ARTE
ARTE Di. 03.02.
Doku
1961 schickte die Sowjetunion den ersten Menschen ins Weltall, den Kosmonauten Juri Alexejewitsch Gagarin. MDR
"Im Auftrag Stalins! Im Auftrag der Heimat!": Propaganda-Plakat von 1942 während des deutsch-sowjetischen Kriegs, von sowjetischer Seite auch als "Großer Vaterländischer Krieg" bezeichnet MDR
Explosion auf einem sowjetischen Testgelände auf Novaja Semlja, 1961: Mit einer Sprengkraft von 50 Megatonnen war die "Zar-Bombe" die größte jemals gezündete Wasserstoffbombe der Welt. MDR
?Denjenigen, die für den Frieden sind, reichen wir die Hand!?: sowjetisches Propaganda-Plakat von 1956 MDR

UdSSR - Das Rote Imperium

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Großer Krieg und neue Träume

  • 2. Folge
  • D 2022
  • 52'
Zeitgeschichte Der zweite Teil der Dokumentation betrachtet die Geschichte der Sowjetunion vom Kriegseintritt 1941 bis zum Ende der 1960er Jahre. Erzählt wird über den sogenannten Großen Vaterländischen Krieg, Stalin und den Aufstieg zu einer Supermacht, aber auch darüber, wie Stalins Nachfolger Chruschtschow versuchte, dem Land neue Impulse zu geben. Seine Laufbahn war die bizarre Karriere eines Unberechenbaren. Sein Nachfolger Breschnew sollte als kühler Pragmatiker und knallharter Krieger andere Akzente setzen.

Inhalt

Mit dem Fall "Barbarossa" 1941 drohte dem roten Imperium plötzlich der Untergang. Es entwickelte sich ein erbarmungsloser Krieg voller Tiefpunkte und Traumata. Stalin beschwor den Großen Vaterländischen Krieg und hatte Erfolg damit. Die Sowjetunion war nach dem Sieg über Hitlers Heere so groß und mächtig, aber auch so kaputt wie nie zuvor. Dennoch war das Imperium plötzlich eine weltpolitische Größe. Der entscheidende Schritt Richtung Supermacht gelang 1949 mit der Zündung der ersten sowjetischen Atombombe. Dann starb Stalin, und Nikita Chruschtschow wurde neuer Kremlchef. Seine Geheimrede 1956 und die Entlarvung des bis dahin "gottgleichen" Stalin als Verbrecher erschütterten den gesamten Ostblock. Offen blieb, wie weit die Erneuerung vorangetrieben werden sollte. Auch unter Chruschtschow blieb die Landwirtschaft hinter allen Plänen zurück. Es musste Getreide aus den USA gekauft werden, eine der größten Demütigungen. Chruschtschows Stern sank mit jedem Fehlschlag. 1964 war er plötzlich Pensionär und ohne Amt, gestürzt von Leonid Breschnew. Der neue Kremlchef war kein Mann flotter Sprüche, sondern ein kühler Pragmatiker. 1968 ließ er den Prager Frühling mit Panzern niederwalzen, ein klares Signal nach außen, den Machtbereich des Imperiums nicht anzutasten. Nach innen waren die Signale ebenso eindeutig: Alle, die gegen sein Sowjetsystem aufbegehrten, hatten mit Repressionen aller Art zu rechnen. Die Probleme innerhalb der Sowjetunion wurden allerdings immer gravierender - im Zentrum, aber auch in den Republiken.

Sendungsinfos

Regie: Jürgen Ast, Martin Hübner Untertitel, Stereo
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