Ein Guanako im Kronberger Opelzoo sieht schon länger so aus, als sei es hochschwanger. Aber Nachwuchs will und will nicht kommen. Der Tierarzt ist unsicher, ob das Kleinkamel überhaupt schwanger ist. Um es zu untersuchen, muss es aber erst einmal eingefangen werden. Im Frankfurter Zoo nähert sich das neue Gehege für die aparten Fenneks langsam der Fertigstellung. Die Wüstenfüchse bekommen sogar einen Himmel aus Airbrush-Wolken.
Marie Curie hat als Physikerin, Polin, Frau, Mutter und Nobelpreisträgerin tiefe Spuren in der Wissenschaftswelt hinterlassen. Noch heute beeindruckt sie mit ihren wissenschaftlichen Erkenntnissen, sowie ihrem Charakter. - Eine junge Polin erobert Ende des 19. Jahrhunderts die Pariser Wissenschaft und das Herz eines talentierten Physikers. Zwei Nobelpreise später ist Marie Curie weltberühmt. Ihrem Heimatland setzt sie im Periodensystem der Elemente ein Denkmal. Polen ist zu dieser Zeit lange kein unabhängiges Reich mehr. 1815 wurden auf dem Wiener Kongress die schon zuvor besetzten polnischen Gebiete endgültig zwischen Österreich-Ungarn, Preußen und Russland aufgeteilt. Auch wenn Marie Curie ihr Leben in Paris verbringt, ihrem Heimatland bleibt sie eng verbunden. Die Wissenschaftlerin versteht sich als Europäerin und hofft, dass ihr Heimatland als gleichberechtigter Partner in einem friedlichen Europa seinen Platz finden wird.
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
Gefüllte Rouladen nach Hausmacher Art und leckerer Kaiserschmarren, solche Gerichte schmecken fast jedem. Im Traditionslokal "Wasserweibchen" und im Gasthaus "Lindenhöhe" wird gern nach alten Rezepten gekocht.
Die Geschichten rund um die Probleme einer Frau in den besten Jahren sind mittlerweile nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, der Schweiz und Italien bekannt und beliebt.
Mit Eva-Maria Grein von Friedl, Juana Nagel, Daniel Fritz, Florian Odendahl, Caroline Schreiber, Patrick Schlegel, Jan Stapelfeldt, Martina Eitner-Acheampong, Hermann Toelcke, Maria Fuchs, Birthe Wolter, Jelena Mitschke, Sarah Buchholzer, Thore Lüthje, Maike Johanna Reuter, Brigitte Antonius, Alessia Mazzola, Yunus Cumartpay, Ben Blaskovic
In der beliebten Telenovela rund um das Hotel "Fürstenhof" geht es stets um Liebe mit Hindernissen. Auf tragische Weise können Paare nicht zueinanderfinden. Nicht selten sind dabei Intrigen im Spiel.
Mit Sepp Schauer, Dieter Bach, Sven Waasner, Johanna Graen, Thimo Meitner, Antje Hagen, Anthony Paul, Yeliz Simsek, Anna Karolin Berger, Philip Birnstiel, Soraya Bouabsa, Krista Birkner, Dirk Galuba, Jo Weil
Seit seine geliebte Frau von ihm ging, verkriecht sich der Mittsiebziger Georg in seinem Haus. Dieser Zustand ist Tochter Judith ein Dorn im Auge, die den Vater - nicht ganz uneigennützig - gerne in einer betreuten Wohnumgebung sähe. Doch Georg bleibt stur - bis er gemeinsam mit Schwager Heinrich das große Los zieht: sechs Richtige im Lotto! Dumm nur, dass keiner die Quittung findet. Eben noch die Millionen vor Augen, beschließt Georg, seinen Angehörigen trotzdem den Wohlstand vorzugaukeln. Unterstützung bekommt er von der quirligen Schauspielerin Sylva, die bei Heinrich im Seniorenheim wohnt.
