Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Die ORFIII-Produktion blickt zurück auf jenen Tag, an dem Karl Schranz von seiner als große Ungerechtigkeit empfundenen Olympia-Disqualifikation aus Sapporo zurückkehrt. Der Jubel am 8. Februar 1972 kennt keine Grenzen. 100 000 Menschen rufen auf dem Ballhausplatz in Wien "Karli, Karli". Die Heimkehr von Karl Schranz nach seinem Ausschluss von den Olympischen Spielen in Sapporo, ist vielen Menschen lebhaft im Gedächtnis geblieben. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an seine Ankunft in Schwechat und an das Spektakel in Wien. Es sind Geschichten zwischen Schulschwänzen, nationalem Zusammenhalt und Ernüchterung. So groß die Entrüstung über den Ausschluss auch ist, wird im Rückblick auf diesen Tag auch klar, wie mächtig Medieninszenierung sein kann. Der Tag verändert die Gesellschaft nachhaltig. Er führt weltweit zum Ende der Doppelmoral der Olympischen Spiele und in Österreich zum kritischen Betrachten, wer in Zukunft auf dem Ballhausplatz bejubelt werden soll. In der ORFIII-Dokumentation wird der Tag noch einmal lebendig. Vom morgendlichen Wetterbericht an, mischen sich Amateuraufnahmen aus der Zeit mit heutigen Betrachtungen. Wir blättern in den Tageszeitungen, zeichnen ein Stimmungsbild der österreichischen Gesellschaft und ergründen auf humorvolle Weise, wie dieser Tag sich auf das Land ausgewirkt hat.
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Vier Täler, drei Schluchten, zwei Sprachen - aber ein Park. Das war die gemeinsame Idee der anliegenden Gemeinden. Der "Capricon", wie der Steinbock auf rätoromanisch heißt, ist das Wahrzeichen des Parks. In den 1960er Jahren wurde er erfolgreich wieder ausgesetzt. Jüngst zurück ist auch der Wolf. Eine Wildnis, die unterschiedlichste Menschen rund um den Beverin begeistert und für Herausforderungen sorgt. Der Zusammenhalt zeigt Erfolg. Ob Landwirt*innen oder Wildhüter*innen, Umweltschützer*innen oder Senner*innen, Handwerker*innen oder Köch*innen, sie alle engagieren sich für den Erhalt der zauberhaft schönen Natur.
Die Ahnen erlebten diese grandiose Landschaft, die heute zu den bekanntesten Ferienzielen der Schweiz zählt, wohl einzig als bedrohliche unbezähmbare Wildnis. Riesige Berge - 50 davon über 3500 Meter hoch - säumen den majestätischen Aletsch-Gletscher. Heute leben die Menschen von und mit dieser beeindruckenden Natur. Sie wagen das Abenteuer Alpabtrieb, erforschen den Gletscher oder betreiben ein stromfreies Hotel. Traditionsbewusst erhalten sie die urigen Walliser Kampfkühe oder halten auf 3500 Metern auf dem Jungfraujoch die wohl berühmteste Forschungsstation der Welt am Laufen. Mal fördert, mal bedroht die Natur ihre Mission. Das Weltnaturerbe zu erhalten, darum geht es ihnen allen.
Eingebettet zwischen Stubaier- und Ötztaler Alpen findet sich das Südtiroler Passeiertal. Folgt man ihm nach Hinterpasseier, kommt man in das Pfelderer Tal mit dem Naturparkort Pfelders. Auf dem Karjoch geht's für Harry auf Skiern zur Grünbodenhütte mit dem malenden Hüttenwirt Arthur, dem auch sonst nie langweilig wird. An der Talstation bei Heidi im Pisten-Pub kann man nicht nur den Naturschneebereich in Lazins genießen. Um die Doris im Lazinser Hof zu besuchen, überlegt Harry, ob er die gemütliche Variante in der Pferdekutsche oder die anstrengende auf Langlaufskiern wählen soll?
