Der Bodensee zählt zu den faszinierendsten Winkeln unseres Landes: riesengroß, von den Alpen umgeben, voller Traditionen und Bräuche. Die Landleben Produktion zeigt, wie sich an den Ufern des Bodensees die alpine und bäuerliche Lebensweise mit dem Flair des Kulturlandes verbindet. In einer beschaulichen Reise um den See besucht Gestalterin Marion Flatz die schönsten Stationen wie Lindau, Birnau, Überlingen, die Inseln Mainau und Reichenau und natürlich auch Bregenz. Dabei stellt sie Menschen vor, die oft seit Generationen in dieser Region verwurzelt sind.
Am Fuß der mächtigen Felswände von Eisenerz liegt der Leopoldsteiner See - ein Ort von eindrucksvoller Ruhe und natürlicher Schönheit. Einmal im Jahr verwandelt sich seine Uferlandschaft in eine Bühne für gelebte Tradition: Beim Weisenbläsertreffen kommen Musikantinnen und Musikanten aus der Region zusammen, um alte Melodien erklingen zu lassen. Hier beginnt der Film über Menschen aus der Steiermark, deren Leben untrennbar mit der Volksmusik verbunden ist. Im Mittelpunkt stehen Persönlichkeiten und Gemeinschaften, die das musikalische Erbe der Steiermark mit Hingabe pflegen und weitertragen. Die Alphorngruppe Gaflenz verleiht mit ihren tiefen, archaischen Klängen der Landschaft eine besondere Atmosphäre. Die Jagdhornbläsergruppe Graz verbindet musikalische Präzision mit jagdlicher Tradition, während junge Formationen wie die Zirbenschnapsmusi die Melodien vergangener Generationen neu interpretieren und ihnen frischen Ausdruck verleihen.
Diese "Land der Berge"- Produktion zeigt das malerische Lesachtal im Wechsel der Jahreszeiten und portraitiert den Alltag der Bergbauernfamilie Lugger. Das Lesachtal gilt als Naturjuwel und als das naturbelassenste Tal Europas. Eingebettet zwischen den Lienzer Dolomiten im Norden und den Karnischen Alpen im Süden bildet es den südwestlichsten Teil Kärntens. Hier lebt Familie Lugger in einem traditionsreichen Bauernhof, den Vater und Sohn an anderer Stelle abgetragen und hier wieder aufgestellt haben. Die Luggers haben ihre Lebensgrundlage als Bergbauern auf mehrere Pfeiler gestellt: den Getreideanbau und das Brotbacken, eine kleine Kuhwirtschaft, grüne Almwiesen, den Wald und den Tourismus. Ihr Motto: alles im Einklang mit der Natur.
Die aktuelle "Land der Berge"- Neuproduktion führt nach Heiligenblut, in eine außergewöhnliche Lebenswelt mitten im Nationalpark Hohe Tauern. In einer Zeit, in der kleinstrukturierte Landwirtschaft immer mehr unter Druck gerät, zeigt die aktuelle Folge einen Bauernhof, bei dem Biodiversität, nachhaltige Landwirtschaft und ein entschleunigter Lebensrhythmus großgeschrieben werden.
Im Mittelpunkt stehen Betreiberin und Betreiber des Hofes, Angelina und Hubert Pucher, die den Sturmarchehof als Biobetrieb und als Arche Hof für seltene Tierrassen führen. Doch ihr Leben am Hof umfasst weit mehr als Landwirtschaft: Hubert Pucher ist leidenschaftlicher Imker und Knopfmacher und Angelina Pucher ist Autorin, Natur- und Landschaftsführerin sowie Biodiversitätsbotschafterin.
Die Dokumentation zeichnet das Porträt eines besonderen Ortes und zweier Menschen, die zeigen, wie vielfältig, kreativ und inspirierend das Leben auf einem Bauernhof heute sein kann.