Mit Matthias Habich, Angela Winkler, Peter Franke, Dietrich Mattausch, Claudia Geisler, Matthias Ziesing, Luca Zamperoni, Lisa Kreuzer, Matilda Nialki, Kristina Walter
Klara Degen stöbert mit ihrem Freund, dem Tischlermeister Lutz Christoph, im Trödelladen der Möllendorfs, als Hauptkommissar Paul Kleinert und sein Kollege Jonas Wolter auftauchen und Frau Möllendorf die Nachricht vom gewaltsamen Tod ihres Ehemanns überbringen. Kurz zuvor hatte Heiner Kosmalla, Hausmeister des Quedlinburger Stadtarchivs, einen Notruf bei der Kripo Harz abgesetzt. Er hatte den Mörder in der einsamen Harzgegend "in flagranti" ertappt. Doch der mutmaßliche Täter Kurt Leberecht, Lehrer am Gymnasium, streitet alles ab. Bald wird klar, dass sich das Opfer, der Hausmeister und der Lehrer gut kannten und gemeinsam eine große Leidenschaft teilten: Sie sind Hobby-Archäologen. Nur, was sie in der Klippenlandschaft unweit des Tatorts mit Detektoren und Spaten suchten, verraten sie nicht. Kleinert muss die beiden gehen lassen - vorerst. Bald finden die Ermittler jedoch heraus, dass das Trio einem - seit dem 17. Jahrhundert verschollenen - Kelch aus dem alten Kloster Drübeck auf der Spur war - ein wertvolles Stück, das dem Trödelhändler Möllendorf finanziell aus der Patsche geholfen hätte. Klara macht in Uschis Trödelladen die Bekanntschaft mit dem überaus charmanten Italiener Carlo Pavone, der sich mit etwas zu viel Fürsorge um die trauernde Witwe kümmert und damit zwangsläufig in das Visier von Klara und den Ermittlern gerät. Denn Carlo Pavone ist durch seine mafiöse Vergangenheit aktenkundig. Hat er Möllendorf auf dem Gewissen? Vielleicht sogar gemeinsam mit Uschi? Während Kleinert verbissen Vernehmungen führt, durchforstet Klara mit Hilfe der Archivarin Dr. Hornbostel die alte Chronik des Klosters Drübeck und begibt sich sodann selbst auf Schatzsuche.
Mit Wolke Hegenbarth, Felix Eitner, Christoph Hagen Dittmann, Jan Niklas Berg, Alexa Maria Surholt, Jörg Gudzuhn, Sophie Lutz, Sebastian Achilles, Karen Böhne, Roberto Guerra, Michael Schönborn, Falk Rockstroh, Theresa Berlage
Die seit 1998 ausgestrahlte Arztserie handelt vom Alltag in der fiktiven Leipziger "Sachsenklinik". Die Beziehungen zwischen den Ärzten stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die bewegenden Schicksale der Patienten.
In der Vorabendserie mit norddeutschem Lokalkolorit begeben sich die Ermittler aus der Hansestadt Lübeck auf Verbrecherjagd. Doch nicht nur Kriminelle halten die Protagonisten auf Trab - auch privat sorgen sie immer wieder für Zündstoff.
Mit Sven Martinek, Ingo Naujoks, Anjorka Strechel, Amelie Plaas-Link, Christoph Tomanek, Proschat Madani, Lilly Menke, Sebastian Fräsdorf, Arne Fuhrmann, Rüdiger Kuhlbrodt, Mark Ortel, Jana Radda
Vier Kandidaten spielen gegen einen Quizchampion, den "Jäger". Dabei müssen sie im Kampf gegen die Zeit knifflige Wissensfragen beantworten. Holt der "Jäger" sie dabei ein, ist der Kampf für die Kandidaten verloren.
Die serviceorientierte Sendung stellt interessante Persönlichkeiten und Berufe vor, macht Hausbesuche und gibt Tipps für das Gelingen leckerer Gerichte. Ein wenig Klatsch und Tratsch darf auch nicht fehlen.
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Die serviceorientierte Sendung stellt interessante Persönlichkeiten und Berufe vor, macht Hausbesuche und gibt Tipps für das Gelingen leckerer Gerichte. Ein wenig Klatsch und Tratsch darf auch nicht fehlen.
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Seit 1994 berichtet das vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Boulevardmagazin über Prominente, die neueste Mode aus Paris und der Welt oder aktuelle Geschehnisse in den europäischen Königshäusern.
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Regenschirm oder Sonnencreme? Die Wetterexperten des Hessischen Rundfunks präsentieren anhand übersichtlicher Grafiken die Prognosen und Trends für die kommenden Tage.
Die Tagesschau ist eine der bekanntesten und ältesten Nachrichtensendungen im deutschsprachigen Raum. Sie wird seit 1952 von der ARD produziert und täglich ausgestrahlt. Mit ihrer sachlichen und prägnanten Berichterstattung informiert sie über aktuelle Ereignisse aus Deutschland, Europa und der Welt.