Inmitten der Salzburger Bergwelt liegt Obertauern. Der ideale Ausgangspunkt für Harrys Skitag und weitere sportliche Aktivitäten abseits der Pisten. Auch für ein ausgiebiges Aprés-Ski gibt es unzählige Mögilchkeiten. Wer es lieber leiser und kulinarischer mag, findet mit Sicherheit auch ruhige und urige Hütten für seinen Geschmack.
Finanzielle Probleme zwingen die Guldenburgs zum Investieren. Ein Bankangestellter erteilt Ratschläge, wie man auf unorthodoxe Weise rasch zu Geld kommen könnte. Die Erpressungsversuche von Detektiv Altdorf sind bisher erfolglos geblieben. Doch nun ortet er eine Schwachstelle innerhalb der Familie. Sascha von Guldenburg lernt die aparte Engländerin Peggy Brinkley kennen.
Mit Brigitte Horney, Christiane Hörbiger, Katharina Böhm, Jürgen Goslar, Jochen Horst, Ute Lemper, Alexander Wussow
Im Guldenburg-Imperium herrscht Untergangsstimmung. Thomas von Guldenburg wartet die Krisensitzung nicht ab, sondern trifft auf eigene Faust höchst kontroversielle Entscheidungen. Margot Balbeck ist sehr am Besitz der Guldenburgs interessiert. Sie beauftragt ihren Sohn Jan, Verbindung mit Thomas aufzunehmen. Durch Zufall entdeckt Thomas einen Quertreiber unter den Familienangehörigen.
Mit Brigitte Horney, Christiane Hörbiger, Katharina Böhm, Jochen Horst, Jürgen Goslar, Wolf Roth, Ruth Maria Kubitschek, Sigmar Solbach, Alexander Wussow
Christine, der zweiten Frau des Grafen, wird klar, dass sie in den Kampf um Macht und Einfluss eingreifen muss, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Doch dazu bräuchte sie fachlichen Beistand. Margot Balbeck dagegen fühlt sich ihrem Ziel schon zum Greifen nahe. Sohn Jan ist es gelungen, Achim Lauritzen für ihre Interessen zu gewinnen. Während des Besuches der Starjournalistin Carina de Angeli zeigt sich, dass die alten Erpressergeschichten noch immer nicht ganz ausgestanden sind.
Mit Brigitte Horney, Christiane Hörbiger, Katharina Böhm, Jochen Horst, Wolf Roth, Sydne Rome, Ruth Maria Kubitschek, Sigmar Solbach, Alexander Wussow
Das Intrigenspiel der Balbecks ist aufgegangen: Der Guldenburg-Clan steht vor einem finanziellen Fiasko. Sascha ist für die traditionelle Regatta gegen Cambridge nominiert worden. Gespannt verfolgt seine Familie das Bootsrennen im Fernsehen mit. In einem Gespräch mit Chauffeur Kröger erfährt Christine von Guldenburg als letzte des Familien-Clans das Geheimnis ihres verstorbenen Mannes.
Mit Brigitte Horney, Christiane Hörbiger, Katharina Böhm, Jochen Horst, Jürgen Goslar, Ruth Maria Kubitschek, Sigmar Solbach, Alexander Wussow
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live!
Das wochentägliche Kulturmagazin "Kultur Heute" präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur.
Verdienstzeichen, Ehrenzeichen, Anerkennungsmedaille, Exekutivdienstzeichen, Wehrdienstzeichen, Milizmedaille, Ehrenkreuz, Rettungsmedaille - Österreich ist und bleibt das Land der Orden. Wer das Leichtmetall auch austragen möchte, tut es vor allem am Opernball. Manch einer, der viele Orden gesammelt hat, hört sich im Vorbeigehen an wie ein Schellenbaum. Anlässlich des Höhepunktes des heurigen Faschings geht Erbe Österreich in dieser Produktion auf die Spur der österreichischen Ordensliebe. Amüsante Ausschnitte aus vergangenen Opernball-Übertragungen und eine augenzwinkernde Rundschau auf das heimische Ordenswesen werfen ein unterhaltsames Licht auf eine Kategorie, in der uns niemand auf der Welt den Champagner reichen kann.