Kaum eine Postkartenansicht von Österreichs Alpen ist so typisch wie der Ort Heiligenblut am Fuß des Großglockners. Die bergige Kulisse, das malerische Kirchlein, und das alles im Winter - mehr scheint es nicht zu brauchen für das Winterglück auf über tausend Metern. Die Luft ist hier klar und kalt, die bäuerlichen Arbeiten ruhen, und doch läuft der bäuerliche Betrieb im Stillen weiter. Das Sternsingerfest wird in Heiligenblut besonders zelebriert, in Kutten marschieren die Sternsinger von Haus zu Haus und singen ein zwölfstrophiges Lied. In den Stuben wird anschließend bei Speis und Trank weiter musiziert. Der Sturm-Hof in Heiligenblut liegt auf 1.300 Metern. Früher einmal ein großer Bergbauernhof, der Bauern aus der Heimat einen Arbeitsplatz sicherte, ist er heute in der Hand von Hubert Pucher. Er stellt traditionell Trachtenknöpfe her. Eine neue Dokumentation für ORF III Landleben von Patrick Pongratz.
Auf über 1.200 Meter Seehöhe, eingebettet in die idyllische Bergkulisse des Großglockners, liegt die Kärntner Gemeinde Heiligenblut. Abseits des boomenden Tourismus hat sich hier ein traditionsbewusstes, bäuerliches Leben erhalten. Untypisch sind auf dem Hof von Elisabeth Rupitsch und ihrem Mann eigentlich nur die zotteligen Galloway-Rinder, die ursprünglich aus dem fernen Schottland kommen. Jeden Sommer treiben die Beiden ihr Vieh auf die nahegelegene Sattelalm. Auch die Schafe von Bauer Florian Glantschnig verbringen ihre Sommer auf der Glocknerhausalm am Großglockner. Bei einer Wanderung erzählt der ehemalige Bergretter und Bergführer Friedrich Fleißner über seinen Hausberg, den Glockner. Auf einer Gemeinschaftsalm der örtlichen Bauern kümmert sich der Heiligenbluter Almhirte Sigi Pichler seit vielen Jahren jeden Sommer um rund 36 Stück Vieh und seine 12 Kamerunschafe. Das Leben über den Dächern der Zivilisation ist zwar reich an Entbehrungen, doch es belohnt durch eine unvergleichliche Ruhe und eine einzigartige Verbundenheit von Mensch, Tier und Natur. Die Trachtenkapelle rund um Friedrich Fleißner lädt gemeinsam mit der örtlichen Sängergruppe zu einem Platzkonzert, das mitten am Dorfplatz von Heiligenblut seinen Höhepunkt findet.
Paul Kemp, von Beruf "Mediator", ist Spezialist im Schlichten von Streitigkeiten jeder Art. Er wird ins Allgemeine Krankenhaus gerufen um im Falle eines Kunstfehlers zu vermitteln. Das gelingt ihm Dank seines Fingerspitzengefühls bravourös. Doch der beteiligte Narkosearzt tritt mit einem ganz anderen Problem an Paul heran. Er lebt mit zwei Frauen und deren jeweiligen Kind ein heimliches Familien-Doppelleben. Scheinbar wissen die beiden Partnerinnen nichts von der jeweils anderen. Mit Intuition und Augenmaß löst Paul auch dieses Problem. Ein anderes Problem trifft Paul jedoch unerwartet und wehrlos: Seine Frau Ella betrügt ihn mit Nachbar Christian. Dagegen ist der Verlust des Firmencomputers, den Kompagnon Mark aus Liebeskummer in der Donau versenkt hat, leicht zu verschmerzen.