Als Ernst Michel (22) erstmals die Pressetribüne im Saal 600 des Nürnberger Justizpalastes betritt, hält er die Nähe zu den Angeklagten kaum aus. Keine zehn Meter sitzt er, der Auschwitz-Überlebende, von Göring und den anderen, entfernt.
Als die polnische Zeugin Seweryna Smaglewska (29) zum ersten Mal das Nürnberger Grand-Hotel betritt, in dem sie für die Dauer ihres Aufenthalts untergebracht ist, kann sie nicht begreifen, wieso die Richter und Staatsanwälte des Nürnberger Prozesses in der Nacht zuvor einen rauschenden Ball gefeiert haben.
"Nürnberg" erzählt den wichtigsten Prozess des Jahrhunderts aus der Perspektive dieser beiden jungen Menschen und spiegelt die Hoffnungen und Ängste, die innere Zerrissenheit zweier Menschen wider, die noch ein halbes Jahr zuvor der Todesmaschinerie der Nazis im KZ Auschwitz ausgeliefert waren.
Mit Jonathan Berlin, Katharina Stark, Francis Fulton Smith, Wotan Wilke Möhring, Rony Herman, Max Schimmelpfennig, Franz Dinda, Hendrik Heutmann
Was ist los in Hessen? Die Sendung berichtet in informativen Beiträgen über das aktuelle Tagesgeschehen in den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport.
Sonny - eine Geschichte über den Holocaust, Eintracht und Frankfurt
30'
Helmut Sonneberg, von allen nur "Sonny" genannt, ist 90 Jahre alt und ein echtes Original in der Fanszene von Eintracht Frankfurt. Schon zur Deutschen Meisterschaft 1959 in Berlin reiste er mit dem Käfer und einem Zylinder auf dem Kopf an - und ließ sich vor dem Endspiel noch einen Zahn entfernen. Mehrere Jahrzehnte schwieg "Sonny" aber über ein tieftrauriges Kapitel: Er überlebte als Jude den Holocaust, wurde von seiner Familie getrennt, auf der Straße geschlagen und erniedrigt. Im Jahr 1945 deportierten die Nazis ihn und seine Mutter ins Lager Theresienstadt. In diesem Porträt spricht Sonny emotional über die schlimmsten Jahre seines Lebens, aber auch die Freuden mit der Eintracht und seine 17 verschiedenen Jobs - vom Taxifahrer und Mechaniker bis zum Kneipenbesitzer. Der Film begleitet ihn bei Treffen mit alten Arbeitskollegen, mit Eintrachts Präsident Peter Fischer oder mit der Legende Jan-Aage Fjörtoft - und natürlich ins Stadion zu seiner geliebten Eintracht.
Wie konnte nach 1945 in Frankfurt wieder jüdisches Leben entstehen? Nach der Shoah? Mit dem Trauma der Konzentrations- und Vernichtungslager? Von den Frankfurter Juden, die nicht rechtzeitig vor dem Nazi-Terror fliehen konnten, überlebten nur wenige die Shoah. 1945 strandeten tausende Holocaust-Überlebende, vor allem osteuropäische Juden, in Frankfurt am Main. Entwurzelte Menschen, Displaced Persons, die alles verloren hatten. In DP-Lagern unter alliiertem Schutz warteten sie auf ihre Ausreise nach Palästina oder Amerika. Doch viele blieben. "Dieses Gefühl, allein auf dieser Welt zu sein und weiterzuleben und eine Familie zu gründen, konnte man sich gar nicht vorstellen", erzählt Ruza Orlean, die als Siebzehnjährige 1946 ins DP-Camp Frankfurt-Zeilsheim kam. Dieses war mit rund 3.600 Bewohnern das größte in der amerikanischen Besatzungszone. "Also ich verstehe es auf jeden Fall nicht, wie jüdisches Leben nach dem Krieg wieder hier in Deutschland entstehen konnte", sagt die heute Siebzehnjährige Joelle Ziper. Sie besucht die Jüdische Schule in Frankfurt am Main. Der Film sucht Antworten und zeichnet ein sensibles Porträt jüdischen Lebens in der Mainmetropole aus der Sicht mehrerer Generationen. Das sei bis heute von der Shoah geprägt, sagt Dieter Graumann, ehemaliges Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main. Heute gehört diese Gemeinde Frankfurt a.M. mit über 7.000 Mitgliedern wieder zu den größten in Deutschland. Immer wieder konfrontiert mit Antisemitismus, stellt sich für viele Juden erneut die Frage, ob sie sich wirklich für das richtige Land entschieden haben. Bis heute ringen Juden um mehr Empathie für ihr Schicksal und wünschen sich, Deutschland wirklich ihre Heimat nennen zu können.