Kleider machen Leute - das gilt schon seit Jahrhunderten gerade für Österreichs Adel. Wenn dieser Stand auch in der Republik abgeschafft worden ist, seine Lebensgewohnheiten und Prinzipien hat er sich doch beibehalten - und freilich auch sein Modebewusstsein. Werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Macht und Repräsentation, auf textile Raritäten und außergewöhnliche Accessoires. Wer sich etwa beim Wiener Maßschuhmacher Markus Scheer ein Paar kaufen möchte, fährt für bis zu vier Anproben nach Wien, wartet bis zu einem Jahr auf die Anfertigung und bezahlt bei Übergabe einen mittleren vierstelligen Betrag. Ab dem Zweitpaar wird es etwas billiger. Wann trägt man Smoking, wann Cutaway, was zur Adelshochzeit, was zum Empfang am Nachmittag? Darüber geben unter anderem Mitglieder der Adelsfamilien Waldburg-Zeil und Habsburg Auskunft. Einschlägiges Fachwissen - "what's hot, what's not!" - haben auch die Influencerinnen Illy Hoyos und Lieschen St. Julien-Wallsee. R: Gebhard Hölzl
Immer wieder zieht es gerade das blaue Blut zum Motoröl - ein standesgemäßer Fuhrpark gehört einfach dazu zum richtigen Adeligen. So ist beispielsweise Karl Habsburgs Sohn Zvonimir ein begeisterter Rennfahrer, hat unter anderem in Le Mans, der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft sowie der Formel 3 erfolgreich Gas gegeben. Nicht minder schnell ist Prinz Leopold von Bayern, ein Verwandter der Kaiserin Sisi und mehrfacher Mille-Miglia-Teilnehmer, unterwegs. Der Bleifuss-Aficionado, der einst mit seinen Freunden und Kollegen Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester das berühmt-berüchtigte "Trio Infernale" bildete, rollt bis heute an den Start. Er besitzt mehrere PS-Boliden, die er mit Liebe hegt und pflegt - wie auch der Oldtimer-Sammler Franziskus Amazonas Kriegs-Au. Für die teilweise teuren Aufwendungen zum Erhalt der edlen Karossen ist ein solides Familienvermögen nicht störend. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt in dieser ORF III Erbe Österreich-Produktion, was die Beziehung von Adeligen zu ihren fahrbaren Untersätzen ausmacht.
Wo heute Jungpaare den Dreivierteltakt üben, waren einst die Hofstallungen der Lipizzaner. Elmayer Senior, seines Zeichens Rittmeister, ließ den Stallmist ausräumen und ein Tanzparkett legen. Das war der Anfang bei einer von Wiens renommiertesten Tanzschulen. 2019 feierte Elmayer sein hundertjähriges Bestehen, und Gestalter Stefan Wolner blickt in dieser Neuproduktion auf die walzerselige Geschichte dieser Institution zurück. Klassischer Tanz in weißen Handschuhen und dazu die guten alten Benimmregeln - das war nicht immer ein Ausdruck von Zeitgeist in Österreich. So zeigt der Blick zurück in die jüngere Geschichte auch so manche gesellschaftliche Reibefläche.