Mit Harald Krassnitzer, Katja Weitzenböck, Pascal Giefing, Michou Friesz, Judith Rosmair, Johannes Zeiler, Michael Dangl, Alexander Lutz, Gerhard Greiner, Serge Falck, Silvia Maleen, Maddalena Hirschal
Mitten in die Mediation eines pikant-bösartigen Dreieckverhältnisses, die Kompagnon Mark völlig überfordert führt, platzt Paul Kemp und kann die gerade in eine Schlägerei ausartende Konfrontation schlichten. Doch schon steht der nächste Fall an, der sich besonders heikel entwickelt, da Paul ausgerechnet an jene Schule zur Schlichtung eines Mobbingfalles berufen wird, wo sein Nachbar und Liebhaber seiner Frau, Christian, Direktor ist. Den beruflichen Fall kann Paul nach unerwarteten Turbulenzen bereinigen, seine privaten Probleme aber vertiefen sich nach einer Konfrontation mit Christian. Als sich Pauls Mutter, sie konnte Ella nie leiden, beginnt in die Eheprobleme ihres Sohnes einzumischen, ist das der Beziehung gar nicht förderlich. Noch weniger soll dies aber Pauls Begegnung mit Lisa werden, der Mutter einer Schulfreundin seines Sohnes Tim.
Mit Harald Krassnitzer, Katja Weitzenböck, Pascal Giefing, Michou Friesz, Judith Rosmair, Johannes Zeiler, Michael Dangl, Erika Mottl, Alexander Lutz, Ulli Maier, Juergen Maurer, Tatjana Alexander, Raphael von Bargen, Steffen Höld, Myriam Schröder, Johannes Silberschneider
Der Ehekonflikt im Hause Kemp bekommt interessante Facetten. Während Ella die Beziehung zu Nachbar Christian stilllegt und ihre Ehe retten möchte, hatte Paul einen "One-Night-Stand" mit Lisa, die diese Begegnung aber nicht als Laune eines Augenblicks sehen möchte. Pauls Mutter beschließt in ein Altersheim zu gehen, möchte aber ihre beiden Söhne, die seit vielen Jahren nichts miteinander reden, endlich versöhnt sehen. Im Zentrum des damaligen Streites stand Ella, die Paul seinem eigenen Bruder Luis ausgespannt hatte. Als Mediator trifft Paul auf Hermann und dessen beiden Söhne, die es auf das Haus des Vaters abgesehen haben und ihn deshalb ins Altersheim abschieben wollen. Aber auch Pauls Mutter lernt Hermann kennen und findet diesen spontan sehr sympathisch.
Mit Harald Krassnitzer, Katja Weitzenböck, Pascal Giefing, Michou Friesz, Judith Rosmair, Johannes Zeiler, Michael Dangl, Erika Mottl, Nikolaus Paryla, Alexander Lutz, Gerhard Liebmann, Günter Franzmeier, Thomas Mraz, Ina-Alice Kopp
Pauls Kompagnon Mark ist spurlos verschwunden. Was er hinterlässt, ist ein riesiger Berg Schulden. Pauls Mediatoren-Kanzlei ist praktisch pleite. Damit seine Ehe nicht auch völlig den Bach hinunter geht, haben Paul und Ella beschlossen eine Paartherapie zu machen. Doch zum Unterschied von Ella kann Lisa nicht loslassen. Sie lädt Paul zu einem Konzertabend ein. Das offenbar völlig zerstrittene Musiker-Quartett, das gemeinsam keinen geraden Ton heraus bringt, wird zum Mediatoren-Fall für Paul. Der Konzertabend misslingt aber nicht nur in musikalischer Hinsicht. Paul erklärt Lisa, dass er das kaum gelebte Verhältnis mit ihr beenden und seine Ehe weiterführen wolle. Lisa lässt sich nicht anmerken, dass sie am Boden zerstört ist. Am Boden zerstört ist auch Hermann, der nach einem Zusammenbruch und einer Untersuchung erfahren muss, dass er zuckerkrank ist.