"War mein Uropa ein Nazi? Ja! - Aber warum weiß ich eigentlich nicht, was er genau gemacht hat? Und warum soll das überhaupt wichtig sein?" Diese Fragen stellt sich Reporter Adrian Oeser und begibt sich auf Spurensuche in seiner Familie, in Archiven, in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zwei Drittel der Deutschen denken, dass ihre Vorfahren keine Nazis waren. Und auch diejenigen, die wissen, dass sie Nazis in der Familie hatten, kennen meist keine Fakten. Die offizielle Erinnerungskultur wird seit Jahrzehnten gepflegt: mit Mahnmalen, Gedenkveranstaltungen, Jahrestagen. Doch die eigene Geschichte ist in vielen deutschen Familien immer noch ein Tabu, mit Tätern und Tatbeteiligten will niemand verwandt sein. Reporter Adrian Oeser weiß, dass sein Urgroßvater in der SS war. Für den Film will er herausfinden, was genau passiert ist. Er stößt auf umfangreiche Entnazifizierungsverfahren, SS-Personalakten und schließlich auf Unterlagen, mit denen er sich ein Bild von der Rolle seines Urgroßvaters machen kann. Dabei begleitet ihn immer die Frage: "Warum ist es in Deutschland so schwer, sich mit der Rolle der eigenen Vorfahren im Nationalsozialismus auseinanderzusetzen?" Wie wurde mit NS-Tätern in der Nachkriegszeit umgegangen? Und wie konnte es sein, dass sogar SS-Männer, die nachweislich hundert- oder tausendfach gemordet hatten, im Nachkriegsdeutschland nicht wegen Mordes verurteilt wurden? Neben Nachfahren von Tätern trifft Adrian Oeser auch Menschen, die als Kinder von Holocaust-Überlebenden mit vererbten Traumata zu kämpfen haben - und nicht selten mit Diskriminierung, auch heute noch. Der Film taucht ein in die NS-Biografie des Urgroßvaters und in eine Nachkriegsgeschichte, die zeigt, dass die Aufarbeitung des Nationalsozialismus noch lange nicht abgeschlossen ist.
Hans Georg Calmeyer (1903-1972) war ein deutscher Jurist aus Osnabrück, der während des Zweiten Weltkrieges als "Rassereferent" der nationalsozialistischen Verwaltung in Den Haag über Leben und Tod von tausenden Menschen entschied. Die Dokumentation beleuchtet die Frage: Hat Calmeyer niederländische Juden aktiv gerettet? Oder hat er lediglich einige vor der Verfolgung verschont? "Calmeyers Dilemma" bietet keine einfachen Antworten auf komplexe moralische Fragen der NS-Geschichte, sondern lädt zur Selbstreflexion ein: Wie hätte ich während der Judenverfolgung gehandelt? Und wie handele ich heute angesichts von Ungerechtigkeit und Unterdrückung?
75 Jahre ist es her, dass der Internationale Suchdienst im nordhessischen Arolsen gegründet wurde. Viele dramatische Familiengeschichten sind durch ihn ans Tageslicht gekommen, haben Kummer und Leid erzeugt, aber auch glückliche Momente des unverhofften Wiedersehens. Wir erzählen diese persönlichen Schicksale, die nur ein Ausschnitt aus dem grauenhaften Kapitel deutscher NS-Geschichte sind. Viele Millionen Menschen waren unter der nationalsozialistischen Herrschaft verschleppt, zur Zwangsarbeit gezwungen, in Gefängnissen und Straflagern inhaftiert und in Konzentrationslagern ermordet worden. Wer überlebte, suchte nach Angehörigen und Angehörige suchten nach Überlebenden. Wie hat der Suchdienst diese Mammutaufgabe organisiert? Wie hält er die Erinnerung wach, vor allem bei den jungen Menschen? Und wie sieht die Zukunft aus? Autor Oliver Schmid hat sich auf Spurensuche begeben.
