicher Leidenschaften zur Niederlage des Reichs der aufgehenden Sonne.
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