Mit Harald Krassnitzer, Katja Weitzenböck, Pascal Giefing, Michou Friesz, Judith Rosmair, Johannes Zeiler, Michael Dangl, Erika Mottl, Nikolaus Paryla, Lenn Kudrjawizki, Barbara Sotelsek, Hans-Jochen Wagner, Holger Handtke, Alena Baich, Silvia Fenz
Die Verwechslung der Ferienunterkünfte zweier Familien ist der Startschuss zu einem Abenteuerurlaub in malerischer Berglandschaft. Beide Elternpaare kommen einander zu nahe und verlieren dabei den angetrauten Partner aus dem Sinn.
Im Gefühlsdurcheinander der Erwachsenen alleingelassen, machen sich ihre Kinder auf in die weite Welt und verirren sich.
Die Wiedersehensfreude, als die Ausreisser gesund gefunden werden, überdeckt die Turbulenzen von zuvor und alles scheint eitel Wonne. Aber: Die Idylle trügt.
Mit Katharina Müller-Elmau, Heio von Stetten, Katharina Abt, Christoph Waltz, Sidney Gersina, Lena Meckl, Henrike Kresser, Max Schulz, Andreas Buntscheck, Werner Rom, Kathi Leitner, Regina Kraml, Fritz Egger, Martin Walch
Die Hochzeit des Anlageberaters Christian Zeiler mit Katharina Buchheim, einer Tochter aus wohlhabendem Hause, steht vor der Tür. Am Polterabend spendieren ihm seine Freunde Victor und Paul zum Abschied aus dem Junggesellendasein eine Riesentorte. Als aus dieser die bezaubernde Miriam herausspringt, ist Christian so beeindruckt, dass die bevorstehende Hochzeit beinahe vergessen ist. Für die Vermählung mit Katharina gibt es aber einen triftigen Grund: Christian ist hoch verschuldet und ständig auf der Flucht vor wütenden Gläubigern, denen er erfolglose Investitionen angedreht hat.
Mit Rainhard Fendrich, Marion Mitterhammer, Heio von Stetten, Max Tidof, Ursula Buschhorn, Friedrich von Thun, Gudrun Landgrebe, David C. Bunners, Veit Stübner, Friedrich Schoenfelder, Petra Hinze
Brutal, cholerisch und ohne Reue. August Eigruber ist Hitlers wichtigster Helfer in "Oberdonau", wie Oberösterreich während der NS-Herrschaft genannt wird. Als Gauleiter regiert Eigruber das Bundesland mit eiserner Hand. Tausende Menschen werden während seiner Amtszeit ermordet. August Eigruber zählt somit zu den größten NS-Verbrechern auf österreichischem Boden. Tatsächlich wissen das nur wenige. Das soll sich mit diesem Dokumentarfilm nun ändern. Denn bis heute gibt es keine TV-Dokumentation, die sich mit dem Massenmörder August Eigruber beschäftigt. Autor und Regisseur Christian Hager zeichnet nun erstmals ein spannendes und gleichzeitig düsteres Psychogramm des NS-Gauleiters Eigruber, der so viele Menschen ins Verderben gestürzt hat. In Zusammenarbeit mit Pammerfilm entsteht somit eine Fortsetzung der erfolgreichen Sendereihe "Hitlers österreichische Helfer - Die Gauleiter der Ostmark", die bereits mit dem Österreichischen Fernsehpreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnet wurde.
Aggressiv, geldgierig und antisemitisch. Franz Hofer ist Hitlers wichtigster Helfer im "Reichsgau Tirol-Vorarlberg", das die beiden westlichsten österreichischen Bundesländer während der NS-Diktatur zusammenfasst. Als Gauleiter hat Franz Hofer den dritthöchsten Rang in der NS-Hierarchie inne und somit enorme Kontrolle über die alpine Region. Während seiner Amtszeit werden tausende Menschen verfolgt und in Vernichtungslager deportiert. Seine Opfer sind vor allem Juden, an deren Vermögen er sich schamlos bereichert. Der neue Dokumentarfilm beschäftigt sich mit einem der größten NS-Verbrecher Österreichs und bringt Franz Hofers Gewalttaten ans Licht der breiten Öffentlichkeit. Regisseur Christian Hager zeigt in diesem Film nun erstmals, wie perfide der Gauleiter von Tirol-Vorarlberg seine Macht missbraucht hat. Die mit dem Österreichischen Fernsehpreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnete Sendereihe "Hitlers Helfer in Österreich - Die Gauleiter der Ostmark" findet ihre Fortsetzung.