Verdienstzeichen, Ehrenzeichen, Anerkennungsmedaille, Exekutivdienstzeichen, Wehrdienstzeichen, Milizmedaille, Ehrenkreuz, Rettungsmedaille - Österreich ist und bleibt das Land der Orden. Wer das Leichtmetall auch austragen möchte, tut es vor allem am Opernball. Manch einer, der viele Orden gesammelt hat, hört sich im Vorbeigehen an wie ein Schellenbaum. Anlässlich des Höhepunktes des heurigen Faschings geht Erbe Österreich in dieser Produktion auf die Spur der österreichischen Ordensliebe. Amüsante Ausschnitte aus vergangenen Opernball-Übertragungen und eine augenzwinkernde Rundschau auf das heimische Ordenswesen werfen ein unterhaltsames Licht auf eine Kategorie, in der uns niemand auf der Welt den Champagner reichen kann.
Kleider machen Leute - das gilt schon seit Jahrhunderten gerade für Österreichs Adel. Wenn dieser Stand auch in der Republik abgeschafft worden ist, seine Lebensgewohnheiten und Prinzipien hat er sich doch beibehalten - und freilich auch sein Modebewusstsein. Werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Macht und Repräsentation, auf textile Raritäten und außergewöhnliche Accessoires. Wer sich etwa beim Wiener Maßschuhmacher Markus Scheer ein Paar kaufen möchte, fährt für bis zu vier Anproben nach Wien, wartet bis zu einem Jahr auf die Anfertigung und bezahlt bei Übergabe einen mittleren vierstelligen Betrag. Ab dem Zweitpaar wird es etwas billiger. Wann trägt man Smoking, wann Cutaway, was zur Adelshochzeit, was zum Empfang am Nachmittag? Darüber geben unter anderem Mitglieder der Adelsfamilien Waldburg-Zeil und Habsburg Auskunft. Einschlägiges Fachwissen - "what's hot, what's not!" - haben auch die Influencerinnen Illy Hoyos und Lieschen St. Julien-Wallsee. R: Gebhard Hölzl
Immer wieder zieht es gerade das blaue Blut zum Motoröl - ein standesgemäßer Fuhrpark gehört einfach dazu zum richtigen Adeligen. So ist beispielsweise Karl Habsburgs Sohn Zvonimir ein begeisterter Rennfahrer, hat unter anderem in Le Mans, der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft sowie der Formel 3 erfolgreich Gas gegeben. Nicht minder schnell ist Prinz Leopold von Bayern, ein Verwandter der Kaiserin Sisi und mehrfacher Mille-Miglia-Teilnehmer, unterwegs. Der Bleifuss-Aficionado, der einst mit seinen Freunden und Kollegen Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester das berühmt-berüchtigte "Trio Infernale" bildete, rollt bis heute an den Start. Er besitzt mehrere PS-Boliden, die er mit Liebe hegt und pflegt - wie auch der Oldtimer-Sammler Franziskus Amazonas Kriegs-Au. Für die teilweise teuren Aufwendungen zum Erhalt der edlen Karossen ist ein solides Familienvermögen nicht störend. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt in dieser ORF III Erbe Österreich-Produktion, was die Beziehung von Adeligen zu ihren fahrbaren Untersätzen ausmacht.
Wo heute Jungpaare den Dreivierteltakt üben, waren einst die Hofstallungen der Lipizzaner. Elmayer Senior, seines Zeichens Rittmeister, ließ den Stallmist ausräumen und ein Tanzparkett legen. Das war der Anfang bei einer von Wiens renommiertesten Tanzschulen. 2019 feierte Elmayer sein hundertjähriges Bestehen, und Gestalter Stefan Wolner blickt in dieser Neuproduktion auf die walzerselige Geschichte dieser Institution zurück. Klassischer Tanz in weißen Handschuhen und dazu die guten alten Benimmregeln - das war nicht immer ein Ausdruck von Zeitgeist in Österreich. So zeigt der Blick zurück in die jüngere Geschichte auch so manche gesellschaftliche Reibefläche.
