
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
2-teilige Doku
- F 2023
- 52'
Dokumentation in zwei Teilen. Obwohl sich der nördliche Aralsee zu erholen scheint, bleibt die Lage kritisch. Um den Weg des Wassers zu verstehen, auf das mehrere Länder und Millionen Menschen angewiesen sind, folgt der Autor Cédric Gras dem Lauf der beiden wichtigsten Zuflüsse des Aralsees. Auf seiner Spurensuche trifft er auf mythische Oasen der Seidenstraße, Baumwollbauern, Fischer und Nomaden.
Inhalt
Folge 1: Spurensuche entlang des Amudarja
Die Reste des Großen Aralsees in Usbekistan drohen zu verschwinden. Einer seiner Hauptzuflüsse, der Amudarja, erreicht nicht einmal mehr das Ufer des Sees. Der französische Schriftsteller Cédric Gras sucht nach den Gründen für das Versiegen des Wassers und beginnt seine Reise am Ufer des verbliebenen Sees. Flussaufwärts, an Baumwollfeldern, Oasenstädten und Kanälen entlang, die das Wasser in die Wüste umleiten, begegnet er Menschen, die vom Fluss leben - ohne zu wissen, woher er kommt. Seine Reise führt Gras bis zur Quelle des Aralsee-Zuflusses, dem Fedtschenko, dem längsten Talgletscher der Welt.
Folge 2: Spurensuche entlang des Syrdarja
In Kasachstan füllt sich der Kleine Aralsee dank eines Staudamms wieder mit Wasser. Gespeist wird er von einem der beiden großen Flüsse Zentralasiens: dem Syrdarja. Der Schriftsteller Cédric Gras will die Wasserproblematik in dieser Wüstenregion verstehen und folgt dem Lauf des Flusses bis zu seiner Quelle in den Bergen Kirgisistans. Unterwegs trifft er Menschen, die von seinem Wasser und vom Fischfang leben und um ihre Zukunft bangen. Entlang des Syrdarja stößt er auf riesige Reisfelder, eine sowjetische Raumfahrtstation und ein großes Wasserkraftwerk.
Hintergrund
Ausgehend vom fast ausgetrockneten Aralsee begibt sich der Schriftsteller Cédric Gras auf eine Reise entlang der Flüsse Amudarja und Syrdarja, die ganz Zentralasien mit Wasser versorgen. Er entdeckt sagenumwobene Oasen an der Seidenstraße, trifft Baumwollbauern, Fischer und Nomaden. Im Süden stößt er auf unzugängliche Gletscher, im Norden auf Hochtäler. Zwei Flüsse mit zwei Geschichten, aber einer gemeinsamen Herausforderung: den Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf die Wasserversorgung. Cédric Gras macht sich auf die Suche nach dem Ursprung des überlebenswichtigen Wassers, das zu versiegen droht.