Die ORF III-Produktion porträtiert Baldur von Schirach, Hitlers Gauleiter in Wien. Der gebürtige Berliner gab sich stets als gebildeter Freigeist, zählte aber zu den größten NS-Verbrechern auf österreichischem Boden. Baldur von Schirach war zunächst Reichsjugendführer der NSDAP, ehe er 1940 von Adolf Hitler zum Gauleiter von Wien ernannt wurde. Dort regierte der Aristokrat Schirach mit eiserner Faust und beteiligte sich tatkräftig an der nationalsozialistischen Mordmaschinerie. Die Dokumentation von Regisseur Christian Hager in Zusammenarbeit mit dem Historiker Oliver Rathkolb zeigt den Aufstieg und tiefen Fall des Wiener Gauleiters, der zehntausende Jüdinnen und Juden in Vernichtungslager deportieren ließ. Der Film beleuchtet außerdem Schirachs perfide Kulturpolitik, seine militärische Unfähigkeit bei der Verteidigung Wiens, seine Flucht vor den Alliierten bis hin zu seiner Verhaftung in Tirol. Es ist das filmische Psychogramm eines fanatischen Nationalsozialisten und Selbstdarstellers, der schließlich im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Darüber hinaus zeichnet die Dokumentation ein gesellschaftspolitisches Sittenbild der Donaumetropole Wien während der NS-Diktatur. Neben Schirach-Biograph Oliver Rathkolb kommen weitere renommierte Historikerinnen und Historiker zu Wort. Gedreht wurde an historischen Originalschauplätzen in Österreich und Deutschland.
Anfang Mai 1945 kommt Adolf Eichmann mit Teilen seines berüchtigten "Einsatzkommando Eichmann" ins Salzkammergut. Vom Chef des Reichssicherheitshauptamtes Ernst Kaltenbrunner bekommt er dort seinen letzten Befehl. Er verschanzt sich auf einer Alm im Gebirge.
Später konnte Eichmann ins Ausland flüchten. Kurz vor seiner Gefangennahme in Argentinien gab er dem Journalisten Willem Sassen mehrere Interviews. Unter anderem erzählte Eichmann über seine letzten Kriegstage. Die Tonbänder wurden bisher in der Zeitgeschichte wenig beachtet. Detailgenau beschreibt Eichmann seine letzten Stationen in Budapest und Prag. Schlussendlich gelangte er ins Salzkammergut. Diese sogenannten "Sassen-Protokolle" bilden die Grundlage der Fernsehdokumentation. Eichmann nennt dort konkrete Orte, Namen, Fakten und Ereignisse. Im Zuge umfangreicher Recherchen konnten zahlreiche Zeitzeugen und Personen gefunden werden, die Eichmanns Aussagen bestätigen.
Mit seinem dritten Soloprogramm näherte sich Alex Kristan dem Kabarett-Olymp. Seine Pointen waren noch präziser, noch lustiger noch frecher. Daher auch der Untertitel "Rotzpip'n forever". Wobei er seine berühmten Parodiefähigkeiten auch nicht ganz ausgelassen hat. Volle Häuser bestätigten den Weg des brillanten Wuchtlschiebers.