Verdienstzeichen, Ehrenzeichen, Anerkennungsmedaille, Exekutivdienstzeichen, Wehrdienstzeichen, Milizmedaille, Ehrenkreuz, Rettungsmedaille - Österreich ist und bleibt das Land der Orden. Wer das Leichtmetall auch austragen möchte, tut es vor allem am Opernball. Manch einer, der viele Orden gesammelt hat, hört sich im Vorbeigehen an wie ein Schellenbaum. Anlässlich des Höhepunktes des heurigen Faschings geht Erbe Österreich in dieser Produktion auf die Spur der österreichischen Ordensliebe. Amüsante Ausschnitte aus vergangenen Opernball-Übertragungen und eine augenzwinkernde Rundschau auf das heimische Ordenswesen werfen ein unterhaltsames Licht auf eine Kategorie, in der uns niemand auf der Welt den Champagner reichen kann.
Kleider machen Leute - das gilt schon seit Jahrhunderten gerade für Österreichs Adel. Wenn dieser Stand auch in der Republik abgeschafft worden ist, seine Lebensgewohnheiten und Prinzipien hat er sich doch beibehalten - und freilich auch sein Modebewusstsein. Werfen wir einen Blick auf das Zusammenspiel von Macht und Repräsentation, auf textile Raritäten und außergewöhnliche Accessoires. Wer sich etwa beim Wiener Maßschuhmacher Markus Scheer ein Paar kaufen möchte, fährt für bis zu vier Anproben nach Wien, wartet bis zu einem Jahr auf die Anfertigung und bezahlt bei Übergabe einen mittleren vierstelligen Betrag. Ab dem Zweitpaar wird es etwas billiger. Wann trägt man Smoking, wann Cutaway, was zur Adelshochzeit, was zum Empfang am Nachmittag? Darüber geben unter anderem Mitglieder der Adelsfamilien Waldburg-Zeil und Habsburg Auskunft. Einschlägiges Fachwissen - "what's hot, what's not!" - haben auch die Influencerinnen Illy Hoyos und Lieschen St. Julien-Wallsee. R: Gebhard Hölzl
Immer wieder zieht es gerade das blaue Blut zum Motoröl - ein standesgemäßer Fuhrpark gehört einfach dazu zum richtigen Adeligen. So ist beispielsweise Karl Habsburgs Sohn Zvonimir ein begeisterter Rennfahrer, hat unter anderem in Le Mans, der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft sowie der Formel 3 erfolgreich Gas gegeben. Nicht minder schnell ist Prinz Leopold von Bayern, ein Verwandter der Kaiserin Sisi und mehrfacher Mille-Miglia-Teilnehmer, unterwegs. Der Bleifuss-Aficionado, der einst mit seinen Freunden und Kollegen Hans-Joachim Stuck und Dieter Quester das berühmt-berüchtigte "Trio Infernale" bildete, rollt bis heute an den Start. Er besitzt mehrere PS-Boliden, die er mit Liebe hegt und pflegt - wie auch der Oldtimer-Sammler Franziskus Amazonas Kriegs-Au. Für die teilweise teuren Aufwendungen zum Erhalt der edlen Karossen ist ein solides Familienvermögen nicht störend. Gestalter Gebhard Hölzl zeigt in dieser ORF III Erbe Österreich-Produktion, was die Beziehung von Adeligen zu ihren fahrbaren Untersätzen ausmacht.
Wo heute Jungpaare den Dreivierteltakt üben, waren einst die Hofstallungen der Lipizzaner. Elmayer Senior, seines Zeichens Rittmeister, ließ den Stallmist ausräumen und ein Tanzparkett legen. Das war der Anfang bei einer von Wiens renommiertesten Tanzschulen. 2019 feierte Elmayer sein hundertjähriges Bestehen, und Gestalter Stefan Wolner blickt in dieser Neuproduktion auf die walzerselige Geschichte dieser Institution zurück. Klassischer Tanz in weißen Handschuhen und dazu die guten alten Benimmregeln - das war nicht immer ein Ausdruck von Zeitgeist in Österreich. So zeigt der Blick zurück in die jüngere Geschichte auch so manche gesellschaftliche Reibefläche.