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ARTE Di. 08.04.
Doku
Wladimir Putin (li.) und Ajatollah Ali Chamenei (re.): Die Beziehungen zwischen Russland und dem Iran haben eine historische, geopolitische und wirtschaftliche Dimension. ARTE
Iranische Abgeordnete verbrennen am 9. Mai 2018 eine US-amerikanische Flagge, nachdem Donald Trump angekündigt hat, sich aus dem Atomabkommen zurückzuziehen. ARTE
Wladimir Putin (li.), Alexander Lukaschenko (2.v.l.), Xi Jinping (Mi.) und Ebrahim Raisi (re.) auf dem Gipfel der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) in Samarkand im September 2022 ARTE
Treffen zwischen Ebrahim Raisi (li.) und Xi Jinping (re.) beim BRICS-Gipfel im Jahr 2023 ARTE
Xi Jinping (3.v.l.) und Wladimir Putin (re.) backen Pfannkuchen während eines ihrer Treffen im Jahr 2018. ARTE

Russland, China, Iran: Front gegen den Westen

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2024
  • 93'
Dokumentation Russland, China und der Iran - die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht zurückerlangen. Seit Beginn des Ukrainekrieges treten sie international als Verbündete auf, geeint durch gemeinsame Ziele: das Zurückdrängen der westlichen Hegemonie, die Wiederherstellung ihrer früheren Einflussbereiche und die Einführung eines neuen Gesellschaftsmodells. Dafür ziehen sie in einen hybriden Krieg gegen die Demokratien des Westens und setzen militärische, technologische und wirtschaftliche Mittel ein. Plant das Bündnis einen Umsturz der aktuellen Weltordnung?

Inhalt

Was verbindet Russland, China und den Iran? Die drei autokratischen Staaten sind Nachfolger zerfallener Imperien und versuchen heute, ihre einstige Macht wiederherzustellen. Seit der russischen Invasion in die Ukraine im Februar 2022 treten die Länder international als Verbündete auf und stellen sich erstmals geschlossen gegen ihren gemeinsamen Feind - den Westen. Die Ablehnung der USA gehört zum propagierten Selbstverständnis der drei Länder und bildet einen Grundstein ihrer Zusammenarbeit. Nach jahrelanger Annäherung schließen die Regimes von Russland, China und dem Iran sich in Bündnissen zusammen, um in der Weltpolitik mehr Gewicht zu erlangen. Ihre gemeinsamen Ziele sind klar: die Erhaltung ihrer Macht und die Wiederherstellung ihrer früheren Einflussbereiche im Nahen Osten, Eurasien und Südasien. So beginnt zugleich auch ein Kampf gegen das politische System des Westens und das internationale Rechtssystem, das nach dem Zweiten Weltkrieg zum Schutz des Friedens und der Menschenrechte eingeführt wurde. Das selbsternannte "Bündnis für das Gute" führt einen hybriden Krieg mit militärischen, technologischen, wirtschaftlichen, geostrategischen und propagandistischen Mitteln. Sie umgehen internationale Sanktionen, unterstützen sich gegenseitig in den Kriegen in der Ukraine und in Israel und agieren gemeinsam als BRICS-Staaten oder Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Wie beeinflusst die antiwestliche Front aus Russland, China und dem Iran die aktuelle Weltpolitik?

Sendungsinfos

Regie: Sophie Lepault Untertitel, Stereo
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