In dieser Woche ist Christoph Fritz zu Gast in der Pension Schöller und erfüllt sich damit auch einen seiner größten Lebensträume. Der für sein schüchtern-nüchternes Auftreten bekannte Kabarettist möchte mehr Abenteuer in sein Leben lassen. Perfekt, denn eine Nacht in der Pension Schöller erfordert viel Mut. Im Traum muss er sich allerlei zwischenmenschlichen Herausforderungen stellen, vor dem Spiegel übt er Anmachsprüche und in einem Igel-Ganzkörperkostüm verliebt er sich in einen Hasen. Unangenehme Situationen sind dem Künstler nicht fremd und so geht er mutig, in kleinen Schritten hin Richtung Gefahr und lässt diese wohldosiert in sein Leben.
In seinem Heimatbundesland Tirol besucht Harry Prünster das 8 Kilometer von Kufstein entfernte Thierseetal. Der Gasthof Schneeberg wird von Familie Mairhofer geführt, in den 1960iger Jahren startete der Großvater mit einer Jausenstation, seit dem Umbau 1970 gibt es den Gasthof. Ein Muss auf Johanna Mairhofers Speisekarte sind der Schweinsbraten und der Kaiserschmarren. Hüttenwirt Andreas erzählt Harry von der Geschichte des Gasthofes, und dass er bereits mit 22 Jahren, nachdem sein Vater krank geworden ist, den Betrieb übernommen hat. Sein Bruder Domitius führt die Kala Alm und die ist Harrys zweite Station. Für die Gäste gibt es vor allem typische Tiroler Kost wie Kaspressknödel, Speckknödel, Kasspatzl und Tiroler Gröstl. Von der Hütte führt eine 3,5 km lange Rodelbahn zum Schneeberg und mit einer ausgelassenen Rodelpartie endet der Tag.
Am nächsten Morgen macht sich Harry auf den Weg zur Mariandlalm. Christine Haselsberger und Stefan Exenberger betreiben die urige Hütte, die eigentlich Trockenbachalm heißt. Nachdem die Gäste die Hütte aber immer nach Christines Mutter Mariandl benannt haben, ist es bei diesem Name geblieben. Besonders beliebt sind Christines Süsspeisen wie Apfelstrudel, Topfenstrudel und natürlich der Kaiserschmarren.
Gleich einer Perlenkette reihen sich in der 182. Sendung "Klingendes Österreich" die Sehenswürdigkeiten aneinander. Beginnend mit Rattenberg, der kleinen, alten Stadt am Inn, vorbei an den Burgen Matzen und Lichtenwerth führt unser Weg zum Kirchweiler St. Gertraudi und nach Überquerung des Inn in die Gegend von Kramsach mit ihren vielen kleinen Seen und der staunenswerten Ansammlung von alten Bauernhöfen aus allen Landesteilen Tirols. Regie führt Elisabeth Eisner.
Die Gemeinde Pöllauberg mit ihrer wunderbaren Marienwallfahrtskirche auf dem Samstagsberg steht am Beginn der 183. Sendung "Klingendes Österreich". Danach spannt sich der Bogen über die hügelige, reizvolle Landschaft des Grazer Berglandes zum Schloss Frondsberg, nach Anger zum Rauchstubenhaus in Edelschachen und durch die eindrucksvolle Weizklamm zu den zaubervollen Höhlenwelten des Katerlochs, der Grasslhöhle und der Semriacher Lurgrotte. Regie führt Elisabeth Eisner.
In dieser 181. Sendung "Klingendes Österreich" ist Sepp Forcher in einer weniger bekannten Ecke Österreichs unterwegs, die von historischem und landschaftlichem Reichtum geprägt ist. Der Titel "Zweimal Österreich" bezieht sich auf die doppelte Gründung des demokratischen Österreichs. 1919 und 1945. An seiner Wiege stand jedes Mal Dr. Karl Renner. So zeigt auch Sepp Forcher einige wichtige Eckpunkte seines Lebens und Wirkens, wie Gloggnitz, wo in seinem Alterswohnsitz ein Museum an ihn erinnert, Hochwolkersdorf in der Buckligen Welt und Schloss Eichbüchl am Rosaliengebirge. Ein Film von Elisabeth Eisner.