Ein Film über eine außergewöhnliche, kluge und schöne Frau, die von den Nazis brutal entrechtet, enteignet, deportiert und ermordet wurde. Der Film "Maries Vermächtnis" ist ein Statement gegen Hass und Hetze und erzählt die Geschichte der Frankfurter Unternehmerin, Stifterin und Frauenrechtlerin Marie Eleonore Pfungst (1862-1943). Ein Film auch über das einstige Familienunternehmen Naxos-Union, die heutige Kulturstätte "Produktionshaus Naxos" sowie die Dr. Arthur-Pfungst-Stiftung, die im Sinne der Stifterin Bildung fördert. Die Geschichte führt außerdem zum Jüdischen Museum Frankfurt, auf die griechische Insel Naxos und zum Ghetto-Museum Theresienstadt, wo Marie Pfungst 1943 starb. Der Film erzählt den Werdegang dieser bedeutenden Frau im Kontext ihrer Familiengeschichte sowie den rasanten Aufstieg einer jüdischen Familie, die sich für das Gemeinwohl engagierte, wie kaum ein anderes deutsches Familienunternehmen. Marie Pfungst war eine der bedeutendsten Unternehmerinnen und Stifterinnen des frühen 20.Jahrhunderts. "Drum, wenn Dein Herz den Haß der Menschen spürt, beschäme sie durch deine Güte."
Seit seine geliebte Frau von ihm ging, verkriecht sich der Mittsiebziger Georg in seinem Haus. Dieser Zustand ist Tochter Judith ein Dorn im Auge, die den Vater - nicht ganz uneigennützig - gerne in einer betreuten Wohnumgebung sähe. Doch Georg bleibt stur - bis er gemeinsam mit Schwager Heinrich das große Los zieht: sechs Richtige im Lotto! Dumm nur, dass keiner die Quittung findet. Eben noch die Millionen vor Augen, beschließt Georg, seinen Angehörigen trotzdem den Wohlstand vorzugaukeln. Unterstützung bekommt er von der quirligen Schauspielerin Sylva, die bei Heinrich im Seniorenheim wohnt.
Mit Matthias Habich, Angela Winkler, Peter Franke, Dietrich Mattausch, Claudia Geisler, Matthias Ziesing, Luca Zamperoni, Lisa Kreuzer, Matilda Nialki, Kristina Walter
Klara Degen stöbert mit ihrem Freund, dem Tischlermeister Lutz Christoph, im Trödelladen der Möllendorfs, als Hauptkommissar Paul Kleinert und sein Kollege Jonas Wolter auftauchen und Frau Möllendorf die Nachricht vom gewaltsamen Tod ihres Ehemanns überbringen. Kurz zuvor hatte Heiner Kosmalla, Hausmeister des Quedlinburger Stadtarchivs, einen Notruf bei der Kripo Harz abgesetzt. Er hatte den Mörder in der einsamen Harzgegend "in flagranti" ertappt. Doch der mutmaßliche Täter Kurt Leberecht, Lehrer am Gymnasium, streitet alles ab. Bald wird klar, dass sich das Opfer, der Hausmeister und der Lehrer gut kannten und gemeinsam eine große Leidenschaft teilten: Sie sind Hobby-Archäologen. Nur, was sie in der Klippenlandschaft unweit des Tatorts mit Detektoren und Spaten suchten, verraten sie nicht. Kleinert muss die beiden gehen lassen - vorerst. Bald finden die Ermittler jedoch heraus, dass das Trio einem - seit dem 17. Jahrhundert verschollenen - Kelch aus dem alten Kloster Drübeck auf der Spur war - ein wertvolles Stück, das dem Trödelhändler Möllendorf finanziell aus der Patsche geholfen hätte. Klara macht in Uschis Trödelladen die Bekanntschaft mit dem überaus charmanten Italiener Carlo Pavone, der sich mit etwas zu viel Fürsorge um die trauernde Witwe kümmert und damit zwangsläufig in das Visier von Klara und den Ermittlern gerät. Denn Carlo Pavone ist durch seine mafiöse Vergangenheit aktenkundig. Hat er Möllendorf auf dem Gewissen? Vielleicht sogar gemeinsam mit Uschi? Während Kleinert verbissen Vernehmungen führt, durchforstet Klara mit Hilfe der Archivarin Dr. Hornbostel die alte Chronik des Klosters Drübeck und begibt sich sodann selbst auf Schatzsuche.
Mit Wolke Hegenbarth, Felix Eitner, Christoph Hagen Dittmann, Jan Niklas Berg, Alexa Maria Surholt, Jörg Gudzuhn, Sophie Lutz, Sebastian Achilles, Karen Böhne, Roberto Guerra, Michael Schönborn, Falk Rockstroh, Theresa Berlage