ARTE
ARTE Mo. 07.04.
Doku
Apolonia im Gespräch mit ihrem Professor an der Pariser Kunsthochschule: Nachdem sie das elterliche Theater verloren hat, verändern sich auch ihre Bilder. ARTE
Der preisgekrönte Film zeichnet ein faszinierendes Porträt der Künstlerin Apolonia Sokol. ARTE
In Los Angeles arbeitet Apolonia Sokol für den umstrittenen Kunsthändler Stefan Simchowitz. ARTE
Apolonia Sokol auf dem Boden eines Ausstellungsraums: Ihr wird klar, dass Malerinnen mehr Opfer bringen und größere Hindernisse überwinden müssen als ihre männlichen Kollegen. ARTE

Apolonia, Apolonia

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • DK, F, PL 2020
  • 115'
Dokumentation Der preisgekrönte Film zeichnet ein hautnahes Porträt der Künstlerin Apolonia Sokol. Die Filmemacherin Lea Glob begleitete die Malerin über einen Zeitraum von 13 Jahren. Das Ergebnis ist ein hautnahes Porträt über eine einzigartige Künstlerin. Als Tochter eines französischen Vaters und einer polnischen Mutter wuchs Sokol in der ausgelassenen Pariser Bohème auf und machte später eine Ausbildung zur Künstlerin. Sokols Freundschaft zur ukrainischen Künstlerin und Femen-Aktivistin Oksana Schatschko wurde zu einem dramatischen und herzzerreißenden Wendepunkt ihres Lebens.

Inhalt

Als die dänische Filmemacherin Lea Glob im Jahr 2009 zum ersten Mal Apolonia Sokol traf, führte diese, so schien es, ein Leben wie im Bilderbuch: Geboren wurde die talentierte Apolonia in einem Pariser Underground-Theater und wuchs in einer Künstlerkommune auf - das ultimative Bohème-Leben, also... In ihren Zwanzigern studierte sie an der Beaux-Arts de Paris, einer der renommiertesten Kunstakademien Europas. Im Laufe der Jahre begleitete Lea Apolonia immer wieder mit der Kamera. Das Ergebnis ist ein faszinierendes Porträt des schwierigen Fortkommens einer jungen Frau in der Welt der Kunst. Apolonia ist sich ihres Talents zwar sicher, doch ihr Weg ist kein leichter. Apolonia muss lernen, dass Malerinnen mehr Opfer bringen und größere Hindernisse überwinden müssen als ihre männlichen Kollegen. Apolonias Resilienz wird auf die Probe gestellt. Dasselbe gilt für ihre Freundin Oksana Schatschko, eine Mitbegründerin und Aktivistin der Frauenbewegung "Femen", mit der sie lange Zeit zusammengelebt hat. Zwischen Apolonia und Lea entsteht im Laufe der Zeit eine echte Freundschaft. Aus Leas Idee, Apolonia über einen langen Zeitraum hinweg mit der Kamera zu begleiten, entstand dieser fesselnde Film, eine Dokumentation über einen 13 Jahre langen, gemeinsamen Weg und das Nachdenken über Kunst, Liebe, Mutterschaft, Sexualität, Selbstdarstellung - und darüber, wie man in einer von Patriarchat, Kapitalismus und Krieg beherrschten Welt Erfolg haben kann, ohne sich selbst zu verlieren. Der Film gewann 2022 den Hauptpreis auf dem International Documentary Film Festival Amsterdam .

Sendungsinfos

Fernsehregie: Lea Glob Untertitel, Stereo
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